VG-Wort Pixel

Harper Beckham, Blue Ivy + Co. Kleine Mode für großes Geld

Victoria Beckham + Töchterchen Harper
Victoria Beckham + Töchterchen Harper
© Splashnews.com
Couture im Poketformat: Modebegeisterte Stars wie Victoria Beckham, Beyoncé und Kim Kardashian investieren gerne in die Garderobe ihrer kleinen Töchter. Kleider für mehrere Tausend Euro werden dabei schnell zum Alltag

Gucci, Dior, Valentino und Co. haben ihre Kollektionen schrumpfen lassen. Alles was die Luxushäuser auf dem Laufsteg zeigen, gibt es auch in Miniaturformat für Kundinnen im Kindergartenalter oder besser gesagt: für deren stylische und vermögende Mütter.

Kleines Kleid, großer Preis

Seitdem Harper vor vier Jahren das Tageslicht erblickt hat, steckt Mutter und Designerin Victoria Beckham, 41, ihre Tochter stets in modische und hochpreisige Outfits. Ob in Italien handgefertigte Gucci-Loafer oder Sandalen aus Metallic-Leder für knapp 350 Euro - für ihre Tochter nur das Allerbeste. Nach der gleichen Devise scheint Beyoncé ihre dreijährige Tochter einzukleiden, denn eines von Blue Ivys Prinzessinnen-Kleider - ein 2.000 Euro teures Modell von Mischka Akoi - präsentierte sie vor kurzem auf Instagram.

North West, die Tochter von It-Girl Kim Kardashian, hat offensichtlich den extravaganten Geschmack ihrer Mutter geerbt. Die zweijährige besitzt schon jetzt eine beachtliche Auswahl an Fake-Fur-Mänteln, Lederjacken und Tutus.

Klein aber Oho: Ein blaues Kleid aus Seidenkrepp für eine Achtjährige kann im Hause Dior durchaus rund 5000 Euro kosten. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, wie schnell der Nachwuchs aus der Kids-Couture wieder herausgewachsen ist. Auch das Londoner Edelkaufhaus Harrods hat einen großflächigen Bereich für Designermode in Kindergrößen.

Michael Ward, Managing Director von Harrods, weiß welche Strategie die hochpreisigen Labels mit den Kids-Kollektionen verfolgen: "Viele Modehäuser haben erkannt, dass man potentielle Kunden am besten früh auf den Geschmack bringt", kommentierte er gegenüber "luxurydaily.com".

Mama kann es sich leisten

Zu wenig Taschengeld dürfte die Promi-Sprösslinge in einigen Jahren zumindest nicht davon abhalten. Mit einem geschätzten Vermögen von 110 Milliopnen Dollar zählen Beyoncé und Jay-Z zu immerhin zu den bestverdienensten Musiker-Paaren weltweit. Victoria und David Beckham sind mit einem geschätzten Vermögen von rund 675 MIllionen Euro, laut Angaben der "Sunday Times Rich List", sogar reicher als die Queen.

Dennoch bleibt die Frage, ob sich so viel Luxus positiv auf die Entwicklung der Promi-Sprösslinge auswirkt. Die Londoner Psychologin Abigal San äußerte gegenüber "westfieldtimes.com" ihre Bedenken zu diesem Konsumverhalten. "Für die Kinder wird es dadruch sehr schwierig werden, normal zu sein. Sie werden schon früh wissen, was ihre Kleidung kostet. Dadurch könnte das Thema Mode schnell zu einem Wettbewerb werden."

Die Folge könnte beispielsweise sein, dass sich die prominenten Kinder ohne Designerkleidung ängstlich und verunsichter fühlen, fügt Abigal hinzu.

Bleibt zu hoffen dass Victoria, Beyoncé und Kim ihren Töchtern nicht nur ihr gutes Stilgefühl vererben, sondern auch ausreichend Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben.

sfi Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken