Herzogin Meghan: Das bedeutet der royale Rücktritt für ihren Kleiderschrank

Meghan und Harry kehren dem britischen Königshaus den Rücken. Auch Meghan wird nicht nur Pflichten abgeben, sondern auch Privilegien verlieren. GALA erklärt, welche davon ihre zukünftige Kleiderwahl betreffen.

Es waren nur ein paar kleine Sätzchen, mit denen Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, ihren Rücktritt als "Senior Royals" verkündeten. Ein paar Sätze, die die Mauern des Buckingham Palace erschütterten und alle Royal-Fans zwischen London und Los Angeles mit vielen Fragezeichen zurücklassen.

Eins davon ist: Wie wirkt sich der royale Rücktritt auf Meghans Styling aus?

Kendall Jenner

Ihr durchsichtiges Kleid sorgt für Aufruhr

Kendall Jenner
Ups! Ist Kendall Jenner bewusst, dass sie mit diesem Kleid ganz schön tief blicken lässt?
©Gala

Meghans Looks: Auf die Kleiderordnung darf sie nun pfeifen

In den vergangenen vier Jahren wurde ihre Garderobe auf links gedreht und erst einmal royal-tauglich gemacht. Die größte Veränderung für Meghan wird deshalb die Befreiung von der Etikette sein. Dutzende Style-Regeln schränkten die Schauspielerin von jetzt auf gleich ein, ihren sexy-lässigen Hollywood-Glam musste sie spätestens mit Überstreifen des Verlobungsringes gegen teils biedere Outfit-Uniformen eintauschen.

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

So bodenständig kann ein Royal aussehen! Bei ihrem ersten Auftritt nach dem "Megxit" im Downtown Eastside Women's Centre in Vancouver beweist Herzogin Meghan in Jeans und Strickpullover Bodenständigkeit.
Back to Business: Gehüllt in einen marineblauen Wollmantel von Massimo Dutti wird Herzogin Meghan in London gesichtet. Für den Besuch des National Theaters wählt sie einen schicken Business-Look, der an ihre vergangene "Suits"-Zeit erinnert. Zu einem blauen, weit aufgeknöpften Hemd, das sie in ihre schwarze Anzughose gesteckt hat, trägt die Herzogin elegante Pumps. Außerdem hat sie ihre langen Haare ganz ladylike zu einer Hochsteckfrisur zusammengebunden.
Prinz Harry und Herzogin Meghan sind zurück. In einem beigen Mantel und einer tollen Kombi aus braunem Satinrock von Massimo Dutti und braunem Rollkragenpullover zeigt sich eine strahlende Meghan bei ihrer Ankunft am Canada House in London. 
Dazu trägt sie ihr Haar offen. Selbst die Pumps sind farblich perfekt auf den Look abgestimmt - einzig die nackten Beine überraschen, herrschen in London doch noch winterliche Temperaturen. 

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Kaum noch Chancen für Regelverstöße

Und so passierten Meghan natürlich vor allem anfangs einige Styling-Fehler, die übel von Adel und Presse abgestraft wurden. Wir erinnern uns an Preisschilder, die noch an Kleidern hingen, an Säume, die nicht aufgetrennt waren — und vor allem an sehr viel Haut. Meghans Vorliebe für schulterfreie Oberteile, Mini-Röcke und nackte Beine sorgte bei den Briten für empörte Schnappatmung. Gegen Schwägerin Herzogin Catherine verlor Meghan jedes Style- und Sympathie-Duell.

Und was darf sie jetzt?

Mit Ablegen des "Senior Royal"-Titels ist Meghan wieder Herrin ihres Kleiderschrankes. Auch Jeans und die Farbe Schwarz dürfen dort wieder einziehen – vorher No-Gos und Grund für mittelschwere Modekrisen hinter Palastmauern. Zusätzlich wurde Meghan bisher dafür kritisiert, zu wenige britische Modedesigner zu unterstützen – im Gegensatz zu Kate. Nun kann Meghan tragen, was sie will, von wem sie will.

Und wer zahlt jetzt ihre Garderobe?

Bleibt ja eigentlich nur noch eine Frage: Wer wird in Zukunft Meghans Kleidung finanzieren? Denn auch ihre Vorliebe für teure Designerfummel (im Schnitt ist ein Look rund 2.800 Euro teuer) brachten ihr eher Punkte auf der Allüren- als auf der Beliebtheitsskala ein. Aber nun ist es so: Auf den sogenannten "Sovereign Grant", der Mitgliedern des Königshauses, die im Auftrag von Queen Elizabeth, 93, Termine wahrnehmen, zusteht, will das Paar nach dem Rücktritt verzichten. Der Grant macht fünf Prozent ihrer Einnahmen aus. Die restlichen 95 Prozent stellt Prinz Charles, 71, aus Einnahmen aus seinem Herzogtum Cornwall zur Verfügung. Ein eigenes Einkommen hatten Harry und Meghan also nicht.

Das wird sich in Zukunft ändern – genau wie der Zugriff auf den Grant, die Zahlung aus dem Geldtopf der Queen. Ob Prinz Charles seine Zahlungen an Sohn und Schwiegertochter einstellt, bleibt fraglich. Dem Statement nach klingt es aber so, als würden Harry und Meghan komplett auf Gelder ihrer Familie verzichten wollen und die Herzogin von Sussex demnach auch wieder selbst das Marken-Portemonnaie öffnen. Meghan könnte sich nun allerdings auch von Designern sponsern und beschenken lassen. Das ist in Hollywood gang und gäbe – als Royal natürlich tabu.

Fest steht in jedem Fall: Auch mit royalem Rücktritt wird das Interesse an Meghans Style erstmal nicht abflauen.

Verwendete Quellen: DailyMail, SussexRoyal

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