Herzogin Meghan: Drei Dinge, die beim Vogue-Cover hervorstechen

Mit der von ihr kuratierten Septemberausgabe der britischen Vogue geht Herzogin Meghan in die Geschichte ein. Drei Details sorgen besonders für Gesprächsstoff.

Herzogin Meghan ist die Gastchefredakteurin der Vogue-Septemberausgabe 2019

Voller Stolz präsentiert das Herzogspaar von Sussex am Sonntagabend (28. Juli) auf seinem Instagram-Account das Cover der von Meghan mitgestalteten Ausgabe der britischen Vogue. Erst vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Frau von Prinz Harry als erste Gastredakteurin in der 103-jährigen Geschichte des Modemagazins an der wichtigsten Ausgabe des Jahres, der "September Issue", mitarbeitet. 

Während über den Inhalt der besonderen Ausgabe noch nicht allzu viel bekannt ist, erregt allein das Titelblatt weltweit Aufsehen.

Drei Dinge, die bei Meghans Vogue-Cover hervorstechen: 

1. Peter Lindbergh, der Fotograf

Die Septemberausgabe der britischen Vogue wurde von Herzogin Meghan mitgestaltet.

Fünfzehn Schwarz-Weiß-Fotos, die von Peter Lindbergh geschossen wurden, zieren die Titelseite. Lindbergh war es, der Meghan im Jahr 2017 für die "Vanity Fair" in Szene setzte und fotografierte. Für die Titelgeschichte der Oktoberausgabe des amerikanischen Magazins sprach die damalige Schauspielerin zum ersten Mal über ihre Beziehung zu Prinz Harry.

Für die besondere Ausgabe der Vogue wurden im Juni dieses Jahres 15 erfolgreiche und viel beschäftigte Frauen aus der ganzen Welt zu zwei verschiedenen Shootings nach London und New York eingeladen und fotografiert. Via Telefon erhielt der Lichtbildkünstler Anweisungen von Herzogin Meghan, die nur einen Monat vorher ihr erstes Kind zur Welt brachte. "Die Wünsche der Herzogin waren klar formuliert: 'Ich möchte Sommersprossen sehen!' - ein Leichtes für mich. Ich liebe Sommersprossen!", verrät er gegenüber Vogue. 

2. 15 berühmte und ein besonderes Gesicht

 "In den letzten sieben Monaten hat die Herzogin zusammen mit dem Chefredakteur der britischen Vogue, Edward Enninful, Inhalte kuratiert, die eine Ausgabe formen, die die Kraft des Kollektivs unterstreicht", heißt es im Instagram-Post von "Sussex Royal". Unter dem Namen "Forces for Change" (dt. Kräfte des Wandels) wurden verschiedene Frauen aus allen Gesellschaftsschichten gezeigt und interviewt. Unter anderem auf dem Titel zu sehen: Klima-Aktivistin Greta Thunberg, Schauspielerin Jane Fonda, Supermodel Christy Turlington, LGBT-Aktivistin Laverne Cox und das britische Model Adwoa Aboah. Ein sechzehntes Feld ist verspiegelt, sodass "du dich selbst als Teil des Kollektivs siehst, wenn du die Ausgabe in den Händen hältst." 

3. Herzogin Meghan wollte nicht auf die Titelseite

Herzogin Meghan habe nicht selber auf der Titelseite erscheinen wollen, erzählt Edward Enninful: "Die Herzogin entschied sich dazu, nicht selbst auf dem Cover zu sein, sondern wollte stattdessen eine beeindruckende Liste bahnbrechender Frauen in den Fokus stellen [...] Wir haben von Anfang an über die Titelseite gesprochen - und ob sie darauf erscheinen möchte oder nicht. Letztendlich hatte sie das Gefühl, es könnte in Zusammenhang mit diesem Projekt 'prahlerisch' wirken. Sie wollte sich stattdessen auf die Frauen konzentrieren, die sie bewundert." 

Kates Vogue-Cover prahlerisch?

Das Wort "prahlerisch" sorgte dafür, dass einige Medien die Aussage Meghans als Stichelei gegen Herzogin Catherine auffassten, die 2016 das Jubiläumscover der britischen Vogue zierte.

Bescheidene Meghan lehnt es ab, wie Kate auf dem Vogue-Cover zu erscheinen - aus Angst prahlerisch zu wirken,

titelt zum Beispiel "The Sun". 

"Meghan weigert sich Kate und Diana mit Vogue-Photoshoot zu kopieren - und macht sich beliebt", schreibt der britische "Express". In Zeiten von Gerüchten um einen Streit zwischen den Brüdern und ihren Frauen sind diese Schlagzeilen das Gegenteil von dem, was der Palast lesen möchte. 

Dass Herzogin Catherine für die besondere Ausgabe anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Magazins ausgewählt wurde, und neben dem Covershooting keine redaktionellen Aufgaben übernahm, scheint hier außer Acht gelassen zu werden. Prinzessin Diana (†) war sogar vier Mal auf dem Titelblatt zu sehen.

Vogue-Chef Edward Enninful

So war die Zusammenarbeit mit Herzogin Meghan

Edward Enninful + Herzogin Meghan

Es ist jedoch eine Premiere, dass es für die wichtigste Ausgabe des Jahres eine Gastchefredakteurin gibt. Ein weiterer Meilenstein, den Meghan in ihrer Rolle als Royal erreicht. Die Unterstützung ihres Ehemanns hat Meghan sicher; er führte sogar selbst ein Interview mit Primatenforscherin Jane Goodall. Meghan sprach für die Ausgabe mit der ehemaligen First Lady der USA, Michelle Obama

Verwendete Quellen: vogue.co.uk, thesun.co.uk, Express.co.uk, Instagram

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