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Herzogin Catherine treibt Firmen in den Ruin Der Fashion-Fluch von Englands Liebling


So schön die Garderobe von Herzogin Catherine auch ist, so zweifelhaft ist das Vergnügen, ihr Lieblingsdesigner zu sein. Nun traf der royale Fluch erneut ein Modelabel

Sie hat die perfekte Familie, ein makelloses Aussehen und umwerfende Kleider: Herzogin Catherine führt das Leben einer modernen Monarchin mit Stil. Ihren liebsten Designern bringt die schöne Herzogin jedoch überhaupt kein Glück - im Gegenteil.

Wie unter anderem "theguardian.co.uk" berichtet, hat der "Kate-Fluch" nun auch die Marke L.K. Bennett getroffen. Bereits Anfang März gab das britische Unternehmen eine Erklärung ab, nach der man Insolvenz angemeldet habe. 500 Jobs allein in Großbritannien wären davon betroffen. Das Label, das 1990 von Schuhdesignerin Linda Bennett gegründet wurde, galt als Vorreiter für den Trend der Kitten Heels und wurde gerne von Royals wie Herzogin Catherine und Herzogin Camilla getragen.

Viel zu früh verstorben

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Im September 2015 wurde die traurige Meldung publik, dass Debra Reiss im Alter von nur 34 Jahren verstarb. Die junge Designerin zeichnete sich für zahlreiche Looks von Catherine verantwortlich, unter anderem das berühmte weiße Etuikleid, das Kate auf ihren Verlobungsfotos trägt. Der plötzliche Tod von Debra Reiss war ein Schock für die Modeszene und stürzte etliche Fans des Labels in tiefe Trauer.

Beinahe insolvent

Wie britische Medien im April 2016 berichteten, stand die britische Designerin Alice Temperley kurz vor dem finanziellen Ruin. Reiche Freunde brachten laut "dailymail.co.uk" knapp 2,3 Millionen Euro auf, um das Unternehmen zu retten. Auch Catherine ist großer Fan der eleganten, vom Boho-Style inspirierten Kleider von Temperley.

Den zarten, hellblauen Entwurf von Alice Temperley trug Herzogin Catherine 2012 in Kuala Lumpur.
Den zarten, hellblauen Entwurf von Alice Temperley trug Herzogin Catherine 2012 in Kuala Lumpur.
© Getty Images

Plagiatsvorwürfe

Sogar das weltberühmte LuxuslabelAlexander McQueen ist vor Kates "Fashion-Fluch" nicht gefeit. Im April 2016, fünf Jahre nach der Traumhochzeit, meldete sich Designerin Christine Kendall zum wiederholten Male mit Plagiatsvorwürfen gegen die Marke zu Wort. Angeblich sei das Brautkleid der Herzogin, dessen elegantes Design weltweit gefeiert wurde, einem ihrer Entwürfe nachempfunden. Die von ihr eingereichten Skizzen wären einfach kopiert worden.

Wirklichen Einfluss auf die Schicksale ihrer Lieblingslabels hat Herzogin Catherine natürlich nicht. Es scheint aber dennoch ein teilweise sehr zweifelhaftes Vergnügen zu sein, als ihr Lieblingslabel zu gelten. Bleibt zu hoffen, dass der sonst so positive "Catherine-Effekt" bald zurückkehrt und für ausverkaufte Kollektionen und rasante Karrieren sorgt.

kst Gala


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