Herzogin Meghan + Herzogin Catherine: Wieviel (modische) Harmonie ist inszeniert?

Die Vergleiche zwischen den Herzoginnen nehmen kein Ende. In Zeiten von angeblichem Streit und Unruhen im Palast scheint das Königshaus die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen, um Stellung zu nehmen

Herzogin Meghan und Herzogin Catherine werden immer wieder miteinander verglichen. Als ehemals bürgerliche Ehefrauen von Prinz William und Prinz Harry werden sie stets gegenüber gestellt und aneinander gemessen. Auch modisch werden wiederholt Kontraste und Parallelen gezogen. 

Gerüchte um Streitigkeiten im Palast nehmen kein Ende

Nicht selten landen in den letzten Monaten Gerüchte um angebliche Fehde zwischen den beiden jungen Paaren, den beiden Brüdern oder ihren Partnerinnen in den Schlagzeilen, was die Vergleiche zusätzlich befeuert. Unruhen, die auch den Palast nicht kalt lassen. Während sich die Queen, ihre Enkel und deren Frauen nicht explizit zu diesen angeblichen Streitigkeiten äußern, scheint es, als würden sie auf andere Art Statements setzen. 

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Herzogin Catherine und Herzogin Meghan setzen modische Statements

Herzogin Catherine, die am Dienstag (29. Januar) zusammen mit Prinz William in Dundee, Schottland, ein neues Design Museum eröffnete, begeisterte in einem blau-grün-karierten Mantelkleid von Alexander McQueen. Für einen sehnlichst erwarteten Besuch in Schottland ist das sogenannte Schottenkaro eine nahegelegene Wahl. Auch Herzogin Meghan wählte für ihren Besuch im schottischen Edinburgh im Februar 2018 einen Mantel mit dem gleichen Muster. 

Während ihrer Besuche in Schottland zeigen sich sowohl Herzogin Meghan als auch Herzogin Catherine in blau-grünem Schottenkaro.

Königshaus nutzt mediale Aufmerksamkeit zu seinen Gunsten

Der Palast ist sich der medialen Aufmerksamkeit um die Herzoginnen bewusst, und weiß diese einzusetzen. Dass sowohl Catherine als auch Meghan während ihrer Besuche in Schottland ähnliche Looks trugen, führte dazu, dass sie auf der ganzen Welt zusammen gezeigt wurden; es gab unzählige Collagen, Titelblätter und Fotostrecken, die die Ähnlichkeit ihrer Outfits dokumentierten, und so auf Harmonie zwischen den Schwägerinnen schließen lassen. 

Die Ähnlichkeit dieser Looks, die Catherine und Meghan am gleichen Tag tragen, kann nicht zufällig sein. 

 Und das war nicht das erste Mal: Im November des letzten Jahres hatten die Herzoginnen am gleichen Tag verschiedene Termine. Beide erschienen in dunklen Rottönen und mit schwarzen Accessoires und Strumpfhosen. Klar, dass nicht separat über die Auftritte der Herzoginnen berichtet wurde, sondern gesammelt. Fotos von Catherine und Meghan machten sich gut nebeneinander, standen im Einklang. 

Schlagzeilen spielen dem Palast in die Karten

Berichterstattung, die den Royals in Zeiten von Streit und Unruhe in die Karten spielt. Zwei fast gleichaltrige Herzoginnen, die bei gemeinsamen Auftritten zusammen lachen und plaudern, sich - so wirkt es - hinter den Kulissen Fashion-Tipps geben, und voneinander lernen. Die aber auch aus komplett unterschiedlichen, familiären Hintergründen kommen, in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens sind, und verschiedene Charaktere, Ansichten und Geschmäcker haben. Streitigkeiten oder Freundschaft? Was wirklich hinter geschlossenen Schlosstüren vorgeht, wissen nur die Royals selbst! 

#HelloToKindness-Kampagne gegen Social-Media-Hetze 

Spekulationen, Geschichten und Vergleiche können Spaß machen, sie können aber auch zu weit gehen. Mit einer neuen Kampagne macht das britische "Hello!"-Magazin jetzt auf das falsche Social-Media-Verhalten einiger Fans und User aufmerksam.  

 "Die Zahl der beleidigenden Kommentare ist immens gestiegen, besonders die gegen die Herzogin von Cambridge und die Herzogin von Sussex", sagt Emily Nash, royale Korrespondentin des Magazins. "Es sind Kommentare, die die Grenzen überschreiten, rassistisch, sexistisch und manchmal bedrohlich sind." Mit "#HelloToKindness" wollen sie dazu auffordern, die verschiedenen Meinungen über Kate und Meghan zu akzeptieren und zu respektieren.

"Es hat einen guten Grund, dass die Queen ihren untadeligen Ruf behalten hat"

Das Königshaus hat sich zur Kampagne und seinen Ursachen nicht geäußert. Die Beziehung des Palasts zu den Medien ist durchwachsen. "Die Firma" - so der Spitzname des Königshauses in England - schafft es, die negativen Schlagzeilen weitestgehend zu kontrollieren. Ein ehemaliger Kommunikationsberater der Royals sagte einst gegenüber "PR week": "Es hat einen guten Grund, dass die Queen ihren untadeligen Ruf behalten hat. Die wirklich erfolgreichen Marken - die Queen, Madonna, Kate Moss oder Apple - reden nicht.

Antworten und Statements kommen in anderer Form, statt Interviews und Worten liefert der Palast Bilder. Und das funktioniert. Inszenierung hin oder her - die Herzoginnen begeistern ihre Fans: mit ihrer Mode, ihren Charakteren und ihren ganz eigenen Geschichten.

Herzogin Catherine + Herzogin Meghan

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Herzogin Kate + Herzogin Meghan
Im Rahmen der Feierlichkeiten des "Remembrance Day" in London zeigt sich die royale Familie in der Royal Albert Hall. Herzogin Kate trägt zu diesem Anlass ein dunkelblaues, tailliertes Midi-Kleid mit elegantem U-Boot-Ausschnitt, das ihre schlanke Silhouette perfekt zur Geltung bringt. Schwarze Wildleder-Pumps von Jimmy Choo und ein dazu passender Taillengürtel runden ihren Look ab. Besonderer Hingucker: Die Herzogin trägt einen funkelnden Haarreif von ZARA, der mit schwarzen Pailletten besetzt ist.
Herzogin Meghan hingegen setzt auf einen dramatischeren Look, als ihre Schwägerin: Sie trägt eine schwarze Robe von Erdem im 50er-Jahre-Stil mit einem weit ausgestellten Rock. Außerdem setzt sie ihr Dekolleté mit einem tiefen Ausschnitt in Szene und betont dieses zusätzlich mit ihrer Mohnblumen-Brosche. Wildlederne Deneuve-Pumps von Aquazzura und rubinrote Herz-Hänger von Jessica McCormack runden Meghans Abend-Look ab.
Für den frühabendlichen Besuch des "District Six"-Museums zeigt sich Herzogin Meghan dann in einem blauen Hemdkleid von Designerin Veronica Beard, das sie zuletzt während ihrer Reise nach Tonga im Herbst 2018 trug. 

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Verwendete Quellen: Hello!Magazine.com , Financial Times ft.com, PR week

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