Herzogin Meghan : Ihr Hochzeitskleid schmückt jetzt eine Ausstellung

Am 19. Mai heiratete Herzogin Meghan ihren Prinz Harry in einem traumhaften Hochzeitskleid von Givenchy, abends wechselte sie in eine Robe von Stella McCartney. Eins der Kleider ist jetzt Teil einer Ausstellung

Prinz Harry und Herzogin Meghan am Tag ihrer Hochzeit 

Das Brautkleid ist wohl das besonderste Kleid im Leben einer Frau. Als Meghan Markle Prinz Harry am 19. Mai das Jawort gab, schaute die ganze Welt auf ihr wunderschönes Hochzeitskleid von Givenchy. Jetzt ist Meghans Traum in Weiß ausgestellt.

Die meisten Bräute lassen ihr Kleid nach der Hochzeit reinigen und verpacken es sicher und lichtgeschützt in ihrem Kleiderschrank. Wieder andere verkaufen es sogar. Schade eigentlich, denn so ein Brautkleid hat meist nicht nur eine besondere Geschichte, sondern ist oft auch ganz besonders schön und teuer.

Hochzeitskleid ist nun Teil einer Ausstellung

Reichlich Gründe für Herzogin Meghan alles anders zu machen und ihren Designer-Traum von Givenchy all denen zu präsentieren, die es nicht nur im TV, sondern auch live und in Farbe sehen wollen. Ihr Brautkleid ist seit heute (26. Oktober) Teil einer Ausstellung in Windsor Castle. An dem Ort, an dem sich Harry und Meghan im Mai das Ja-Wort gaben, in der Ausstellung 'A Royal Wedding: The Duke and Duchess of Sussex' sind die Outfits ab jetzt zu sehen. Nächstes Jahr wird die Ausstellung dann nach Schottland ziehen. Für 21,20 Britische Pfund kann man das Kleid bestaunen.

Auch kleine Kleider schmücken die Ausstellung

Der Anzug ist allerdings nicht der Originalanzug von Prinz Harry, sondern eine Uniform der Household Cavalry. Denn Harry braucht seinen Anzug selbst, berichtet die Wohltätigkeitsorganisation "Royal Collection Trust". Dafür können sich Besucher der Ausstellung über zwei andere Schmuckstücke freuen. Denn auch die Kleider von Prinzessin Charlotte, 3, und Prinz George, 5, sind Teil der Ausstellung.

Ein Traum in Weiß: Meghans Brautkleid

Herzogin Meghan, 37, wählte für ihre Hochzeit mit Prinz Harry, 34, ein schlichtes, elegantes Brautkleid aus Seide mit einer fünf Meter langen Schleppe. Kreiert wurde die Robe von der gefeierten britischen Designerin Clare Waight Keller, 47, der Kreativdirektorin von Givenchy. 

Im ersten Moment überraschte die ehemalige Schauspielerin mit diesem eher zurückhaltenden Modell. Doch die Details verzaubern uns alle bis heute: Der Bateau-Ausschnitt setzt die Schulterpartie der 37-Jährigen perfekt in Szene, auf dem Schleier sind die 53 Länder des Commonwealth in Form floraler Muster verewigt und als funkelndes Highlight schmückt Queen Marys Diamant-Bandeau-Tiara ihr hübsches Köpfchen.

Das Brautkleid in seiner vollen Pracht: klare Linien, lange Ärmel, ein U-Boot-Ausschnitt und ein langer, bestickter Schleier. 

Darum wird das zweite Hochzeitskleid nicht ausgestellt

Nach der offiziellen Zeremonie tauschte Meghan ihr Givenchy-Kleid gegen ein klassisches Neckholder-Kleid von Stella McCartney ein. In diesem femininen und viel luftigeren zweiten Hochzeitskleid ging es für sie und Prinz Harry dann zur Party ins Frogmore Haus. Doch das A-Linien-Kleid wird bei der "Royal Collection Trust" nicht zu sehen sein. Der Grund dafür ist simpel: Der Hochzeitsempfang der Beiden wurde nur für geladene Gäste abgehalten. Das Kleid diente demnach einem privaten Zweck und soll daher auch nicht der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Ginge es nach Stella McCartney, ist dies der letzte Auftritt, bei dem Meghan Markle "freudige Kleidung" tragen dürfte.

Meghan macht es wie Kate

Auch das Hochzeitskleid von Herzogin Catherine, Meghans Schwägerin, wurde nach ihrer Hochzeit mit Prinz William 2011, ausgestellt. Im Ballsaal des Buckingham Palace hatte das wunderschöne Kleid von Alexander McQueen seinen zweiten großen Auftritt. 

Bereits in den ersten sechs Wochen kamen über 350.000 Besucher in den Palast, um das royale Brautkleid zu bestaunen. Eine Zahl, die Herzogin Meghan im Zweifel sogar toppen wird.

Brautmode

Royale Hochzeitskleider

Unterschiedlicher könnten Brautkleider wohl nicht sein: Nach ihrem traditionellen Gewand am Vormittag erscheint Japans Prinzessin Ayako zu den Feierlichkeiten in einem rosafarbenen Abendkleid. Die Robe ziert ein transparenter Überwurf mit zahlreichen weißen Blumenstickereien. Ihr Haar trägt Ayako halb hochgesteckt. Bräutigam Kei Moriya setzt auf einen klassischen schwarzen Smoking mit Fliege. 
Blick auf die Details: Feine Blumenapplikationen zieren den runden Ausschnitt des Kleides, die weit geschnittenen Ärmel sind ebenfalls transparent und mit Stickereien versehen. Ihre Frisur krönt Prinzessin Ayako mit einem Diadem und den dazu passenden Ohrringen. 
Tradition ist alles! Die japanische Prinzessin Ayako heiratet ihren bürgerlichen Verlobten Kei Moriya im Meiji-Schrein in Tokio, und dabei trägt sie als Brautgewand einen traditionellen Kimono mit Vogelmotiven. Ihr Verlobter hingegen bevorzugt mit seinem Frack den westlichen Bräutigamslook.
Besonders eindrucksvoll ist Prinzessin Ayakos Brautfrisur, hierbei verzichtet aber auf die in der Shintō-Tradition übliche weiße Haube für die Braut.

113

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche