Edelste Materialien: Naturgewaltig

Die Kraft der Steine, Rohdiamanten wie auch farbige Edelsteine, fasziniert die Menschen seit jeher und ist die Basis für wertvollen Schmuck. Die Natur hat so eine starke Anziehungskraft, dass jetzt sogar ungewöhnliche Materialien wie Holz verarbeitet werden

Mit 1.109 Karat ist das der größte Rohdiamant, den man seit mehr als einem Jahrhundert gefunden hat. Der beeindruckende Fund wurde Anfang Mai beim Auktionshaus "Sotheby's" in New York versteigert.

Hollywood-Beauty Keira Knightley setzt bei ihren Ohrhängern von Cartier ebenfalls auf die brillante Ausstrahlung von großen Diamanten. Perfekt für den "Red-Carpet"-Look.

Der rötliche Karneol, der hier im "Amulette de Cartier" verarbeitet wurde, steht für ansteckende Energie, für Enthusiasmus, gute Laune und für ein beschwingtes Leben. Neu in der Schmucklinie ist die Verarbeitung von Schlangenholz als Glücksbringer, das böse Kräfte vertreiben soll und angeblich neue Kräfte weckt.

Die Anziehungskraft der Steine

Die Kraft der Steine ist elementar und hat seit Menschengedenken eine besondere Anziehungskraft. Dafür betrachteten die Menschen unterschiedliche Materialien als interessant im Sinne von schmückend und kraftgebend und betrachteten sie als Schmucksteine: Minerale, Gesteine, Bernstein, sogar Pechkohle oder hübsche Fossilien.

Einmal zurück in die Steinzeit

Die Anfänge der Verwendung von Steinen für Schmuck geht zurück bis in die Altsteinzeit. In der Antike wurden Edelsteine neben Gold, Silber und anderen Materialien zu Schmuck verarbeitet.

Rubin, Smaragd, Saphir und Beryll galten als begehrte Schmucksteine, aber auch schon der Bernstein. Günstige Mineralien wie Achat wurden zum Teil durch starke Erhitzung farblich verändert. Geschliffen wurden die Juwelen noch nicht sehr stark. Auch noch im Mittelalter wurden die Steine gerne abgerundet und so in Form gebracht.

Ein Topas aus Brasilien fasziniert mit 2.982 Karat in einer Austellung über die kostbarsten Naturschätze wie Kristalle, Edelsteine, Erze und Meteoriten im Londoner "Natural History Museum".

Mit 1.109 Karat ist das der größte Rohdiamant, den man seit mehr als einem Jahrhundert gefunden hat. Der beeindruckende Fund wurde Anfang Mai beim Auktionshaus "Sotheby's" in New York versteigert.

Hollywood-Beauty Keira Knightley setzt bei ihren Ohrhängern von Cartier ebenfalls auf die brillante Ausstrahlung von großen Diamanten. Perfekt für den "Red-Carpet"-Look.

Transparenz, Reinheit, Seltenheit und Farbe

Erst in der frühen Neuzeit setzte man dann verstärkt auf die Kunst des Facettenschliffs. Damit begann erst der Hype um die wertvollen Diamanten, die früher auf Grund ihrer Härte eher als Werkzeuge eingesetzt worden waren.

Diamanten gelten als spezielle kristalline Erscheinungsform vom elementaren Kohlenstoff. Man bezeichnet sie dann als Brillanten, wenn sie durch den charakteristischen Brillantschliff veredelt wurden.

Kultige Naturmaterialien

Als Handschmeichler oder als Glücksbringer können selbst Steine wie Flusskiesel mit ihrer schönen, glatten und abgerundeten Form eine Anziehungskraft besitzen. Durch Öle, Wachs oder Harz wird teilweise die Farbe und der Glanz intensiviert.

Häufig geht es beim Besitz von Steinen und Edelsteinen aber auch um einen ideellen und sehr persönlichen Wert. Für viele Menschen sind diese Steine Glücksbringer.

Von weißschimmerndem Perlmutt bis zum dunklen Onyx

Die Verknüpfung mit Ritualen und eine charismatische Ausstrahlung suchen viele Menschen gerade im digitalen Zeitalter in Materialien, die die Natur hergibt. So entstehen Colliers aus Leder, Muscheln, Stein, Edelholz und Perlen. Surfer schmücken sich lässig mit Ketten aus Kokosscheiben und Zähnen - selbst gefundenem Strandgut eben, das sie veredeln und quasi als Trophäen tragen. Durch solchen Naturschmuck wird auch eine starke Gruppenzugehörigkeit symbolisiert.

Der Rundbogen aus massivem Gold hält einen Onyx, der als Stein der Kraft und des Absoluten gilt. Als Amulett könnte er durchaus das Durchhaltevermögen seiner Trägerin stärken.

Der Reichtum dieser Erde schmückt die Trägerin der "Amulette de Cartier"-Anhänger: Guillochiertes Gold wirkt mit seiner Strahlkraft wie ein ganz persönlicher Glücksbringer. Der Lapislazuli weckt Assoziationen an den Himmel und ist liebevoll verarbeitet ein azurblaues Schmuckstück für die Unendlichkeit.

Einfach magisch?

Schon in der Antike wurden manchen Edelsteinen magische Kräfte und die Verbindung zu Tierkreiszeichen zugesprochen.

Onyx wurde beispielsweise dem Mars zugeordnet und in esoterischen Kreisen auch heutzutage noch dem Sternzeichen des Steinbocks, der Zwillinge und des Löwens als Geburtsstein zugeordnet. Als Heilstein soll er zum Beispiel Augenentzündungen lindern.

Brillanz und Anziehungskraft

Welche Kräfte letztlich schöne Steine, bearbeitetes Edelholz oder faszettierte Juwelen wirklich besitzen - das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden.

Eine ungeheure Anziehungskraft besitzen die verarbeiteten Naturmaterialien in jedem Fall und lassen die Menschen noch intensiver strahlen.

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