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Zimtöl Beauty-Booster für Haut und Haare

Zimtöl
© Shutterstock
Zimtöl duftet nicht nur traumhaft, sondern kann Haut und Haare auch auf einzigartige Weise pflegen. Wir erklären, warum das so ist und wie es geht.

Wer mag ihn nicht, den Duft von Zimt? Die meisten von uns verknüpfen ihn wohl  am ehesten mit der Weihnachtszeit. Zimt ist jedoch weitaus mehr als nur ein aromatisches Gewürz für Plätzchen und Co. Vor allem Zimtöl gilt schon lange als ein wirksames Heilmittel für Körper und Geist. Darüber hinaus hat die richtige Anwendung von Zimtöl auch einen verschönernden Effekt auf Haut und Haare.

Zimtöl: Wirkung auf Haut und Haare

Zimtöl kann die natürlichen Funktionen unseres Körpers unterstützen und sich somit auch positiv auf die Beschaffenheit von Haut und Haaren auswirken:

  • im Zimtöl enthaltene Antioxidantien schützen die Haut vor freien Radikalen, beugen einer schnellen Hautalterung vor und haben somit eine Anti-Aging-Wirkung
  • das Öl kräftigt Haut, Haare und Nägel
  • stärkt die Durchblutung, wodurch es das Haarwachstum (auf der Kopfhaut angewendet) und die Zellerneuerung und Regeneration der Haut anregen kann
  • unterstützend gegen Haarausfall
  • gibt einen rosigen, gesunden Teint
  • Zimtöl wirkt antimykotisch und antibakteriell, wodurch es wirksam gegen Akne, Hautunreinheiten und Hautausschläge sein kann
  • versorgt trockene Haut mit Feuchtigkeit
  • Hilfe gegen Haarausfall: Amla-Öl

Zimtöl: die richtige Anwendung für Haut und Haare

Zimtöl kann Allergien auslösen

Da Zimtöl allergische Reaktionen auslösen kann, sollten Sie zunächst nur an einer kleinen Hautstelle - zum Beispiel in der Armbeuge -  testen, ob Sie das Öl vertragen. Die Haut darf nach der Anwendung kribbeln, sollte sie jedoch brennen, jucken und mit starken Rötungen reagieren, muss das Öl sofort entfernt und darf nicht weiter verwendet werden.

Auch sollte man darauf achten, dass das Zimtöl nicht an die Schleimhäute gerät, da diese besonders empfindlich sind. Schwangere sollten Zimtöl nicht anwenden, da es Uteruskontraktionen auslösen kann.

Zimtöl immer mischen

Wenden Sie das Öl niemals pur sondern immer nur mit einem Trägeröl an. Hierfür mischen Sie wenige Topfen des Öls beispielsweise in Jojobaöl, Mandelöl oder Kokosöl.

Es ist auch möglich, das Öl unter Ihre Gesichtspflege (Creme oder Lotion) sowie Ihre Körpercreme zu mischen. Für die Verwendung im Haar, können Sie ein paar Tropfen des Zimtöls für die tägliche Anwendung einfach in Ihr Shampoo geben. Auch eine Haarmaske lässt sich durch das Hinzufügen einiger Tropfen Zimtöl veredeln. Für die Behandlung der Kopfhaut empfiehlt sich das Mischen mit einem Trägeröl. Auch hier gilt: Niemals pur auf die Haut auftragen!

DIY-Beauty-Anwendungen mit Zimtöl

Anleitung: Wohltuende Kopfmassage mit Zimtöl

Erwärmen Sie das Mandelöl leicht im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Es sollte möglichst nicht viel wärmer als körperwarm sein. Mischen Sie die Öle miteinander und massieren Sie die Mixtur sanft in Ihre Kopfhaut ein. 20 Minuten einwirken lassen und anschließend die Haare mit einem sanften Shampoo waschen.

Anleitung: Zimtöl-Haarkur gegen trockene Haare

Kokosöl ist bei Zimmertemperatur fest und sollte zunächst in einem Wasserbad erwärmt werden, damit es flüssig wird. Mischen Sie es mit zwei Teelöffeln Honig, dem Macadamia- oder Mandelöl und fünf Tropfen Zimtöl. Die duftende Mischung auf dem Haar verteilen und auch die Kopfhaut damit einmassieren. Die Haarkur sollte mindestens 45 Minuten einziehen und dann mit einem sanften Shampoo ausgewaschen werden. Eine noch bessere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie sich während der Einwirkzeit ein Handtuch um den Kopf wickeln. Anschließend können Sie sich über glänzendes, weiches Haar freuen.

Noch mehr Rezepte: Haarkur selber machen

Anleitung: Honig-Zimtöl-Maske für eine klare Haut

  • 1 Tropfen Zimtöl
  • 2 EL Honig (am besten medizinisch wirksam ausgewiesenen Honig wie Manukahonig)

Die Zutaten miteinander vermengen und zunächst in der Armbeuge oder am Handgelenk testen, ob die Mischung bei Ihnen möglicherweise eine allergische Reaktion auslöst. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie die Zimtöl-Maske auf Ihrem zuvor gereinigten Gesicht verteilen und 10 Minuten einziehen lassen. Danach mit warmem Wasser abwaschen. 

Wenn Ihnen die Maske guttut, können Sie die Einwirkzeit nach und nach bis zu 30 Minuten hochschrauben. Die Zimtöl-Gesichtskur kann ein- bis zweimal in der Woche angewendet werden.

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Zimtöl: Herkunft, Sorten und Herstellung

Zimtöl kann aus verschiedenen Zimtsorten gewonnen werden: aus dem Ceylon-Zimtbaum (Sri Lanka) und aus der Zimtkassie, dem chinesischen Zimtbaum. Die Zimtsorte Cassia enthält meist einen hohen Anteil an dem Giftstoff Cumarin. Man sollte also lieber auf das unbedenkliche, aber teurere Ceylon-Öl zurückgreifen.

Das Zimtöl des Ceylon-Baumes wird aus der Zimtrinde durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Das Zimtrindenöl ist zunächst fast farblos und eher dickflüssig. Erst nach einer gewissen Lagerzeit nimmt es eine rötlich-braune Farbe an und beginnt nach Zimt zu duften.

Es gibt auch sogenanntes Zimtblätteröl, das aus den Blättern des Zimtbaumes gewonnen wird. Dieses duftet stark aromatisch (erinnert an den Duft von Nelken) und ist dunkler als das Zimtrindenöl und hat auch eine stärkere antibakterielle Wirkung.

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