Fashion: Die Perle der Stars

Ordnung ist das halbe Leben. Oder ein Beruf. Elika Gibbs sorgt bei Stars wie für Kate Moss für Ordnung. Für 725 Euro am Tag

Schuhe kann man nie genug haben.

Aber bei 400 Paar verliert man doch den Überblick. In solchen Fällen rufen die Reichen und Berühmten die Engländerin Elika Gibbs, 43, zur Hilfe. Unter dem Namen Practical Princess schafft sie Ordnung in Garderoben von London bis Los Angeles.

Miss Gibbs, in wessen Kleiderschrank räumen Sie derzeit auf?

Gerade war ich in New York bei Tamara Mellon, der Gründerin von Jimmy Choo. Sie hat eine Sammlung von Vintage-Kleidern, die ich katalogisiere.

Sieht so ein typischer Auftrag aus?

Jeder Job ist anders. Ich entrümple nicht nur, ich übernehme auch das Styling. Bei großen Kleiderschränken mache ich zwei Mal im Jahr den Saisonwechsel. Die neuen Teile werden mit der bestehenden Garderobe als Lookbook fotografiert. So sieht die Kundin, was sie tragen kann.

Wie gehen Sie bei Frauen vor, die für ihren eigenen Geschmack bekannt sind? Sie beraten beispielsweise auch Kate Moss.

Sie hat einen sagenhaft guten Stil. Aber sie ist auch eine bescheidene Person und sehr offen. Als wir ihre Garderobe organisiert haben, hat sie oft gefragt: Elika, wie findet du das? Und ich bin immer ehrlich, auch bei Kate Moss. Ich bin ja nicht die Mutti oder die beste Freundin meiner Kundinnen, sondern eine objektive Beraterin. Es ist generell schmerzhaft, sich von Kleidern zu trennen.

Die Entrümplerin als Therapeutin?

StarStyler Schuhe

Absatz-Steigerung

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Die wunderschönen Plateau-Pumps von Gucci stehen der zierlichen Amerikanerin wirklich gut.

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Die meisten kommen wirklich zu mir, wenn sich in ihrem Leben etwas verändert hat. Sie haben einen Karriereschritt gemacht, sie haben sich getrennt, sie sind gesellschaftlich aufgestiegen oder einfach umgezogen. Dann stellen sie fest: Was auf Hawaii gut aussieht, funktioniert in London nicht. Frauen sind bei ihren Kleidern oft zu sentimental. Man muss realistisch sein. Wird man wirklich noch mal in die Jeans passen, die man als Teenager getragen hat? Unwahrscheinlich. Besser ist doch, alles in der Garderobe passt und man denkt: Ich sehe toll aus.

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