Herzogin Meghan: Ob sie dieses Mode-Label in Zukunft noch tragen wird?

Herzogin Meghan setzt sich aktiv für Umwelt und Tierschutz ein. Doch gerade eine ihrer Lieblingsmarken gerät jetzt wegen eines Nachhaltigkeitsskandals in Verruf

Herzogin Meghan in einem Burberry-Mantel

Herzogin Meghan zeigte sich unter anderem bei ihrem Besuch in Edinburgh im Februar 2018 in einem blau-grün karierten Mantel der britischen Luxusmarke. 

Die neusten Skandale über Burberry werden die hübsche Brünette, die sich prominent für Umwelt und Tierschutz einsetzt, allerdings überhaupt nicht gefallen. Ob sie die Marke in Zukunft boykottieren wird?

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In Mosambik macht sie modisch auf Meghan

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Dieser Look von Letizia von Spanien kommt uns doch irgendwie bekannt vor.
©Gala

Burberry lässt Ware im Wert von 32 Millionen Euro zerstören

Aus dem jüngsten Geschäftsbericht des englischen Luxuslabels Burberry geht hervor, dass die Firma 2017 unverkaufte Kleidung und Parfüms im Wert von 32 Millionen Euro zerstören ließ. Zu den Promi-Kunden der Marke gehören zum Beispiel Herzogin Meghan, Emma Watson, Rosie Huntington-Whiteley und Sienna Miller. Die Briten haben mittlerweile auf die Proteste der Öffentlichkeit reagiert und versprochen, dass sie künftig unverkäufliche Waren spenden, weiterverwerten oder recyceln wollen. 

Herzogin Meghan in einem Burberry Mantel

Viele Luxuslabels verbrennen lieber ihre Kleidung, als sie in Outlets zu geben

Damit ist Burberry allerdings nicht alleine. In der Branche könnte man "Lieber verbrennen als verschleudern" als eine allgemeingültige Praxis bezeichnen für Kleidungsstücke, die sich nicht verkaufen lassen, bezeichnen. In der Luxusbranche sei es "durchaus üblich, Ladenhüter lieber zu zerstören, als die Preise dafür zu senken", schreibt "Spiegel Online". "Die Unternehmen fürchten, das exklusive Image könnte Schaden nehmen, wenn ihre Produkte mit Rabatten verkauft würden." Zudem würden "sich Kunden ärgern, die zuvor Tausende Euro hingeblättert haben", schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Nach einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins "Fortune" wurden in den vergangenen fünf Jahren hochwertige Modeartikel im Wert von über 100 Millionen Euro von den Herstellern verbrannt oder anderweitig zerstört.

Die Vernichtungs-Taktik nimmt auch vor Luxusuhren keinen Halt 

Die gängige Vernichtungspraxis der Luxuslabels ist aber nicht nur auf Kleidung beschränkt. Laut "Süddeutscher Zeitung" hat das Schweizer Unternehmen Richemont, dem u.a. die Marken Cartier und Montblanc gehören, bereits im Mai 2018 bekannt gegeben, dass in den vergangenen zwei Jahren Uhren im Wert von einer halben Milliarde Euro zerstört worden sind.

Billigproduzenten liefern Artikel an Heizkraftwerke

Nicht nur die Luxuslabels entsorgen auf diese Art unverkäufliche Ware. Angeblich soll auch die schwedische Billigkette Hennes & Mauritz (H&M) Mode, die wegen Mängeln nicht verkauft werden kann, an ein Heizkraftwerk bei Stockholm liefern. 

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Wenn eine den Business-Look beherrscht, dann Meghan. Durch die Rolle der Rachel Zane in der Anwaltsserie "Suits" weiß die 38-Jährige, wie wirkungsvoll eine klassische, weiße Bluse in Kombination einer schwarzen Anzugshose sein kann. Diese beiden Büro-Essentials stammen aus ihrer Capsule Collection, Meghans cognacfarbenen Pumps wurden von dem spanischen Schuhlabel Manolo Blahnik kreiert und ihr darauf farblich abgestimmter Gürtel ist von Ralph Lauren. 
Im lässigen Denim-Look mit elegantem, grauem Mantel besucht Herzogin Meghan die US Open in New York, wo sie sich das Finale ihrer Freundin Serena Williams gegen die Kanadierin Bianca Andreescu von der Tribüne des Arthur-Ashe-Stadion aus anschaut. 
Glück gebracht hat Meghans royaler Jeans-Style dem Tennisstar allerdings nicht. Serena unterlag ihrer 19-jährigen Gegnerin in zwei Sätzen. 
Herzlich begrüßt Herzogin Meghan die ankommenden Models. Ihr Haar hat sie zurückgesteckt - so gelöst und glücklich hat man sie lange nicht gesehen!

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