Herzogin Catherine: Brautkleid-Klau!

Eine britische Designerin wirft der Marke "Alexander McQueen" vor, das Design von Herzogin Catherines Hochzeitskleid geklaut zu haben. In einem Video zeigt sie ihre Entwürfe, die sie bereits vor der Hochzeit an Prinzessin Catherine geschickt haben soll. Die Ähnlichkeit ist tatsächlich verblüffend

Design-Klau für die Jahrhundert-Hochzeit von Catherine und William?

Da staunte die Brautmoden-Designerin nicht schlecht, als sie sah, wie die damalige am 29. April 2011 mit dem Hochzeitskleid aus dem Auto stieg:

Catherine Middleton

Ihr Brautkleid

Catherine Middleton: Ihr Brautkleid

Ein Traum aus Spitze, entworfen von der " "-Designerin . Das Kleid soll aber laut Kendall exakt so ausgesehen haben wie ein Entwurf, den sie im November 2010 an Kate Middleton schickte, als diese noch in der Findungsphase für ihr Hochzeitskleid war.

Ein Dankesbrief aus Prinz Williams Büro

Christine Kendall erzählt gegenüber der "The Sunday Times", dass sie daraufhin im Januar 2011 einen Brief aus dem Büro von und erhalten haben soll. Darin hieß es angeblich: "Miss Catherine Middleton bat mich, Ihnen zu schreiben, um sich für Ihren Brief mit den Brautkleider-Entwürfen vom 18. November zu bedanken. (...) Sollte sie noch mehr Ihrer Entwürfe sehen wollen, werde ich Sie selbstverständlich darüber informieren." Ein Sprecher von Herzogin Catherine behauptet allerdings nun, dass solch ein Brief nie an die Designerin ging.

Klage eingereicht

Bereits 2013 trat Christine Kendall damit an die Öffentlichkeit und zeigt in einem Video, wie ihre Entwürfe aussahen und vergleicht diese mit dem "Alexander McQueen"-Kleid, welches Catherine am Tag ihrer Hochzeit trug. "Ohne meine Entwürfe, hätte das royale Brautkleid nie so ausgesehen.", empört sich Kendall. Nun hat sie eine Klage wegen Diebstahl geistigen Eigentums eingereicht.

Brautmode

Royale Hochzeitskleider

Unterschiedlicher könnten Brautkleider wohl nicht sein: Nach ihrem traditionellen Gewand am Vormittag erscheint Japans Prinzessin Ayako zu den Feierlichkeiten in einem rosafarbenen Abendkleid. Die Robe ziert ein transparenter Überwurf mit zahlreichen weißen Blumenstickereien. Ihr Haar trägt Ayako halb hochgesteckt. Bräutigam Kei Moriya setzt auf einen klassischen schwarzen Smoking mit Fliege. 
Blick auf die Details: Feine Blumenapplikationen zieren den runden Ausschnitt des Kleides, die weit geschnittenen Ärmel sind ebenfalls transparent und mit Stickereien versehen. Ihre Frisur krönt Prinzessin Ayako mit einem Diadem und den dazu passenden Ohrringen. 
Tradition ist alles! Die japanische Prinzessin Ayako heiratet ihren bürgerlichen Verlobten Kei Moriya im Meiji-Schrein in Tokio, und dabei trägt sie als Brautgewand einen traditionellen Kimono mit Vogelmotiven. Ihr Verlobter hingegen bevorzugt mit seinem Frack den westlichen Bräutigamslook.
Besonders eindrucksvoll ist Prinzessin Ayakos Brautfrisur, hierbei verzichtet aber auf die in der Shintō-Tradition übliche weiße Haube für die Braut.

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Das Label "Alexander McQueen" weist die Beschuldigung von sich

Das Luxuslabel "Alexander McQueen" will das natürlich nicht auf sich sitzen lassen: "Sarah Burton hat nie ein Design oder einen Entwurf von Frau Kendall gesehen. Sie hat vorher auch noch nie etwas von Frau Kendall gehört, bis diese uns etwa 13 Monate nach der Hochzeit kontaktierte. Wir wissen nicht, warum Frau Kendall das Ganze jetzt wieder aufbringt. Hier gibt es kein Wenn und Aber: Diese Anschuldigung ist lächerlich."

Inwieweit Christine Kendalls Version der Geschichte Hand und Fuß hat, wird nun das Gericht prüfen müssen.

Hier zeigt die Brautmoden-Designerin Christine Kendall, wie ähnlich ihr Entwurf dem Hochzeitskleid von Herzogin Catherine ist. Das Video nennt sie auch noch ganz plakativ "Wie man ein royales Brautkleid entwirft"

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