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Helena Christensen "Sexy bin ich nur für mich"

Helena Christensen
Helena Christensen
© PR
Zeitlos schön: Helena Christensen über Dessous, ihre Ungeduld beim Sport und das Altern

Jeder Blick ein kleiner Flirt.

Ihre meergrünen Augen funkeln, ziehen einen sofort in ihren Bann. Kein bisschen hat Helena Christensen von der Schönheit eingebüßt, die sie in den Achtzigern und Neunzigern zu einem der begehrtesten Models machte. Dass sie auch in Unterwäsche noch immer eine atemberaubende Figur macht, beweist die 42-jährige Dänin mit der Herbst/ Winter-Kollektion der neuen Dessous- Linie "Triumph Essence". "Gala" traf sie in London.

Wonach wählen Sie Ihre Unterwäsche?

Ich lebe generell ohne Regeln! Erst recht bei Dessous. Es muss sich komfortabel auf meinem Körper anfühlen, schließlich ist es das Erste, was eine Frau am Morgen anzieht.

Aber es soll doch sicher auch den Männern gefallen …

Ach, ich komme abends zu meinem Sohn nach Hause, und niemand ist da, um mich in Dessous zu sehen! Ich bin also nur für mich selbst sexy.

Und was sollten die Männer drunter tragen?

Je größer, desto besser. (lacht) Dann werde ich neugierig. Ich glaube, die meisten Männer fühlen sich in Boxershorts oder Briefs am wohlsten. Und wenn die sich wohlfühlen, bin ich damit auch glücklich. Ich trage übrigens auch gern Männerunterwäsche.

Wie verführt man ein Supermodel wie Sie?

Das Wichtigste ist, ganz man selbst zu sein. Auch wenn man sich unbeholfen anstellt und dadurch lustige Situationen entstehen.

Was machen Sie, um Ihre traumhafte Figur zu behalten?

Ich boxe, da kann ich meine Emotionen rauslassen. Ich habe auch Yoga und Pilates probiert, aber nach zwei Minuten habe ich gesagt: "Wollt ihr mich verarschen? Wir sind immer noch in dieser Position?" Durch mein Gehirn rasen eine Million Gedanken die Stunde, für so was ich bin zu rastlos. Aber so merkt man wenigstens, dass man noch am Leben ist.

Das klingt, als mache Ihnen das Altern Angst?

Manchmal mehr, manchmal weniger. Natürlich gibt es Fragen, die sich jeder stellt und die über einem schweben. Leben und Tod. Wenn man sich elendig fühlen will, muss man nur die großen Klassiker der Philosophie lesen, da wird doch nur vom Tod geredet. Man lernt sicher eine Menge, aber vor allem wie man stilvoll stirbt.

Wie gehen Sie persönlich damit um?

Mit viel Humor. Und gutem Essen. Ich fülle meine innere Leere mit Essen. (lacht) Ben Henschel

Verführerisch: Helena Christensen in der neuen Kollektion von Triumph.
Verführerisch: Helena Christensen in der neuen Kollektion von Triumph.
© PR
gala.de

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