Hermés: Jedes Tuch hat eine Story

Im Atrium des Berliner KaDeWe zeigen Luxusmarken immer wieder visionäre Ideen. Aktuell lädt Hermès zu einer faszinierenden Reise in die Welt der Seide ein

Hermes

Wer einmal bei der Herstellung

eines Seidencarrés von Hermès dabei sein durfte, wer gesehen hat, wie die vielen Farben von Hand gemischt werden, das edle Material auf langen Bahnen bedruckt wird und die Enden der fertigen Tücher später von Näherinnen an runden Tischen einzeln rolliert werden, wird sich ein Leben daran erinnern. Denn diese Details sind es, die jedes Tuch, das den kleinen Produktionsort bei Lyon verlässt, zu etwas Besonderem machen.

Anlässlich der Ausstellung und Eröffnung des Berliner Hermès-Shops hat die französische Marke limitierte Sondereditionen entworfen: Schlüsselanhänger (170 Euro) und Seidencarré "Brandenbourg" (292 Euro)

Um die Faszination von Seide für viele erlebbar zu machen, zeigt Hermès - anlässlich der Shop-Eröffnung im Berliner KaDeWe sowie des Re-Openings der Boutique am Kurfürstendamm - die Ausstellung "Seidenblicke" (2. September bis 5. Oktober). Ein perfekt gewählter Ort: Deutschlands berühmtestes Kaufhaus mausert sich immer mehr zu einem Treffpunkt von Luxusmarken, die die Chance nutzen, dort ihre Visionen durch spektakuläre Inszenierungen einem großen Publikum vorzustellen.

Für Hermès hat der amerikanische Künstler Hilton McConnico im Atrium zehn Räume geschaffen, in denen die Traumreise eines kleinen Jungen durch die Welt erzählt wird. Besucher und Kunden werden dazu aufgefordert, die Geschichten auf den bunt bedruckten Seidencarrés zu entschlüsseln und dabei ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. "Seit mehr als 70 Jahren reist das Haus Hermès durch die Welt der Seide", erklärt Pierre-Alexis Dumas, Kreativdirektor und Hermès-Familienmitglied in der sechsten Generation gegenüber Gala. "In Berlin erfüllt sich nun unser Wunsch, mit allen deutschen Freunden unser Abenteuer mit der Seide zu teilen."

Zuvor wurde "Seidenblicke" mit großem Erfolg in Schanghai präsentiert. Wie lange die Liebe zu Berlin bereits besteht, zeigt sich in der Re-Edition des Carrés "Brandenbourg" mit einem Uniformjacken-Motiv, das nun wieder neu aufgelegt wird. Entworfen wurde es bereits 1973. Doch die Geschichten, die es erzählt, und das Handwerk, durch das es entstanden ist, faszinieren heute noch genauso wie vor knapp vier Jahrzehnten.

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