Gräfin Sophie von Wessex: Royale Kleiderpanne

Gräfin Sophie von Wessex hegt eine Liebe zu Couture- und Designerkleidern, die stattlich aussehen - und ein Vermögen kosten. Doch auch teure Labels schützen nicht vor Kleiderpannen

Sophie von Wessex

Was hebt die Royals von den Bürgerlichen ab? Ihre Familientradition, ihre Vorbildfunktion, das von Geburt an Erhabene - und das prunkvolle Leben. Unfassbar wertvoller Familienschmuck wird seit Jahrhunderten vererbt, kostbare Gewänder sowie edle Accessoires. Natürlich werden auch stetig neue Kreationen für die Mitglieder der Königshäuser angefertigt.

Royale Kleiderpanne: Ihr Kampf mit dem Reißverschluss

Doch wie man beim Weihnachtsgottesdienst der britischen Königsfamilie (25. Dezember) sehen konnte, schützen auch teure Designerstücke nicht vor Kleiderpannen: Stilikone Gräfin Sophie von Wessex kämpfte jedenfalls auffällig mit der Widerspenstigkeit ihres Reißverschlusses, der die Vorderseite des hellgrauen, pelzbesetzten Mantelkleides immer wieder nach vorne stülpte und es wie ein Umstandskleid erscheinen ließ.

Irgendwann kapitulierte die Gräfin und verschränkte ihre Hände vor dem Bauch, um so das eigenwillige Kleidungsstück in den Griff zu bekommen (siehe Foto oben links). Zudem konnte sie das Gehen in dem schmal geschnittenen Mantelkleid nur mit kleinen Schritten bewältigen.

Immer modisch, immer luxuriös: Gräfin Sophie von Wessex muss sich der Kritik an ihrer teuren Garderobe stellen.

Man nennt sie "Countess of Couture"

Dabei ist Gräfin Sophie von Wessex stets eine sehr elegante Erscheinung am britischen Königshof, die auch flapsig "Countess of Couture" (auf Deutsch: die Gräfin der Couture) in Großbritannien genannt wird. Die Ehefrau von Prince Edward, die sich vor 14 Jahren mit Lästereien über die Royals vor einer als Scheich verkleideten Journalistin selber ins Aus schoss, hat gebüßt und im Laufe der letzten Jahre gelernt, sich gemäß der königlichen Gepflogenheiten zu benehmen. Dazu gehört auch ihr tadelloser Kleidungsstil - aber auch klassisches Understatement kann Unmengen kosten. Ein schlichtes Ensemble aus Cocktailkleid, Pumps und schönen Ohrringen kommt da schnell auf umgerechnet 2.000 Euro. Und derlei Ensembles sind bei ihr an der Tagesordnung.

Gräfin Sophie von Wessex liebt teure Designermarken für ihre Auswahl an Kleidern, feinstes Schuhwerk und aufsehenerregene Hüte. Hochkarätiger Schmuck ist ebenfalls ein Muss.

Ihr Auftritt bei den Hockeymeisterschaften der Frauen am Sonntag (30. August) in London sorgte erneut für mächtig Fashion-Furore auf der Insel. In einem farbenfrohen Kleid von Designer Peter Pilotto für umgerechnet knapp 1.300 Euro gab die Gräfin zwar eine gute Figur ab - die Kritik an ihren sündhaft teuren Outfits entfachte sie damit jedoch erneut.

Mit ihrer Lust am Luxus ist Gräfin Sophie jedoch wahrlich nicht die Einzige: Queen Elizabeth liebt Couturiers wie Stewart Parvin und ihre persönliche Hofschneiderin Angela Kelly. Herzogin Camilla ordert bei Roy Allan, Anna Valentine und Bruce Oldfield und bestellt Hüte, die Hunderte kosten.

Royaler Schmuck

Königliche Hochkaräter

Zum Staatsbankett im Buckingham Palace im Rahmen des Staatsbesuchs des US-amerikanischen Präsidenten und der First Lady, verzaubert Herzogin Catherine nicht nur in einem wunderschönen Abendkleid, sondern auch mit ihrer Lieblings-Tiara. Zum wiederholten Male trägt Kate die Lovers Knot Tiara, die zuvor Prinzessin Dianas (†) Lieblings-Tiara war. Diana bekam sie damals Geschenk zu ihrer Hochzeit mit Prinz Charles geschenkt. Ursprünglich gehörte die Tiara einer deutschen Prinzessin - Auguste von Hessel-Kassel erhielt die Tiara vor über 200 Jahren zu ihrer Hochzeit mit Adolphus Frederick, dem ersten Duke of Cambridge.
Lady Gabriella Windsor hat ihrem Tom Kingston auf Schloss Windsor das Jawort gegeben. Zu einer maßgeschneiderten Robe von Luisa Beccaria trug sie die "Kent City of London Fringe Tiara", die für die Braut von ganz besonderer Bedeutung ist. 
Auch ihre Mutter, Prinzessin Michael von Kent, trug das Schmuckstück am Tag ihrer Hochzeit mit Prinz Michael in Wien im Jahr 1978. Es war ein Hochzeitsgeschenk. 
Auch deren Mutter, Prinzessin Marina, trug an ihrem Hochzeitstag im Jahr 1934 ein sehr ähnliches Diadem. Entgegen einiger Berichte handelt es sich hierbei jedoch um die "Vladimir Fringe Tiara", ein Erbstück ihrer Mutter, der Großherzogin Vladimir. Der Stil ist jedoch der gleiche und Lady Gabriella führt so eine Familientradition fort. 

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Fashion-Looks

Der Style von Herzogin Catherine

Finale in Wimbledon: Herzogin Catherine besucht am Sonntag, den 14. Juli, das Herren-Finale des Tennis-Turniers und trägt zu diesem Anlass ein sommerliches, hellblaues Kleid ...
Zu ihrem hellblauen Midi-Kleid mit eleganten Raffungen und einer schönen Taille, kombiniert Catherine beigefarbene Pumps und eine Spitzen-Clutch.
Zum Herren-Finale kommt Herzogin Catherine gemeinsam mit ihrem Ehemann, Prinz William. Das Paar scheint sich farblich aufeinander abgestimmt zu haben - William trägt ein hellblaues Hemd, das perfekt zu Kates Kleid passt. Zu ihrem hellblauen Midi-Kleid mit eleganten Raffungen und einer schönen Taille, kombiniert Catherine helle Accessoires. 
Herzogin Catherine

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Und auch wenn Herzogin Catherine einst für ihre hübschen Kleider von der Stange bekannt geworden war, trägt sie inzwischen ebenfalls sehr gerne teure Designer-Kreationen wie zum Beispiel von Emilia Wickstead, Jenny Packham und Alexander McQueen.

Es ginge auch günstiger: Am "Remembrance Sunday" trugen Herzogin Catherine und Gräfin Sophie den gleichen Designermantel von Alexander McQueen im Wert von umgerechnet circa 2.300 Euro.

Von überteuert bis günstig: Labels aus dem eigenen Land stärken

Neben der manchmal schon ausschweifenden Lust am Luxus macht ein weiterer Trend an Königshäusern Schule: Die Royals möchten offenbar mit der Wahl ihrer Kleidung die Labels des eigenen Landes ins Gespräch bringen und stärken. Furore machte zum Beispiel das Kleid aus der "H&M Conscious Collection", das Prinzessin Victoria von Schweden bei der Hochzeit ihres jüngeren Bruders trug.

Traumroben

Auf königlichem Laufsteg

Juni 2015: Die hochschwangere Prinzessin Madeleine entscheidet sich für ein altrosafarbenes, mit Schmuckperlen besetztes Kleid von Star-Designer Elie Saab und bezaubert damit fast so sehr wie ihre süße Tochter Prinzessin Leonore im weißen Spitzenkleid und goldenen Schühchen. Zwei Tage nach der Trauung ihres Bruders kam dann Söhnchen Nicolas zur Welt. 
Prinzessin Tatiana von von Griechenland glitzert neben ihrem Mann Prinz Nikolaos in einer schulterfreien, taubengrauen Spitzen-Robe von Celia Kritharioti.
Königin Margrethe von Dänemark macht in der leuchtend roten, blütenbesetzten Seiden-Robe ihrem Ruf der farbenfrohsten Monarchin alle Ehre.
Königin Silvia hatte sich mit dieser prachtvollen Seidenrobe für eine schlanke Silhouette in glitzernden Fliedertönen entschieden.

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Ein Mix aus günstigeren, schönen Outfits und Designerstücken und Maßanfertigungen sollte es schon sein, um im 21. Jahrhundert zeitgemäß königlich zu repräsentieren und zu regieren - das sollten die Royals beherzigen, um nicht in der Gunst des Volkes zu fallen.

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