Bias-Cut: Der Schnitt der weiblichen Verführung

Jennifer Aniston hat es einmal mehr bewiesen: Der schräge Zuschnitt "Bias-Cut" genannt, ist und bleibt der Schnitt, der weibliche Kurven am besten in Szene setzt.

Mit ihrem Auftritt bei den diesjährigen SAG Awards in Los Angeles hat Schauspielerin Jennifer Aniston, 50, für mächtig Aufsehen gesorgt. Nicht nur der zuhause gelassene BH verlieh ihrem Look eine unterschwellige Erotik, auch die Machart des weißen Abendkleides trug ihren Teil dazu bei. In anderen Worten: Der Bias-Cut (dt. Schrägschnitt, Diagonalschnitt) hat einmal mehr seinen Zauber entfaltet.

Seit den 20ern ein Dauerbrenner

Der Bias-Cut ist auf die französische Modeschöpferin Madeleine Vionnet (1876-1975) zurückzuführen, die die Fashionwelt der 1920er- und 1930er-Jahre mit ihrem Talent wie kaum eine andere geprägt hat. Sie beherrschte den schrägen Zuschnitt in Perfektion - denn nichts anderes ist der Bias-Cut.

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Was ist der Bias-Cut genau?

Wie bereits schon angesprochen, wird bei dem Bias-Cut der Stoff  nicht wie üblich parallel zum Fadenlauf zugeschnitten, sondern diagonal im 45-Grad-Winkel. Diese Schnitttechnik ermöglicht, dass der Stoff eine Eigendynamik entwickelt und sich sanft an die Silhouette der Trägerin anschmiegt. Kleidungsstücke mit Bias-Cut, vor allem Abendkleider, wirken daher stets elegant und verführerisch. Kunstvolle Drapierungen sowie weiche Falten wie sie an jenem Abend auch bei Anistons Kleid zu finden waren, setzen dem Ganzen die Krone auf. John Galliano interpretierte später den Bias-Cut für die Herrenmode neu. 

Verwendete Quellen: FashionUnited

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