H&M in der Kritik: Shitstorm wegen zu kleiner Größen

Nicht zum ersten Mal gerät eine Modekette wegen zu kleiner Konfektionsgrößen in die Kritik 

H&M Logo

Besonders die jüngere Bevölkerung schätzt die Modekette H&M aufgrund der aktuellen Trends zu erschwinglichen Preisen. Was nun jedoch der 22-jährigen Studentin Lowri Byrne aus Wales in Großbritannien passiert ist, sorgt für riesen Ärger im  Netz. 

"Bitte sortiert eure Größen neu, das ist absolut lächerlich." 

Mit einem Facebook Post machte Lowri Byrne ihren Ärger öffentlich. Auf der offiziellen Seite der Modekette postete sie ein Selfie von sich in einem Kleid der Größe 16, was der deutschen Größe 44 entspricht. Das sonderbare daran? Normalerweise trägt die Studentin aus England die Konfektionsgröße 12 - was einer deutschen 40 entspricht. Wie auf dem Bild unschwer erkennbar ist, passt sie hier jedoch sehr knapp nur in das Kleid der Größe 44. 

Please sort your sizes out because this is absolutely ridiculous! I'm a size 12 and small busted and today in a H&M...

Gepostet von Lowri Byrne am Donnerstag, 25. Mai 2017

"Bitte sortiert eure Größen neu, das ist absolut lächerlich", schreibt sie zu dem Bild und schildert die Lage - sichtlich verärgert über die Größenangabe der Modekette. 

Ärger trifft auf Zustimmung 

Tatsächlich scheint Lowri Byrne mit ihrer Wut nicht allein zu sein: Der Post wurde bereits tausendfach geteilt und diskutiert. Während natürlich die unrealistischen Größenangaben kritisiert werden, steht auch die Sorge im Fokus, dass genau dies das Selbstvertrauen junger Mädchen zerstören könne. 

H&M nimmt Stellung 

In einer Stellungnahme wagt H&M einen Erklärungsversuch. Demnach seien die Größen in allen 66 Märkten auf der Welt gleich und da es keinen weltweiten Standard hinsichtlich Konfektionsgrößen gibt, bestehen diese Unterschiede. Für Zufriedenheit im Netz sorgt das Statement jedoch nicht. Im Gegenteil, die Nutzer sind wütend und wollen einen einheitlichen, nationalen Standard. 

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