Guidos GALAxy: Die Suche nach Mr. Right

Star-Designer und Gala.de-Kolumnist Guido Maria Kretschmer über die aktuelle Scheidungswelle der Stars und die Suche nach der großen Liebe

Jennifer Garner und Ben Affleck, Gwen Stefani und Gavin Rossdale und auch Sienna Miller und ihr Tom Sturridge gehen ab sofort getrennte Wege. Warum haben es Promis in Sachen Liebe momentan so schwer?

Promis sind auch nur Menschen

Mit der Jahreszeit oder dem Mondkalender hat das natürlich herzlich wenig zu tun. Die Antwort ist im Grunde ganz leicht: Prominente sind auch nur Menschen. Sie müssen die gleichen Hürden in einer Beziehung überwinden, wie Otto Normalverbraucher auch. Dabei haben es gerade Stars ein kleines bisschen schwerer.

Ann-Kathrin + Mario Götze

Ihre erste gemeinsame Kampagne ist heiß

Ann-Kathrin Götze für Hunkemöller
Eine absolute Premiere: Ann-Kathrin und Mario Götze stehen für ihre Dessous-Kollektion mit Hunkemöller das erste Mal gemeinsam vor der Kamera. Das Ergebnis ist heiß!
©Gala

Menschen die in der Öffentlichkeit stehen haben oftmals ein oder zwei Macken mehr, gepaart mit gesunder Eitelkeit. Von allen Seiten hören sie wie toll sie sind, werden an jeder Ecke von einem Fan begrüßt, der "Hurra" schreit wenn sie nur vorbeigehen. Für viele ist das Leben ein großer Selbstbedienungsladen. Überall wartet eine Versuchung auf die nächste. Bei Schauspielern kommt noch hinzu, dass sie durch ihr großes Temperament sehr intensiv lieben und gleichzeitig ganz schnell hassen können.

Räumliche Distanz

Nächstes Problem: Fernbeziehung. Wenn der eine in Berlin wohnt und der andere in Los Angeles dreht, ist das leider auch keine einfache Voraussetzung. Die räumliche Distanz kann zu einem großen Problem werden. Wenn man seinen Partner von 365 Tagen nur an 22 sieht, fordert das viel Verständnis, Toleranz und harte Arbeit.

Pech in der Liebe ist natürlich kein rein prominentes Phänomen. Es gibt genug einsame Herzen da draußen, die Sehnsucht nach der großen Liebe verspüren. Nicht verzweifeln! Für jeden Menschen gibt das passende Gegenstück, man muss nur mit offenen Augen und Armen durchs Leben gehen.

Gebt euch selbst die Chance, euch zu verlieben. Viele meiner Freundinnen und Freunde wünschen sich eine Beziehung aber tun nichts dafür. Ein potentieller Partner klingelt nicht einfach an eurer Haustür und sagt: hier bin ich!

Viele Frauen halten so sehr an ihrem Leben und ihren Gewohnheiten fest und lassen dadurch überhaupt keinen Raum für einen Partner. Freund ja, aber bitte ohne Kram! Einen 30-Jährigen zu finden, der weder Möbel noch Haushaltsutensilien hat, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Ein Partner macht auch mal Dreck.

Online-Dating

Vor kurzem musste ich lachen, als einer meiner Mitarbeiter zu mir meinte: Guido, ich habe jetzt endlich eine Freundin. Auf die Frage wo er sie denn kennengelernt habe, antwortete er: Ganz klassisch über eine Dating-App. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, einfach mal durch eine dieser Apps oder Online-Portale durch zu scrollen. In freier Wildbahn wird es nämlich immer schwerer.

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Eines ist dabei aber ganz wichtig: Man darf sich nicht verstellen, sondern muss man selbst sein. Eine Rolle zu spielen ist keine gute Grundlage für eine Beziehung. Auf Dauer hält man das auch überhaupt nicht durch.

Guido als Amor

Ich spiele auch gern Amor, muss ich zugeben. Schon einige meiner Freunde habe ich erfolgreich vermittelt. Deshalb mein Tipp: Vertraut euren Freunden, wenn diese jemanden für euch im Auge haben.

In diesem Sinne: Wenn man offen ist, klappt das auch Mr. Right!

Euer Guido

Kommende Woche in Guidos GALAxy: Mermaiding

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