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Georgia May Jagger im Interview "Frauen müssen gleich behandelt werden"

Georgia May Jagger
© Getty Images
Bei den Genen kann wenig schief gehen: Georgia May Jagger, Tochter von Mick Jagger und Jerry Hall hat natürlich sowieso schon Star-DNA. Im Interview mit GALA verrät sie, wer von ihren berühmten Eltern eher ihr Style-Vorbild ist und warum sie trotzdem lange unsicher war.

Star-Kinder haben es trotz enormer Starthilfe nicht immer leicht – schließlich sind die Fußstapfen, in die sie treten, auch extra groß. Ein bisschen so war's auch bei Georgia May Jagger, 28, Tochter von "Rolling Stones"-Ikone Mick Jagger und Model Jerry Hall. Mit uns sprach das Model und Muse des Schmucklabels "Pandora"  beim Global Event zum Weltfrauentag in London über ihre berühmten Eltern, Gleichberechtigung und das Älterwerden.

Georgia May Jagger im GALA-Interview

GALA: Ihre Eltern sind beide Superstars. Wer ist mehr Style-Inspiration: Mutter oder Vater?
Georgia May: Beide. Mein Vater liebt Juwelen-Töne, das habe ich von ihm. Meine Mutter liebt Glamour, genau wie ich jetzt.

War es leicht, beide als Vorbilder zu sehen?
Ich bewundere beide aber für mich sind sie natürlich einfach nur meine Eltern.

Jerry Hall, Georgia May Jagger
© Getty Images

Welche Frauen sind denn Ihre Vorbilder?
Oprah Winfrey und Tina Fey.

Und warum sind Sie die perfekte Muse für Pandora?
Ich liebe es, Teil des Pandora-Teams zu sein, mit den anderen Musen zu reisen und neue Kulturen zu erleben. Ich finde es großartig, dass sich Pandora ums große Ganze kümmert und Frauen durch wohltätige Organisationen wie UNICEF unterstützt.

Wie beschreiben Sie Ihren Accessoire-Stil?
Für mich gilt auf jeden Fall die Devise „mehr ist mehr“. Ich liebe es, Ketten übereinander zu tragen und viele Ringe an den Fingern zu haben. Ich trage sogar auch Creolen und Stecker gleichzeitig.

Pandora hat zum Weltfrauentag ja einen Charm auf den Markt gebracht, bei dem ein Teil des Erlöses an UNICEF gespendet wird. Was bedeutet Ihnen Charity-Engagement?
Es ist mir unglaublich wichtig. Wenn sich mehr Marken so wie Pandora engagieren würden, würde das einen großen Unterschied für die Welt machen.

Georgia May jagger ist Muse für Pandora.
Georgia May jagger ist Muse für Pandora.
© PR

Wie wichtig ist Ihnen der internationale Weltfrauentag?
Ich unterstütze Gleichberechtigung sehr. Viele Menschen glauben, dass Männer und Frauen gleich verdienen, aber das ist falsch. Global müssen Frauen dasselbe verdienen und gleich behandelt werden. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass es 2020 noch nicht der Fall ist.

Was bedeutet Ihnen Female Empowerment?
In der Gesellschaft gleich behandelt zu werden. Sich mental und körperlich stark zu fühlen. Aufs Bauchgefühl zu hören und anderen nicht erlauben, Entscheidungen für einen zu treffen.

Wann fühlten Sie sich selbst unsicher?
Ich glaube jeder hat Unsicherheiten als Teenie oder als Erwachsener. Wir hinterfragen uns ständig. Aber meine Mutter erinnert mich immer dran, nicht auf das zu hören, was andere sagen.

Glauben Sie, dass älter werden hilft, mit Unsicherheiten klarzukommen?
Ja. Ich habe mir oft Sorgen darüber gemacht, dass ich zu klein zum Modeln bin. Heute glaube ich, dass die Industrie Unterschiede bei Models sogar noch hervorhebt und das ist doch fantastisch.

Was würden Sie ihrem jüngeren Ich sagen?
Denk weniger an die Vergangenheit und Zukunft und mehr an die Gegenwart. Und hör auf, an deinen Nägeln zu kauen (lacht).

Haben Sie Mode- oder Beauty-Malheure, die Sie bereuen?
Ich habe früher auf Events einfach zu viel Make-up getragen.

Verwendete Quellen:Eigenes Interview

Gala

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