Jeremy Scott: Die Menschen sollen lächeln

Designer Jeremy Scott möchte mit seinen Kreationen den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern

Jeremy Scott möchte die Menschen glücklich machen.

Der Modeschöpfer ist zum einen der Kreativdirektor von Moschino, hat aber noch einige andere Projekte, an denen er arbeitet.

Sein Jüngstes ist die limitierte Auflage eines Unisex-Duftes für adidas, "Jeremy Scott for adidas Originals", der ab nächsten Monat weltweit erhältlich sein wird. Das Design ist herausragend: Der wie ein Sneaker geformte Flakon hat abnehmbare Flügel und ist in einer Schuhbox verpackt. Diese basiert auf den Kartons, die für die Schuhe benutzt wurden, die Jeremy früher schon mit dem Sportgiganten designte.

Der Amerikaner freut sich auf die Reaktionen der Käufer und findet, dass es sich bei dem Duft um einen großen Schritt handelt - für ihn und adidas.

"Es ist ein bestimmter Lifestyle - so leben viele meiner Fans. Für mich war es auch eine Möglichkeit, sie zu ehren und dass sie immer an das, was wir schufen, geglaubt haben. Ich habe Fans, die geflügelte Schuhe als Tattoos auf ihrem Körper tragen", erklärte er gegenüber "WWD". "Ich hoffe, den Menschen hiermit ein Lächeln aufs Gesicht zaubern zu können, ihnen eine Pause von den Dingen zu ermöglichen, die in der Welt vor sich gehen und über die sie in den zehn Minuten, in denen sie sich eine Modenschau ansehen, nicht nachdenken wollen."

Jeremy selbst ist schon lange ein Parfümfan - Calvin Kleins Obsession war sein erster Duft, damals war der Fashionstar 14 Jahre alt. Seine Leidenschaft war groß genug und ermutigte ihn, sich auch in der Beauty-Branche auszuprobieren.

"Ich habe die Ikonografie von Parfümen während unterschiedlicher Dekaden immer geliebt und auch die Bilder, die mit ihnen kreiert wurden, von Werbeanzeigen bis hin zu Flakons - Erinnerungen, die wir "White Diamonds" [von Elizabeth Arden] und [dem Elizabeth-Taylor-Slogan zu dem Parfüm] "These have always brought me luck" verdanken - all solche Sachen, die Teil der Popkultur wurden", schwärmte Jeremy Scott.

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