Wimperntusche "Niemand tuscht sich die Wimpern so oft wie ich"

Jean-Louis Guéret ist "Mr. Mascara": Er hat für die L'Oréal-Gruppe schon 500 Wimperntuschen entwickelt
Jean-Louis Guéret, Produktentwickler und Meister der Mascara
Jean-Louis Guéret, Produktentwickler und Meister der Mascara
© PR

Testen Sie Neuentwicklungen an sich selbst?

Natürlich! Ich probiere jedes meiner Modelle in jeder Phase mehrfach aus. Ich bin mir sicher: Niemand auf dieser Welt tuscht sich die Wimpern so oft wie ich.

Wo geht der Trend derzeit hin?

Wir reden seit 25 Jahren vor allem über die Bürste und über Volumen. Ich denke, dass beides etwas in den Hintergrund treten wird.

Woran arbeiten Sie gerade?

Im Moment beschäftige ich mit den Mascaras, die voraussichtlich 2015 auf den Markt kommen. Mehr kann ich nicht verraten.

Was ist wichtiger, Tusche oder Bürste?

Die Tusche ist wichtig für den Komfort. Sie muss gut verträglich sein, an ihr liegt es, wie lange der Mascara hält. Doch mit ein und derselben Tusche können Sie 25 verschiedene Mascaras entwickeln, je nach Bürstchen. Von ihm hängt der Look ab.

Was verspricht "Doll Eyes"?

So etwas wie einen Beach-Look für die Wimpern. Normalerweise werden die Wimpern beim Tuschen sehr gerade. Das "Doll Eyes"-Bürstchen hat kleine Implantate, die die Wimpern etwas durcheinanderbringen. Sehr sexy!

Können Sie Frauen in die Augen schauen, ohne über Mascara nachzudenken?

Nein. Ich frage jedes Mal, welche Marke die Frau benutzt.

Baby-Doll-Look: "Doll Eyes", der erste duftende Mascara, perfekt für den Sixties-Style. Von Lancôme, ca. 29 Euro
Baby-Doll-Look: "Doll Eyes", der erste duftende Mascara, perfekt für den Sixties-Style. Von Lancôme, ca. 29 Euro
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