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Viele Hautprobleme lassen sich auf Störungen des Darms zurückführen. Schon eine bewusste Low-Carb-Ernährung kann die Probleme unreiner Haut maßgeblich verbessern

Je besser unsere Nahrung, desto besser unser Körper und unsere Haut. Eigentlich eine ganz einfache Gleichung. Dennoch blicken der Ganzheitsmediziner Dr. Harry König und seine Kollegen in Karlsruhe und Baden-Baden täglich in erstaunte Gesichter. Viele Patienten wissen nicht, dass bei rund 90 Prozent von Unreinheiten & Co. die Ursache im Magen-Darm-Trakt liegt.

Herr Dr. König, wie sieht unsere Haut aus, wenn der Darm gestört ist?

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Zunächst einmal klagen die Patienten über unspezifische Allgemeinbeschwerden wie Müdigkeit und Verdauungsstörungen. Dazu kommen dann die Unreinheiten der Haut – Akne, Ekzeme und ein weniger jugendlich wirkender Teint.

Was sind die Gründe für die heutzutage weitverbreiteten Darmprobleme?

Zum einen ist es die industriell veränderte Nahrung mit allen möglichen Zusätzen, zum anderen das gängige High-Carb-Modell. Die Mast mit minderwertigen Kohlenhydraten ist unser allergrößtes Problem: Dank Genveränderungen kann der Weizen inzwischen zwar die Welt ernähren, er hat heute aber zehnmal mehr Gluten als vor 50 Jahren. Zunehmende Unverträglichkeiten und Allergien sind die Folge.

Was raten Sie in puncto Ernährung?

Es geht um eine individuelle, regionale, saisonale und frische Art des Essens. Ausnahmslos für jeden gilt die Empfehlung, den Weizenkonsum deutlich zu reduzieren. Bei Unverträglichkeiten und Allergien sollte man sogar ganz darauf verzichten und eine beilagenarme Low-Carb-Ernährung wählen.

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Die Abnehmer

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Der Reality-TV-Darsteller Jeremy Pascal Wollny ist auf seinen jüngsten Instagram-Fotos kaum wiederzukennen. Denn der 24-Jährige hat sein Körpergewicht seit dieser Aufnahme aus dem Jahr 2013 fast halbiert. Wie er das geschafft hat? 
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Was muss man bei Low Carb beachten?

Unser Problem ist, dass wir zur schnellen Sättigung zu allen Gerichten Beilagen essen. Als Maßgabe gilt: pro Mahlzeit maximal eine Handvoll Kohlenhydrate, und auch das möglichst nur ein- bis zweimal täglich. Zudem sind "gute Kohlenhydrate" wie in Süßkartoffeln, Quinoa, Pellkartoffeln, Wildreis oder Canihua vorzuziehen. Sie punkten mit einem höheren natürlichen Eiweißanteil und mehr Vital- und Mineralstoffen.

Wie sollte man mit Zucker umgehen?

Zum Süßen lieber vitalstoffreiche Naturprodukte verwenden! Bei Honig reichen schon kleinste Mengen. Toll ist auch Stevia mit null Kalorien und fast null Kohlenhydraten. Es lässt den Blutzuckerspiegel trotz hoher Süßkraft nicht ansteigen.

Wann ist der Einsatz von Probiotika und Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll?

Ergänzen sollte man nur bei einem vorliegenden Mangel, der vorher vom Arzt gemessen wurde. Laborparameter, die generell einen günstigen Einfluss auf die Haut haben, sind Zink, Biotin und – moderat – Vitamin A, E, C, B3. Eine pauschale Nahrungsergänzung auf eigene Faust kann aber fatal sein. Gleiches gilt übrigens auch für eine Darmreinigung.

Erhellend: Das Konzept in der Praxis von Dr. Harry König in Baden- Baden umfasst u. a. Diagnostik, Ernährungsberatung und Vitalstofftherapie (Kosten abhängig von der jeweiligen Therapie)

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