Herzogin Meghan: Die traurige Geschichte hinter ihrem Trenchcoat-Kleid

Beim ihrem Besuch der Nelson Mandela Centenary Exhibition glänzte Herzogin Meghan in einem rosafarbenen Trenchcoat-Kleid des kanadischen Labels Nonie. Nun spricht die Designerin und enthüllt die traurige Geschichte hinter Meghans Kleid 

Beim Besuch der Nelson Mandela Centenary Exhibition glänzt Herzogin Meghan in einem rosafarbenem Trenchcoat-Kleid in Midi-Länge. Das Modell stammt vom kanadischen Label Nonie. Dazu kombiniert sie farblich passende Accessoires.  

Für einen Designer gibt es aktuell wohl keine bessere Werbung als Herzogin Meghan. Die Kleider, die Meghan trägt, sind meist innerhalb weniger Stunden vergriffen. In diesen Genuss kam jüngst Nina Kharey, Inhaberin und Designerin des Labels Nonie. Das rosafarbene Trenchcoat-Kleid, welches Meghan bei ihrem Besuch der Nelson Mandela Centenary Exhibition trug, stammt aus ihrer Feder. Nun spricht Nina im Interview mit "Daily Mail" über die traurige Geschichte hinter dem Kleid der Herzogin. 

"Heute hat mein Vater das erste Mal geweint", erzählt Designerin Nina Kharey im Interview. "Er rief an, um mir zu gratulieren, aber er konnte nicht sprechen, weil er so sehr schluchzte." Dass Herzogin Meghan ein Kleid aus ihrer Kollektion getragen hat, erfuhr die 35-Jährige per SMS. Seitdem steht ihr Telefon, ihr Instagram-Account und natürlich auch ihr Onlineshop, nicht mehr still. 

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Die rührende Geschichte hinter Meghans Trenchcoat-Kleid 

Doch für die Designerin des kanadischen Labels Nonie hat der Auftritt von Meghan eine viel größere Bedeutung. Vor knapp zehn Jahren hat sie ihr Label gegründet, in Gedenken an ihren Bruder Jaspreet. Ihr Bruder ist 2005 im Alter von 25 Jahren bei einer Bandenschießerei tragisch ums Leben gekommen. Nun hat sie endlich das Gefühl ihren Bruder stolz gemacht zu haben. 

Nina und ihr Bruder hatten ein hartes Leben, ihre Kindheit war sehr schwierig. Doch Meghan hat ihr einen Tag der Hoffnung beschert und die Designerin schaut in eine viel hellere Zukunft. 

Was für eine rührende Geschichte! Doch wie kam Herzogin Meghan überhaupt auf die Kreationen des Labels? Nina hat beispielsweise auch Sophie Grégoire-Trudeau, die Frau des kanadischen Premierministers, als Kundin. Auch Meghans Stylistin, Jessica Mulroney, kauft schon lange bei Nonie ein. Eine logische Konsequenz, dass sie ihrer besten Freundin Meghan Markle das Label vorstellte. 

Meghan hat ein Wunder vollbracht

Zum Trenchcoat-Kleid kombiniert Herzogin Meghan farblich passende Accessoires: Schlichte, spitze Pumps sowie eine Clutch von Mulberry.  

Vor ihrer Verlobung mit Prinz Harry im November, kaufte Meghan mehrere Teile aus der Kollektion von Nina Kharey. Heißt: Wir können uns wohl noch auf den ein oder anderen Auftritt der ehemaligen "Suits"-Darstellerin in Kreationen von Nonie freuen. 

Der "Meghan-Effekt" hat das Geschäft des kanadischen Labels auf jeden Fall mächtig angekurbelt und Nina ist unendlich stolz: "Meghan zu sehen, wie sie mein Trenchcoat-Kleid mit einer solchen Eleganz und Anmut trägt, ist mehr als aufregend. Es ist eine große Ehre diesen königlichen Stempel zu bekommen". 

Herzogin Meghan hat laut Nina ein wahres Wunder vollbracht: "Wenn die berühmteste Frau der Welt eines deiner Kleider trägt und dabei so toll aussieht, kann sie Wunder vollbringen für eine Marke wie meine."

 

Die Herzogin unterstützt gerne besondere Labels 

Es ist tatsächlich nicht das erste Mal, dass Meghan ein Label mit einer rührenden Geschichte trägt. Bereits im März, bei ihrer Ankunft in Nordirland, wählte sie eine ganz besondere Handtasche aus. Sie trug die "The Bloomsbury"-Bag von Charlotte Elizabeth. Die 21-jährige Designerin Charlotte Elizabeth hatte es zuvor nicht leicht im Leben. Mit 16 musste Charlotte aufgrund einer Herzoperation die Schule verlassen. Ausgerechnet in der Charity-Organisation von Prinz Charles, der "Prince's Trust"-Organisation, fand die Designerin Hilfe und Unterstützung.

Doch leider wurde kurz darauf orthostatische Dysregulation - eine Erkrankung des Kreislaufsystems - bei Charlotte Elizabeth festgestellt. Die Designerin kämpfte sich dennoch zurück ins Leben, wie sie gegenüber der britischen Zeitung "The Telegraph" erzählte und ist seit Anfang 2016 stolze Besitzerin eines eigenen Handtaschen-Labels.

Meghans Handtasche ist die "The Bloomsbury"-Bag von Charlotte Elizabeth und in dieser Ausführung aktuell noch nicht zu haben. Auf der Website des Labels lässt sich das Modell jedoch schon vorbestellen. Bei einem Preis von umgerechnet nur 200 Euro, wird die Tasche vermutlich schon vor Verkaufsstart ausverkauft sein. 

Charlotte wird auch heute noch von Prinz Charles Charity-Aktion unterstützt - somit ist es vermutlich kein Zufall, dass Meghan sich ausgerechnet für eine Tasche der britischen Designerin entschieden hat. Sie wollte das Label ganz bewusst unterstützen und legte damit auch noch ein absolut stilsicheren Auftritt hin. 

Mode mit Bedeutung scheint für Herzogin Meghan eine wichtige Rolle zu spielen. Wir sind begeistert von diesen rührenden Geschichten und freuen uns schon auf viele weitere Looks der royalen Schönheit.

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

In einem niedlichen Video, das zu Archies erstem Geburtstag veröffentlicht wird, sehen wir auch Herzogin Meghan nach langer Zeit mal wieder. Sie trägt einen absoluten Wohlfühllook und findet zurück zu ihren Wurzeln: ein hellblaues Jeanshemd, einen lockeren Dutt und natürliches Make-up. 
Das blaue Hemd stammt vom amerikanischen Label JCrew, das gerade erst Insolvenz anmeldete. Ob sie die Modemarke aus ihrer Heimat so retten kann? Auch der Name spricht Bände, das "Everyday Chambray"-Shirt ist ein leichtes Hemd für jeden Tag - normal und bodenständig. Mit einem Preis von rund 95 Euro gehört es auf jeden Fall zu Meghans erschwinglicheren Kleidungsstücken. 
Dazu kombiniert sie eine knappe helle Shorts und viele bunte Armbänder. Der Look eines echten California-Girls! Klein-Archie trägt indes nur einen weißen Body - bei den Temperaturen um die 30 Grad, die momentan in deren neuer Wahlheimat Los Angeles herrschen, keine ungewöhnliche Wahl! 
Da sind sie! Meghan und Harry werden in ihrer neuen Heimat Los Angeles von den Paparazzi erwischt. Sie verteilen im Rahmen einer Charity-Aktion Nahrungsmittel an Bedürftige. Meghan zeigt sich in khakifarbener Cargo-Hose und schwarzem Longsleeve. Die bequeme Sweatpants stammt von James Perse, kostet 282 Euro und besteht zu 100 Prozent aus Baumwolle. Dazu kombiniert sie weiße Stan-Smith-Sneaker von Adidas. Ein Look, in dem man sie in den Straßen Londons eher nicht gesehen hätte. Obwohl beide versuchen, sich mit Cap und Mundschutz vor neugierigen Blicken (und dem Virus) zu schützen, gelingt das nicht wirklich! 

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