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Georgia May Jagger "Papas Klamotten sind mir zu klein"

Georgia May Jagger mit Gala.de-Volontärin Kathrin
Georgia May Jagger mit Gala.de-Volontärin Kathrin
© Gala.de
Im Interview mit Gala.de erzählt It-Model Georgia May Jagger vom Kleiderfundus ihrer Eltern, den Unterschieden zwischen britischem und amerikanischem Style und ihrem selbstverhängten Onlineshopping-Verbot

Dein Vater ist ein Rockstar, deine Mutter ein Supermodel. Von wem hast du mehr über Mode und Stil gelernt?

Vermutlich ein wenig mehr von meiner Mutter. Das liegt aber auch daran, dass meine Schwester (Anm. d. Red.: ihre ältere Schwester Elizabeth, ebenfalls Model) all die coolen Klamotten von unserem Vater abgestaubt hat. Um ehrlich zu sein, passe ich in viele seiner alten Sachen aber auch gar nicht rein (lacht). Er war so dünn früher, dass ich immer Angst habe, sie kaputt zu machen – schließlich sollen sie vielleicht mal in der "Rock’n’Roll Hall of Fame" hängen.

Elizabeths Modestil ist ziemlich rockig. Du selbst bist eher für einen femininen, eleganten Stil bekannt.

Es ist lustig, dass die Leute das immer denken. Für Events und wenn Fotografen mich ablichten, kleide ich mich gerne mädchenhaft und sexy. Aber wenn ich privat unterwegs bin, trage ich fast immer Jeans, Sneakers und unaufgeregte Kleidung.

Gibt es für dich denn ein Must-have, das du immer mit im Koffer hast?

Lederjacken, definitiv. Und ich habe immer ein Notfallkleid dabei, falls es doch mal schicker wird. Leider war ich schon in der Situation, dass ich eingeladen wurde, und nichts Angemessenes zum Anziehen dabei hatte. Deshalb packe ich immer ein elegantes Kleid zur Sicherheit ein.

Wie shoppst du selbst am liebsten?

Ich habe früher sehr viel online gekauft, mir selbst nun aber ein Verbot auferlegt. Ich hatte so unglaublich viele Klamotten, da musste ich mich selbst maßregeln. Teilweise passten mir die Sachen gar nicht, aber ich habe vergessen, sie umzutauschen. Ich sehe viele tolle Sachen auf Shootings und stürme dann in den Laden, wenn sie in den offiziellen Verkauf gehen.

Du bist das Gesicht der Modekette Reserved. Welches Outfit aus der neuen Kollektion gefällt dir am besten?

Der metallische Ballonrock mit dem schlichten Langarmtop hat mir unglaublich gut gefallen. Aber auch die Oversize-Mäntel sind klasse, die werde ich im Herbst tragen. Ich habe ein echtes Faible für schöne Mäntel.

Dein Vater stammt aus England, deine Mutter aus den USA. Wie würdest du deinen Stil definieren: Eher britisch, oder eher amerikanisch?

Auf jeden Fall britisch. In England kümmert man sich weniger um Designer und Trends, sondern trägt einfach, worauf man Lust hat. Auf der anderen Seite mag ich auch den texanischen Style mit Fransen, Cowboyboots und jeder Menge Jeans. Ich bin eine gute Mischung aus beiden, würde ich sagen.

Und welches sind deine Lieblingslabels?

Vivienne Westwood und Alexander Wang. Aber ich liebe auch Topshop. In der Hinsicht bin ich immer noch ein britischer Teenager und shoppe mit meinen Freundinnen den ganzen Tag.

Wie fühlt es sich an, das neue Werbegesicht für den Duft "Angel" von Thierry Mugler zu sein? Schließlich trittst du damit in die Fußstapfen deiner Mutter.

Es ist unglaublich. Ich habe früher vor dem Plakat gestanden und sie bewundert, und nun bin ich bald selbst darauf zu sehen. Ich fand immer, meine Mutter sah darauf aus wie eine Meerjungfrau. Passenderweise hing das Bild auch über unserer Badewanne (lacht).

Bitte vervollständige den Satz: Wenn ich kein Model geworden wäre, würde ich heute arbeiten als…

Tierärztin, Tänzerin, Meeresbiologin oder im Zirkus. Ich liebe Tiere und habe schon immer den Drang gehabt, sie zu pflegen und zu beschützen.

Gala

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