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Herzogin Catherine Es gibt Ärger um ihre Fashion-Looks

Überraschungs-Auftritt von Catherine. Die Herzogin besucht ein Kinderzentrum in London und punktet nicht nur mit ihrer einfühlsamen Art, sondern auch mit ihrem Outfit. Zu einer schwarzen, weit geschnittenen Hose von Zara kombiniert Kate eine schwarz-weiß gepunktete Bluse von Equipment (Preis 310 Euro) und schlichte, schwarze Pumps von Gianvito Rossi.
Herzogin Catherine am 19. September 2019 in London.
© Getty Images
Herzogin Catherine ist für Millionen von Frauen ein Vorbild in Sachen Mode und Beauty. Was Kate trägt, ist en vogue und manchmal binnen Stunden in den Shops ausverkauft. Kein Wunder, dass es eine besondere Ehre für Designer ist, von Kate getragen zu werden. Doch nun gibt's Ärger - und schuld ist der Palast.

Wo auch immer Herzogin Catherine auftritt, klicken die Auslöser der Kameras im Millisekundentakt. Im Fokus steht vor allem der Look der 38-Jährigen. Haare, Make-up, Kleidung, Schuhe, Accessoires - all das wird akribisch von den Objektiven festgehalten. Wie Royal-Reporter Richard Palmer von der britischen Zeitung "The Express" auf Twitter schreibt, gehört es zur Kommunikationspolitik des Kensington Palastes, der Presse bei offiziellen Terminen mitzuteilen, von welchem Designer Kates Kleidung stammt. 

Palast schweigt zum Outfit von Herzogin Catherine

Doch nach Kates letztem Termin am 19. September im Sunshine House Children and Young People’s Health and Development Centre in London, bei dem sie eine gepunktete Bluse und eine schwarze Culotte-Hose getragen hatte, gab es plötzlich dicke Luft. Er müsse zugeben, schrieb Palmer auf Twitter, dass ihn die "Unfähigkeit des  Kensington Palastes" fasziniere, zu bestätigen, was die Herzogin denn nun getragen habe. Offenbar ein Problem, das in den letzten Wochen wiederholt vorgekommen war und Palmer keine Ruhe ließ.

Was steckt hinter dem Schweigen über Kates Kleidung?

Auf Twitter wirft Palmer mehrere Theorien auf: Lenkt Kates Kleidung zu sehr von ihrem sozialen Engagement ab oder hat der Palast gar etwas zu verheimlichen? Etwa, das Kate ausländische Designer trägt? Oder hat es mit der Berichterstattung zu tun, die Kates Kosten für Kleider mit denen von Meghan vergleicht?

"Einerseits kann der Fokus auf die Kleidung den Hintergrund des Termins beeinträchtigen", schreibt Palmer. "Auf der anderen Seite herrscht Mode-Diplomatie und die Erwartung, dass Mitglieder der königlichen Familie die britische Modebranche unterstützen." Er nehme nicht an, dass der Palast Geschichten darüber lesen wolle, dass Kate "Großbritanniens kränkelnden Mode-Geschäfte" bremse. Bei dem Termin im Krankenhaus trug Kate eine schwarze, weit geschnittenen Hose von Zara, eine schwarz-weiß gepunktete Bluse von Equipment (Preis 310 Euro) und schlichte, schwarze Pumps von Gianvito Rossi. Alles nicht-britische Labels....

Das Mode-Problem ist gelöst

Doch offenbar ist alles nur viel Lärm um nichts gewesen. Wie Palmer schreibt, veröffentliche der Palast die Information zu den Designern nur bei High Street Fashion, nicht bei Casual Fashion. Heißt im Klartext: Wenn Kate in einer Jeans und einem T-Shirt einen Baum einpflanzt oder in einem legeren Baumwollhemd auf einer Gemüsefarm unterwegs ist ("Casual"), wird der Designer nicht bekanntgegeben.

Unter High Street Fashion versteht man in Großbritannien hingegen solche Kleidung, die man in den Einkaufsmeilen gewöhnlicher Städte kaufen kann. Also solche,  die für die Öffentlichkeit leicht erhältlich ist, anstatt von Modedesignern nach Maß angefertigt zu werden.

"Das Problem in den letzten Wochen war, dass ein Pressereferent die [Kommunikations]Politik falsch interpretiert und "High Street" mit "Casual" ersetzt hat. Ich hoffe das ist jetzt behoben", klärt Richard Palmer das Problem auf.

Verwendete Quellen: Twitter, GettyImages, 

jre Gala

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