Call of Beauty: Fünf Haar-Mythen im Experten-Check

Wie oft sollten Haare gewaschen werden und womit? Welche Fehler gilt es dabei zu vermeiden? Wie wächst mein Haar am schnellsten? Ein Haar-Experte checkt fünf Haar-Mythen und beantwortet diese Fragen

Haarpflege

Fast täglich werden uns Tipps, Tricks und Geschichten zum Thema Haarpflege mit auf den Weg gegeben. Immer wieder gibt es goldene Regeln, die befolgt werden sollen, um glänzendes und gesundes Haar zu haben. Inwiefern diese Mythen wirklich stimmen, haben wir von einem Experten erklären lassen: 

Haar-Experte Sacha erklärt fünf Haar-Mythen

Wir treffen Sacha Schuette, den Haar-Experten von Pantene Pro-V, der schon mit Sila Sahin, Palina Rojinski, Karoline Herfurth und Nazan Eckes gearbeitet hat. Im Experten-Check steht er uns Rede und Antwort. Folgende fünf Mythen hat er unter die Lupe genommen:

Pantene Pro-V Haar-Experte Sacha Schuette steht uns Frage und Antwort. 

1. Es ist gut für die Haare, wenn man die Pflegeprodukte öfters wechselt.

Sacha: "Jein. Wichtiger ist es, die passende Pflegeserie für seinen speziellen Haartypen und die entsprechenden Haarbedürfnisse zu nutzen. Hat man diese gefunden und wendet sie als Systempflege an (Shampoo & Spülung derselben Serie bei jeder Haarwäsche sowie ein Mal wöchentlich eine Kur statt des Conditioners) heißt es eher: „never change a winning team“! Aber auch Haarbedürfnisse können sich mit der Zeit ändern (verstärktes Styling, Coloration, hormonell bedingt, etc.) – hier ist es ratsam, immer mal wieder zu schauen, ob die Pflegeserie, die Frau nutzt, noch passend ist." 

2. Häufiges Haare-Waschen macht das Haar fettig und ist nicht gut für die Haare. 

"So pauschal kann man auch das nicht sagen. Ja, häufiges Haare-Waschen kann die Talg-Produktion der Kopfhaut anregen, was sich in fettigem bzw. schnell fettendem Haar äußern kann. Zu seltenes Haare-Waschen kann aber dafür sorgen, dass die Poren verstopfen, was dann ebenfalls zu gereizter Kopfhaut und/oder fettigem Haar führen kann. 
Wie häufig man sich die Haare waschen sollte, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Solange der Style noch gut aussieht, braucht man es nicht waschen. Sobald das Haar fettig oder strohig wird, freut es sich über eine Haarwäsche inklusive Pflegespülung. Als Faustregel zur Haarwäsche lässt sich sagen: so häufig wie nötig, so selten wie möglich – aber bitte immer mit Pflegespülung!"

3. Die Haare nach dem Duschen mit kaltem Wasser ausspülen sorgt für Glanz. 

  • "Dieser Mythos stimmt so auch nicht. Man sollte seine Haare weder zu heiß noch sehr kalt waschen beziehungsweise ausspülen, da extreme Wärmeunterschiede das Haar schwächen können, sodass es schneller bricht. Besser ist es, wenn man sein Haar mit lauwarmem Wasser wäscht.
  • Der Kalkgehalt des Wassers spielt ebenfalls eine Rolle: je härter das Wasser, desto weniger Glanz.

    Sacha empfiehlt: "Die Pantene Pro-V 1 Minute-Wunderampulle schafft es, Haarschäden der letzten 6 Monate in nur 1 Minute zu glätten und schenkt dem Haar so Glanz und Geschmeidigkeit." 

  • Glanz entsteht vor allem dadurch, dass die Haaroberfläche glatt ist, sodass einfallendes Licht reflektiert werden kann. Eine glatte Haaroberfläche ist DAS Zeichen von gesundem Haar. Hitzestyling, chemische Belastung durch Coloration oder auch mechanische Beanspruchung greifen beispielsweise die Haaroberfläche an, sodass diese rau wird. Mit der passenden Pflege kann man Haaroberfläche glätten und so dem Haar seinen Glanz zurückgeben. Die Pantene Pro-V 1 Minute-Wunderampulle schafft es, Haarschäden der letzten 6 Monate in nur 1 Minute zu glätten und schenkt dem Haar so Glanz und Geschmeidigkeit." 

4. Wenn man seine Haare oft schneiden lässt, wachsen sie schneller. 

"Auch das ist nicht ganz richtig. Ein Schnitt ändert am Haarwachstum selbst nichts. Allerdings können sich regelmäßige Friseurbesuche auch (positiv) in der Länge bemerkbar machen, denn bei regelmäßigem Spitzenschneiden entledigt man sich dem Spliss. Ist er erst einmal da, kann dieser nämlich „wandern“: die Aufspaltung der Haarspitzen kann sich weiter hochziehen und so nicht nur das Haarende betreffen, sondern schon die Längen. Splissiges Haar wiederum ist sehr anfällig und bricht leicht. Bricht unten nichts weg, erhält man die Länge, die oben nachwächst.
Wenn das Haarwachstum selbst gefördert werden soll, kann eine bestimmte Ernährung positive Auswirkungen haben."

5. Graue Haare sollten nicht rausgezogen oder gezupft werden.

  • "Der Satz „auf ein gezupftes graues Haar folgen zwei Neue“ ist ein Mythos. Ein Haar ist keine Hydra.  Zwar wächst jedes graue Haar auch grau nach, aber aus einem Haarfollikel wachsen nicht plötzlich zwei neue Haare, wenn man eines zupft. 
  • Jedoch sollte man beim Zupfen aufpassen, dass die Haarwurzel nicht beschädigt wird. Letzteres kann nämlich zur Folge haben, dass an dieser Stelle gar kein Haar mehr wächst – was auf Dauer sicherlich auch nicht den gewünschten Effekt hat. 
  • Wenn man sich noch nicht mit grauem Haar anfreunden möchte, empfehle ich, graue Haare mit einer Coloration zu behandeln: Strähnchen eignen sich gut, um erste graue Härchen zu kaschieren – wenn das grau überhandnimmt, eignet sich eine Coloration des gesamten Haarschopfes. 
  • ABER: Auch 2019 ist „Granny Hair“ wieder Trend!"

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