Fashion Friday: Charity als Weihnachtsgeschenk

Tolle Geschenke überreichen und gleichzeitig etwas Gutes tun? Redakteurin Tabea erklärt, wie man an den Festtagen ganz einfach Charity-Weihnachtsfee wird

Alle Jahre wieder naht Heilig Abend bei mir viel schneller als gedacht. Da habe ich gerade noch die erste Kerze auf dem Adventskranz angezündet, steht auch schon der Weihnachtsmann vor der Tür. Spätestens eine Woche vorher bricht bei mir daher der absolute Christmas-Geschenke-Stress aus. Santas Sack soll ja nicht leer sein, wenn er bei uns durch den Kamin hüpft.

Geschenke-Shopping wird zum Gehirnjogging

Mein Hirn läuft trotz Minusgraden heiß: Über was freut sich meine Mutter am meisten? Was kann ich Opa statt der obligatorischen Eierlikör-Pralinen einpacken? Und überhaupt: Was verschenke ich denn nun? Ich sehe Rudolph-Nasen-rot. Die zündenden Ideen bleiben aus.

So verschenkt man einen guten Zweck

Außerdem habe ich im Hinterkopf, dass ich noch unbedingt etwas Gutes tun will. Schließlich ist Weihnachten ja auch das Fest der (Nächsten-)Liebe.
In diesem Jahr habe ich die perfekte Lösung dafür und sehe Tannenbaum-grün: Ich verschenke Charity. Ja, richtig gelesen. Charity. Das englische Wort für "Wohltätigkeit". Wie man das verschenkt? Ganz einfach, gibt es doch wundervolle Kooperationen von Marken und Organisationen, die sich durch den Verkauf von tollen Produkten für den guten Zweck stark machen. 

Meine vier Highlights der Charity-Geschenke

Am Stylischsten auf meiner Charity-Geschenkeliste: Der Pullover von Lena Gercke, den sie für ihre AboutYou-Brand "LeGer" designt hat. 100% des Erlöses geht an die DKMS LIFE und unterstützt somit krebskranke Frauen in Therapie. (Den Sweater verschenke ich übrigens an mich, habe ich mich doch schlagartig in ihn verliebt.)
Einen ebenso schönen Christmas-Sweater gibt es auch von dem Label "White Stuff", das die Einnahmen an zahlreiche Charities und wohltätige Zwecke spendet. In dem beigen Kuschelstück mit Tannenbaum-Motiv ist es also möglich, gut auszusehen und gleichzeitig Gutes zu tun. (Mami, jetzt bitte weglesen. Den Pullover habe ich nämlich für dich eingeplant.)

Charity beginnt am Frühstückstisch

Nun zurück zu den Standardpralinen, die ich jedes Jahr den Großeltern überreiche: Die haben nun endgültig ausgedient, nachdem ich auf den Kokos-Joghurt von Harvest Moon gestoßen bin. Die Limited Edition "Dark Berry" wurde in Kooperation mit Dunkelziffer e.V. kreiert, sieht hübsch aus und schmeckt auch noch fantastisch. Doch das Beste: Pro verkauftem Becher spendet Harvest Moon einen Euro an den Verein und seine Arbeit, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu schützen und Opfern zu helfen. Charity kann also schon beim Frühstück beginnen!

Die Zahnbürste "Humble Brush" gibt es für ca. 4 Euro bei dm und ist in fünf Farben erhältlich, der Sweater von White Stuff bringt einen kuschelig warm durch den Winter (ca. 80 Euro) und der Kokosmilch-Joghurt "Dark Berry" von Harvest Moon sorgt für das Geschmackserlebnis am Frühstückstisch (ca. 2 Euro).

 Mit Zahnbürsten ein Lächeln (ver)schenken

... und am Abend beim Zähneputzen enden. Ab demnächst dann zum Beispiel bei meiner Schwester Larissa, die von mir eine "Humble Brush" geschenkt bekommt. Was das ist? Ganz einfach: eine vegane Zahnbürste, die für zwei Lächeln sorgt. Denn für jede verkaufte Brush bekommt ein bedürftiges Kind eine Bürste oder alternative Zahnpflege geschenkt. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, welche der fünf Farben die richtige für Larissa ist. Und weil mir das so schwer fällt, nehme ich gleich zwei. So stelle ich dann auch gleich sicher, dass Santas Sack nicht zu knapp gefüllt ist, wenn er durch unseren Kamin hüpft.

In diesem Sinne: Merry Charity! ... ach ne, ich mein' Christmas.

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