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Ashley Graham Den besten Beauty-Tipp hat sie von ihrer Mutter

Ashley Graham 
© Getty Images
Ashley Graham schaffte es 2016 mit Größe 48 als erstes Plussize-Model auf das Cover der "Sports Illustrated". Seitdem ist das Topmodel nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. Das Geheimnis ihrer Schönheit und strahlenden Haut teilt sie jetzt im Interview mit Gala.
Von Andrea Schumacher

Mit der Geburt ihres Sohnes 2020 wurde das Glück der 32-Jährigen komplett. Aber Schön-Sein ist nicht ihre einzige Stärke: Ashley Graham spricht sich regelmäßig für mehr Body-Positivity aus und zeigt sich gerne authentisch auf Instagram.

Ashley Graham im Interview

Mit einem fröhlichen „Guten Tag“ begrüßte das US-Model Ashley Graham Gala im Interview. Das Plus-Size-Model hat deutschstämmige Großeltern und hörte ihre Mutter oft Deutsch sprechen. Die Familienlegende sagt, man habe sogar das schwierigere Hochdeutsch beherrscht, erklärt Graham lachend. 

Gala: Dann können Sie Deutsch?

Ashley Graham: Ich habe es nie richtig gelernt, weil meine Mutter nicht wirklich darauf drang. Aber einen meiner ersten Jobs – als 15-Jährige – hatte ich in Deutschland, bei Otto in Hamburg. Ich liebe diese Stadt. 

Inzwischen sind Sie die Nachfolgerin von Kate Moss als Testimonial für St. Tropez Produkte.

Ja, ich war ganz aus dem Häuschen, als ich dafür angefragt wurde. Das ist eine Ehre. Ich liebe diese Produkte. Sie sind vegan und Hundertprozent natürlich, ich habe sie benutzt, als ich schwanger war und benutze es auch weiter gerne. Es ist eine moderne Art des Selbstbräunens. Das gab es so leider noch nicht, als ich zur Schule ging. Und für mich als junge Mutter ist es herrlich einfach, in die tägliche Beauty-Routine einzubauen, es wirkt nämlich schnell. 

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Und wie war Ihre Beauty-Routine als Schülerin?

Ich kann wohl sagen, ich benutze Tanning-Produkte seit Jahrzehnten (lacht).  Auch wenn ich einen gebräunten Teint habe, bin ich früher ständig in die Sonne gegangen. Bis meine Mutter mir sagte: „Gib acht, das ist nicht gesund.“ 

Heute sind Sie selbst Mutter eines Sohnes, wie fühlt sich das an?

Ich liebe es, Isaacs Mutter zu sein. Am Anfang war ich in Sorge, bloß alles richtig zu machen. Aber nun ist er schon ein Jahr alt. Ich genieße es, auch von Zuhause arbeiten zu können und mit ihm Zeit zu verbringen. Allerdings kann das auch schwierig sein, neulich war mein Mann (Anm. d. Red: Graham ist seit 2010 mit dem Regisseur Justin Ervin verheiratet) für den Job unterwegs, zum Glück wurde ich an den Tagen von meiner Mutter unterstützt. Ganz ehrlich: Alle Mütter, die das zuhause alleine schaffen, haben meinen tiefen Respekt.  

Sie haben bei Instagram ihre Schwangerschaftsstreifen gezeigt, sie haben öffentlich Milch abgepumpt, sie stehen für Body-Positivity. Werden Sie dafür häufig verurteilt? 

Ich wurde schon immer irgendwie bewertet. Es kommt aber immer darauf an, wie ich mich dazu stelle. Wenn jemand behauptet, ich würde als Mutter etwas falsch machen, das verletzt mich natürlich. Das Beste ist einfach, ganz man selbst zu sein. Ich zeige, wie es wirklich ist. Ich spreche darüber, wie es ist im Taxi, Milch abzupumpen. Ich traue mich das einfach – weil ich kein Schamgefühl habe. (lacht) 

Sie sind zehn Jahre glücklich verheiratet, was ist Ihr Glücksrezept?

Reden, reden, reden. Meine Großmutter hat immer gesagt, es lohnt sich nicht, jeden Kampf zu führen, sondern nur die wirklich wichtigen. 

War das die deutsche Großmutter?

(lacht) Ja, sie war eine weise Frau.

Gala


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