Herzogin Catherine : Der "Kate"-Effekt trieb das Label Issa in den Ruin

Bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung mit Prinz William trug Herzogin Catherine ein wundervolles, blaues Wickelkleid des Labels Issa. Der "Kate"-Effekt sorgte für ausverkaufte Läden - doch schließlich trieb er die Marke in den Ruin

Herzogin Catherine und Prinz William bei ihrer Verlobung.

Sie erinnern sich doch bestimmt an das wundervolle blaue Wickelkleid, welches Herzogin Catherine bei der Bekanntgabe ihrer Verlobung mit Prinz William trug. Kate löste damit - wie schon so oft - einen echten Hype aus. Das Kleid des Labels Issa war sofort restlos ausverkauft und die Marke wurde über Nacht berühmt. Doch der vermeintliche Segen wurde zum Fluch und trieb die Modelinie bis in den Ruin. 

Fashion-Looks

Der Style von Herzogin Catherine

"Down to Earth": In gedeckten Tönen zeigt sich Herzogin Kate bei dem Besuch eines Kinderzentrums in Cardiff.
Sie trägt einen kamelfarbenen Mantel von Massimo Dutti für rund 400 Euro, der für einen schönen Kontrast zu ihrem schwarzen Rollkragen-Pullover und ihren schwarzen Wildlederstiefeln von Ralph Lauren sorgt. Ein Label, zu dem zuletzt auch Herzogin Meghan immer öfter griff.
Eine goldene Kette mit einem kreisförmigen Anhänger ergänzt Kates schlichtes Outfit perfekt und sorgt für einen Hingucker.
Zu ihrem schwarzen Rollkragenpullover trägt die Herzogin einen Midi-Rock von Zara. Das It-Piece im angesagten Leo-Print schmeichelt der schlanken Figur von Kate.

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Pleite trotz "Kate"-Effekt

Wie konnte das passieren, fragt man sich. Schließlich könnte einem kleinen Label kaum etwas besseres passieren als der "Kate"-Effekt. Doch die ehemalige Kreativdirektorin von Issa, Daniella Helayel, wünscht sich, dass Kate damals ein anderes Kleid getragen hätte. Denn auch wenn das blaue Wickelkleid mit einem stolzen Preis von umgerechnet circa 650 Euro schnell ausverkauft war; die Firma kam einfach nicht mit der Produktion nach. Für neue Mitarbeiter war (noch) kein Geld vorhanden, ein Kredit bei der Bank wurde nicht bewilligt.

Was Catherine wohl dazu sagt?

In einem Interview mit "Daily Mail" berichtet Daniella Helayel, dass sie 2011 eine neue Investorin, Camilla Al Fayed, fanden, die die Geschäftsführung übernahm und die Firma vorerst vor dem Bankrott bewahrte. Doch die Rettung war dies leider nicht. 2015 war es endgültig mit Issa vorbei. Helayel hatte sich schon vorher herausgenommen: 

"Ich konnte es nicht aushalten, ich hatte ein tolles Business, das ich über ein Jahrzehnt selbst aufgebaut habe. Dabei zuzusehen, wie es verdampft, war herzzerreißend."

Es scheint als hätte der "Kate"-Effekt nicht immer nur positive Auswirkungen. Schade! Uns haben die Kollektion von Issa immer sehr gut gefallen. Catherine hat dieses Ausmaß mit Sicherheit nicht erahnt.

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