Ear-Tox: Neuer Schönheitstrend?

Eine neue Schönheitsprozedur macht die Runde: Das Ear-Tox soll zu jugendlich aussehenden Ohren verhelfen

Hängende und faltige Ohren sollen mit der neuen Behandlung "Ear-Tox" angegangen werden.

Ohr-Verjüngung ist der letzte Schrei bei den Anti-Anging-Prozeduren und erfreut sich besonders bei Damen jenseits der 40 immer größer werdender Beliebtheit.

Dabei werden Filler in die Ohrläppchen injiziert, um sie aufzupolstern und ihnen wieder Fülle zu verleihen. Demnach leiden viele Frauen unter hängenden und ausgeleierten Ohrläppchen, weil sie jahrelang schwere Ohrringe getragen haben.

"Die Ohren können in sich zusammen fallen und dünner werden. Sie können größer als früher aussehen, was ein Alterungszeichen von Ohren ist. Die sogenannte "Ear-Tox" ist eine neue Waffe im Kampf gegen alternde Ohren. Wir geben einen Filler ins Ohr, ein Mittel, das üblicherweise eingesetzt wird, um Lippen aufzupolstern und tiefe Falten zu bekämpfen", eklräte BAAPS-Schönheitschirurg Marc Pacifico gegenüber "Cover Media". "Wenn ein Filler am Ohr eingesetzt wird, kann man Falten verbessern und auch Ungleichheiten in der Kontur des Ohres. Eine Alternative wäre eine Fett-Injektion, bei der das Fett woanders abgesaugt und dort injiziert wird.

Um das Ohr zu verjüngen, lässt sich außerdem eine Ohrläppchen-Verkleinerung vornehmen, was manchmal von einem Gesichtslifting begleitet wird. Das lässt die Ohrläppchen ein wenig kleiner und hübscher aussehen. Wir werden häufig darum gebeten, Ohrläppchen zu reparieren, die von einem Ohrring oder bei einem Unfall zerrissen wurden."

Das Praktische an der Behandlung: Sie geht extrem schnell, sodass Patientinnen im Handumdrehen ihre neuen, schicken Ohrläppchen präsentieren können.

"Bei einer Filler-Behandlung gibt es immer eine lokale Anästhesie, also auch einen kleinen Pieks, aber der ist nicht so schlimm, wie man vielleicht denken könne. Es ist eine sogenannte Lunchtime-Behandlung und dauert nur 20 bis 30 Minuten. "

Kritiker bemängeln an der Behandlung hauptsächlich, dass sie dermaßen subtil ist, dass anderen Menschen der Unterschied kaum auffallen würde. Fans von "Ear-Tox" pochen allerdings darauf, dass die Prozedur Frauen, die ihre schlaffen Ohrläppchen hinter Pagenköpfen zu verstecken versuchten, dank der Behandlung zu neuem Selbstbewusstsein verholfen werde.

Allerdings sei daran zu denken, dass eine Ohr-Verjüngung nicht für immer hält: "In der Regel halten Filler sechs Monate und man sollte damit rechnen, dass man sie danach erneut anwenden muss. Ich nehme sicherlich häufiger operative Ohr-Verkleinerungen vor, als dass ich Filler-Behandlungen mache. Wahrscheinlich wird es noch beliebter werden, aber es ist nicht annähernd so normal, wie es die Leute vielleicht annehmen."

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