Herzogin Catherine: Kate und ihr Vierter-Juli-Kleid

Herzogin Kate geht als gutes Vorbild voran und übt sich im nachhaltigen Wirtschaften. Den Anfang macht sie mit ihren Kleidern

Beim traditionsreichen Tennisturnier in Wimbledon dürfen Prinz William und seine Frau nicht fehlen. Stilsicher zeigt sich Herzogin Catherine dort am 4. Juli in einem Feinstrickkleid mit Schalkragen von Alexander McQueen. Kurios: Exakt ein Jahr zuvor trug sie genau das gleiche Kleid bei einem offiziellen Besuch in Kanada.

Was unter Stars allgemein als Fauxpas gilt, ist für Catherine ganz normal. Teure Outfits trägt die Herzogin von Cambridge gern mehr als nur einmal und wehrt sich damit gegen den bei den Royals vorherrschenden "Only-one-wear"-Grundsatz. Sie geht sogar noch einen Schritt weiter und tauscht Kleider mit ihrer Mutter Carole und ihrer Schwester Pippa Middleton. Vom britischen Volk erntet Kate dafür Kritik. Schließlich solle die Schwiegerenkelin der Königin stets fabelhaft und einzigartig aussehen.

Fashion-Looks

Der Style von Herzogin Catherine

Bevor es für Herzogin Catherine im Rahmen der "King's Cup"-Regatta auf ein Segelboot geht, verzaubert sie mit diesem perfekt gewählten Look aus femininen und sportlichen Elementen. Das Ringel-Shirt mit Rüschenborde an Ärmeln und Saum stammt vom französischen Label Sandro. Die dunkelblaue Marlenehose von L. K. Bennett mit auffälligen Knöpfen versteckt noch, was spätestens auf dem Boot für neidische Blicke sorgt...
Kates sportliche Figur – vor allem ihre durchtrainierten Beine – kommen in der kurzen Sporthose, die sie für die Regatta trägt, besonders gut zur Geltung. Binnen weniger Stunden hat sich die Dreifach-Mama von einer royalen Fashionista in eine sportliche Wettkämpferin verwandelt. 
Finale in Wimbledon: Herzogin Catherine besucht am Sonntag, den 14. Juli, das Herren-Finale des Tennis-Turniers und trägt zu diesem Anlass ein sommerliches, hellblaues Kleid ...
Zu ihrem hellblauen Midi-Kleid mit eleganten Raffungen und einer schönen Taille, kombiniert Catherine beigefarbene Pumps und eine Spitzen-Clutch.

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Dennoch wolle Kate auch zukünftig recyceln, und das mit besten Intentionen. Laut "dailytelegraph.com.au" sagte sie gegenüber einem Freund: "Es sind schwierige Zeiten - es kann nicht von mir erwartet werden, bei jedem offiziellen Anlass ein neues Outfit zu tragen. Ich bin kein Model." Ein Argument, das aus finanzieller Sicht ziehen dürfte. Allein in diesem Jahr investierte Catherine laut "dailymail.co.uk" bereits umgerechnet gut 43.500 Euro in ihre Arbeitskleidung. Finanziert werden die Ausgaben durch den Haushalt ihres Schwiegervaters, Prinz Charles. Ehemann Prinz William hätte seine liebe Not, den konstanten Bedarf an neuen Kleidern zu stillen. Er verdient angeblich als "Royal Air Force"-Helikopterpilot umgerechnet nur etwa 54.700 Euro pro Jahr.

Während sich nun die Frage stellt, ob die Ausgaben für Arbeitskleidung in dieser Höhe wirklich gerechtfertigt sind, muss man Catherine ihren gesunden Mix aus Designermode und Schnäppchen zugutehalten. So trug sie beispielsweise in ihren Flitterwochen ein Kleid der Modekette "Zara" für 60 Euro. Für Royalfans ein Grund zur Freude - die konnten nun aussehen wie Kate, ohne gleich ein Vermögen investieren zu müssen. Doch wie nah darf die Frau des Kronprinzen ihrem Volk modisch gesehen sein? Auch darüber sind die Briten uneins.

In jedem Fall läutet Herzogin Catherine mit ihrer Kleiderpolitik eine neue Ära ein. Für junge Royalfans ist sie dank ihres guten Geschmacks und des reflektierten Umgangs mit Geld ein gutes Vorbild. Die ältere Generation lässt sich trotz aller Kritik dann doch gern vom Charme der jungen Herzogin verzaubern. Kates wichtigstes Accessoire ist sowieso immer das gleiche: das herzliche Lächeln.

jhi

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