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Brautkleider 2020 Fünf Brautmoden-Trends in diesem Jahr

Das Brautkleid von Soyeon Schröder-Kim ist eine Sonderanfertigung des "Bloomy Rose"-Kleides in den Farben Rose & Ivory. Das Kleid stammt aus der "La Vie En Rose"-Kollektion des Labels. Einen wohl passenderen Namen könnte es für eine Brautkleider-Kollektion kaum geben. 
Brautkleid von Soyeon Schröder-Kim für Kaviar Gauche designt
© Getty Images
Wir sagen "Ja"! Nicht nur zu unserem Herzensmenschen, sondern auch zu den Brautmoden-Trends von 2020. Lesen Sie hier, welche Bridal-Looks nicht nur den Runway, sondern demnächst auch den Weg zum Altar entlang schreiten werden. 

Vera Wang, Oscar de la Renta, Galia Lahav, Carolina Herrera oder Viktor & Rolf: Ihre Designs und Kreationen setzen Trends. Nicht nur auf den Red Carpets dieser Welt, sondern auch vor dem Traualtar. Damit Sie bei der Wahl des perfekten Brautkleids den Überblick behalten, haben wir Ihnen die kommenden Trends einmal zusammengefasst. 

Soviel vorweg: Nächstes Jahr erwartet uns bei den Brautkleid-Kreationen ein bunt gemischter Fächer an Stilrichtungen, Materialien und Schnitten. Eine ideale Voraussetzung also, das perfekte Kleid für Ihren Stil und Ihre Figur zu finden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Inspirieren lassen. 

Brautkleider 2020: Diese Trends sollten Sie kennen

Trend 1: Meghan Markles "Clean Chic"

Begleitet von einem medialen Großaufgebot, hat Herzogin Meghan am 19. Mai 2018 ihrem Harry in Windsor das Jawort gegeben. Was wir bereits von ihren Outfits bei offiziellen Treffen kennen und als sogenannten "Meghan-Effekt" bezeichnen, ist auch für ihr schlichtes Off-Shoulder-Brautkleid von Givenchy eingetroffen: Designer wie Carolina Herrera und Viktor & Rolf verarbeiten in ihrer Bridal-Kollektion 2020 schlichte, feste Stoffe und verzichten auf Tüll und Spitze. Cleane Schnitte, kombiniert mit klassischen, edlen Stoffen werden aus den Brautmodengeschäften im Jahr 2020 nicht mehr wegzudenken sein. 

Trend 2: Mehr ist mehr mit 3D-Applikationen 

Auch wenn Brautkleider mit schlichten Stoffen und Schnitten nächstes Jahr großes Ansehen feiern werden, dürfen opulente Verzierungen mit Hingucker-Garantie 2020 ebenfalls nicht fehlen. Dabei setzen Designer wie Galia Lahav und Lela Rose noch einen drauf und gehen mit dreidimensionalen Designs in die Vollen. Sie wählen Elemente wie 3D-Spitze, Broschen, Knöpfe und Perlen, die das Kleid im Handumdrehen zum Eye-Catcher verwandeln. Vera Wang setzt mit Seiden- oder Tüll-Blumen entweder auf der Schulter oder in Übergröße auf der Hüfte, im wahrsten Sinne des Wortes, noch einen drauf. 

Trend 3: Zeigt her eure Schultern!

Ein Look, den wir bereits im August 2019 an Heidi Klum bewundern durften, ist das Brautkleid mit freigelegter Schulterpartie. Doch schlicht lässt sich dieser Trend dennoch nicht bezeichnen: Denn alle Aufmerksamkeit liegt auf den fallenden Ärmeln. Lela Rose kreiert beispielsweise ein Mini-Dress mit abfallenden Ballon-Ärmeln, Francesca Miranda tut es ihr mit mehreren Looks gleich: Ihre Ärmel sind wasserfallartig drapiert und wirken somit umso imposanter. Zugegeben: Dieser Trend ist insbesondere für die mutige, trendbewusste Braut von morgen geeignet. 

Trend 4: Die moderne Braut trägt jetzt auch Hose

Overalls, Zweiteiler oder Hosenanzüge: 2020 ist alles erlaubt. Bräute die keine Lust haben, in einem Kleid vor den Traualtar zu treten, können jetzt auch stilsicher und nicht weniger glamourös in einem Hosenanzug "Ja" sagen. 

Alexandra Grecco beispielsweise kreierte einen schlichten weißen Bridal Suit, der besonderes gut zu metallic-farbenen Pantoletten und Blumen im Haar passt. Die britisch-amerikanische Designerin Savannah Miller stylt einen kurzen Frack mit einem zusätzlichen Schleier und das amerikanische Modehaus Cushnie zeigt in seiner Bridal-Kollektion ebenfalls einen Hosenanzug in Kombination mit einem Cape. 

Trend 5: Dünne Träger kommen groß raus

Neben pompösen Off-Shoulder-Variationen, kommen auch leichte, kaum sichtbare Spaghettiträger im nächsten Jahr ganz groß raus. Insbesondere Labels wie Lea Rose, Oscar de la Renta und Morilee by Madeline Gardner setzen auf filigrane, zum Teil bestickte Träger an ihren Braut-Kreationen. Der Rest des Kleides variiert jedoch stark: Ob eine klassische A-Linie oder der Prinzessinnen-Look - Spaghetti-Träger passen zu so gut wie jedem Brautkleid. 

In Sachen Accessoires liegt der Fokus der Designer im nächsten Jahr auf Kopf und Haaren. Schwere Haarketten mit langen Anhängern sieht man etwa bei Morilee by Madeline Gardner auf dem Laufsteg. Aus den 70er Jahren inspirierte Kopftücher und Haarreifen mit Tüll zieren die Models des Designerlabels Reem Acra. Aber auch Hüte sind Accessoires, auf die die Braut von morgen setzen kann - zumindest, wenn es nach den Looks von Theia und Watters geht.

Verwendete Quellen: Eigene Recherche, Vogue, Harper's Bazaar

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