Diamanten-Facts Diamonds are forever


Was Diamanten mit Hollywood-Stars, zwei Königen und dem Johannisbrotbaum verbindet: Funkelnde Facts, schillernde Storys ...

Die Liebe zum Haustier treibt oft skurrile Blüten: feinste Filets für Fiffi, schicke Sweater für Mieze. Evalyn Walsh McLean, eine der schillerndsten US-Society-Ladys des 20. Jahrhundert, hätte darüber nur milde gelächelt. Ihre Dogge trug beim Gassigehen Schmuck. Den legendären, fast 46 Karat schweren Hope-Diamanten ...

Auch solche Geschichten sind es, die den Diamanten, eine Kohlenstoff-Modifikation, zu etwas so Besonderem machen. Seit mehr als 3000 Jahren schmücken sich die Menschen mit ihnen. Aber erst Frankreichs Monarch Ludwig XIV., einer der größten Trendsetter des 17. Jahrhunderts, löste mit seiner Diamanten-Sammelleidenschaft einen Boom aus. Plötzlich wollte man keine Perlen mehr tragen, sondern eben Diamanten – wie der "Sonnenkönig".

Perlen erlebten inzwischen viele Revivals, der Diamant jedoch ist und bleibt der König der Edelsteine. Er ist das härteste Mineral der Erde, sein Name leitet sich vom lateinischen "diamantem" ab, was so viel bedeutet wie "unbezwingbar". Diamanten sind Millionen Jahre alt, ihre Förderung ist mühsam, und bis aus einem Rohdiamanten ein funkelnder Schmuckstein wird, müssen viele technisch und und kreativ begabte Experten ihr Bestes geben. Auch Liebe ist am Ende fast immer im Spiel: Unvergessen sind zum Beispiel die Preziosen, die der britische Thronfolger Edward VIII. seiner Angebeteten Wallis Simpson schenkte oder Hollywood-Star Richard Burton der schönen Elizabeth Taylor.

Filmstars, Royals und andere Jetset-People schätzten schon immer die Kreationen von Cartier. Der Verlobungsring von Monacos späterer Fürstin Grace Kelly stammte von dort, Marilyn Monroe sang hauchzart über dieses Label. Mit dem Kurzfilm "All about diamonds" (auf Youtoube) huldigt das Juwelenhaus nun den "Best Friends" der Girls.

Dass es dazu überhaupt kommen konnte, dafür müssen alle Frauen einem gewissen Maximilian ewig dankbar sein, dem Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Er schenkte Maria von Burgund zur Verlobung 1477 einen Diamantring. Bis dahin wurde solcher Schmuck ausschließlich von Männern getragen.

1. 2930 Diamanten (1000 Karat) schmücken das Collier, das Cartier 1928 für einen indischen Maharadscha anfertigte; 2.Juwelier Wempe präsentiert jetzt einen eigenen, zertifizierten Schliff – den "Wempe Cut" mit spektakulären 137 Facetten (Solitaire Ring "Splendora by Kim", ab ca. 17.280 Euro)
1. 2930 Diamanten (1000 Karat) schmücken das Collier, das Cartier 1928 für einen indischen Maharadscha anfertigte; 2.Juwelier Wempe präsentiert jetzt einen eigenen, zertifizierten Schliff – den "Wempe Cut" mit spektakulären 137 Facetten (Solitaire Ring "Splendora by Kim", ab ca. 17.280 Euro)
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Die 4 Cs

Der Wert eines Diamanten wird an vier Qualitätsmerkmalen gemessen.

Colour: Die teuersten Steine sind vollkommen farblos, "lupenrein".

Cut: Der Schliff bestimmt die Brillanz eines Steines und somit erheblich seinen Preis.

Clarity: Je weniger Einschlüsse, desto höher der Wert.

Carat: Ein Karat entspricht 0,2 Gramm – so viel wie ein Samenkorn des Johannisbrotbaums.

Dagmar Gnosa, Marcus Luft Gala

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