VIP-Diät: Stefanie Matousch testet die Lena-Gercke-Diät

"Nach zehn Wochen möchte ich gern so einen durchtrainierten Körper haben, wie das Top-Model selbst"

Atamba

Waschbrettbauch, bitte! Zehn Wochen Training mit Lena Gercke, und alles ist möglich. Allerdings muss man sich auch daran halten. Aber keine Angst, Lena erinnert sanft daran, die Übungen durchzuziehen, die Maße werden einmal in der Woche abgefragt.Täglich gibt es einen individuellen Trainingsplan und leckere, fettreduzierte Rezepte. Die Übungen allerdings haben es in sich. Für das Work-out muss man täglich 30 Minuten investieren.

Woche acht und neun

Schönheits-OP-Hype

Für 30.000 Euro so aussehen wie Meghan Markle

Für 30.000 Euro so aussehen wie Meghan Markle
Viele Frauen finden das Aussehen von Prinz Harrys Ehefrau so perfekt, dass sie ihr eigenes Gesicht verändern lassen und sich dafür unters Messer legen. Ein kostspieliges Vorhaben, ganz abgesehen von den Risiken.
©Gala

Der Gang auf die Waage zeigt: Abgenommen habe ich in den letzten beiden Wochen leider nichts mehr. Aber auch nicht zugenommen und das ist gut! Da ich nach wie vor sehr viel Sport mache, wundert es mich eigentlich auch nicht, dass mein Gewicht gleich geblieben ist und die Pfunde nicht weiter purzeln. Schließlich wiegt Muskelmasse ja bekanntermaßen nicht gerade wenig.

Insgesamt fühle ich mich aber echt ganz wohl. Ich bin insgesamt fitter, die Jeans zwicken nicht mehr und mein Lieblingsrock, den ich vor wenigen Monaten nur mit Aach und Krach und nur mit besonderem Kraftaufwand zubekommen habe, lässt sich jetzt problemlos anziehen. Ein kleines Erfolgserlebnis!

Schwierigkeiten bereitet mir nach wie vor der Büroalltag. Spätestens zwei Stunden nach dem Mittagessen geht es los: Eine Kollegin bietet Toffifee an, die andere kramt Gummibärchen aus ihrer Schublade, die Dritte kommt mit einer Tafel Milka Daim ums Eck. Und ich? Ich werde panisch! Fange ich einmal an mit der süßen Versuchung, dann gibt es kein Zurück mehr. Andere Menschen essen nur ein bisschen und sind zufrieden. Ich will Alles oder Nichts! Heute waren es vier Stück Toffifee, das ist in Ordnung, vor allem weil ich mich ja heute Abend noch eineinhalb Stunden beim sogenannten Flow-Yoga auspowern werde. Gott sei dank waren die Kollegen schneller als ich, denn sonst - das steht fest - wäre es gewiss nicht bei vier Toffifees geblieben.

Woche sechs und sieben

Der allmorgendliche Blick auf die Waage hat mir heute ein Lächeln ins Gesicht gezaubert: Ein weiteres Kilo ist verschwunden. Insgesamt sind es jetzt schon drei. Ich bin wirklich stolz und vor allem etwas überrascht, schließlich habe ich doch eigentlich nicht wirklich viel verändert. Okay, industriellen Zucker in Form von Süßigkeiten gibt es seit Wochen nicht, bei Alkohol mache ich aber zugegebenermaßen regelmäßig eine Ausnahme. Dafür spare ich mir Kohlenhydrate, denn die, das habe ich festgestellt, braucht mein Körper eigentlich gar nicht. Was bei mir seit Beginn des Fitnesstests ganz groß geschrieben wird, ist die Bewegung. Mit Lena Gerckes Fitness-Übungen kann ich zwar nach wie vor nichts anfangen, aber ich radle täglich fast 8 Kilometer zur Arbeit und abends zurück, und die Power-Yoga und Bikram-Kurse, die ich etwa dreimal wöchentlich besuche, sind auch nicht zu unterschätzen. Jetzt habe ich noch drei Wochen vor mir, mal sehen, was die Waage nach zehn Wochen sagt. Ich bin gespannt!

Die fünfte Woche - ich führe den "Load Day" ein

Meine Kollegin Irene Danneberg testet Detlef Soosts Programm "Body Change" und ich bin ehrlich gesagt etwas neidisch. Nein, nicht auf das - in meinen Augen - extreme Ernährungsprogramm (keine Kohlenhydrate, kein Obst, keine Milchprodukte) aber auf ihren sogenannten "Load Day". Bedeutet: Einen Tag in der Woche darf sie schlemmen, worauf sie Lust hat. Keine Regeln, keine Einschränkungen. Klingt genial, oder?

Da ich ja auch schon zwei Kilo abgenommen habe, beschließe ich, meinen eigenen "Load Day" einzuführen. Er ist zwar nicht Bestandteil meines Programms, aber nach fünf Wochen darf sich das ruhig ändern, finde ich. Gesagt, getan. Am gestrigen Sonntag habe ich es mir so richtig gut gehen lassen: Eine leckere Rosinenschnecke zum Frühstück (das erste süße Teilchen seit Wochen!) und einen "Croque -Monsieur" zum Mittag. Hm, lecker war das! Am Abend kam allerdings schon wieder die Reue in mir auf und prompt habe ich mir zum Abendbrot lediglich einen Apfel mit Magerjoghurt erlaubt. Eingeschlafen bin ich dann aber trotzdem glücklich und zufrieden und habe von vielen weiteren Teilchen geträumt, die gibt es dann am nächsten "Load Day" ...

Die vierte Woche

Die vierte Woche ist eigentlich ganz gut verlaufen. Ich habe mich wirklich gesund ernährt und war ganze fünf Mal beim Yoga. Das habe ich jetzt wieder angefangen und festgestellt, dass es mir wirklich gut tut! Vor allem Power-Yoga und Bikram-Yoga sind ideal für mich und powern mich nicht nur aus, sondern geben mir auch innere Ruhe und Gelassenheit.

Freitagabend war das Wetter hier in Hamburg so schön (das muss man hier im Norden wirklich ausnutzen) und statt auf die Matte hat es mich abends zu meinem Lieblingsfranzosen getrieben. Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise plus zwei Flaschen Rosé-Wein (zu Dritt) und noch drei weitere Drinks - hm, was soll ich dazu sagen!? Lena Gercke sollte diesen Teil besser nicht lesen ...

Aber: Es hat mir alles wunderbar geschmeckt! Eine tolle Erfahrung! Was der Verzicht nicht alles bewirkt! Satt und glücklich bin ich dann ins Bett gegangen. Am Samstag habe ich mich in einem vierstündigen Yoga-Workshop verausgabt und auf das Mittagessen verzichtet - sicher ist sicher, dachte ich mir! Abends gab's dann auch nur einen kleinen Salat und Sonntag war ich nicht nur eine Stunde lang joggen, sondern auch noch beim Power-Yoga. Ich würde sagen: Das ist in Ordnung so! Mal sehen, was Woche fünf so mit sich bringt. Bis jetzt stehen keine Lunchdates, Verabredungen mit Freundinnen und andere Festivitäten im Terminplan.

Die dritte Woche

Zurück aus dem Urlaub lässt sich eines festhalten: Trotz einiger Versuchungen in Form von sahniger Hochzeitstorte, bayerischer Spezialitäten in München, Mamas feiner Küche sowie Gelati und Vino am Gardasee, habe ich die vergangenen zehn Tage fast unbeschadet überstanden. Okay, das Wetter war hierbei natürlich nicht ganz unbeteiligt! Bei 30 Grad plus hielt sich mein Appetit gottseidank in Grenzen. Und auch dem täglichen Gang ins Freibad und an den See habe ich es wohl zu verdanken, dass die Waage kein Gramm mehr anzeigt (leider auch nicht weniger). Die tägliche Konfrontation meines Körpers im knappen Bikini hat es mir leicht gemacht auf die ein oder andere Sünde zu verzichten.

Zwar wurde ich per Mail daran erinnert, dass ich meine Maße mal wieder angeben soll, ansonsten habe ich die "atamba"-App aber kaum mehr genutzt. Das soll sich jetzt, wo mich der Alltag wieder hat, ändern. Ich möchte mich häufiger von Lenas Rezepten inspirieren lassen und auch das Workout werde ich ab jetzt wieder absolvieren. Noch ist nichts zu spät! Schließlich befinde ich mich ja erst in Woche vier von insgesamt zehn. Also: weiter geht's...

Die zweite Woche

Sport mit Lena

Fast zwei Wochen lang teste ich jetzt schon Lena Gerckes Fitnessapp. Und ganz ehrlich: Begeistert bin ich nicht! Alle zwei Tage sportle ich 30 Minuten lang mit Lena, richtig ins Schwitzen komme ich dabei noch immer nicht. Deswegen laufe ich weiterhin durch den Stadtpark oder um die Alster und gehe zusätzlich in den Sportverein.

Pasta statt Low-Carb

Die Rezeptvorschläge sind zwar ganz nett, aber so richtig hilfreich sind auch sie nicht. Mein gestriger Ernährungsplan sah morgens 1-2 Scheiben Brot mit Avocado, Schafskäse und Paprika vor. Okay, das war lecker und satt war ich auch. Mittags dann eine kalte Tomatensuppe mit Mozarella, die ich aber gegen einen Salat in der Kantine ausgetauscht habe. Schon morgens eine Suppen vorkochen? Sorry, nicht mein Ding - ich bin ein bekennender Morgenmuffel. Als Snack sollte mir Studentenfutter dienen, hatte ich nicht zur Hand, also gab's stattdessen eine Banane. Abends standen dann Vollkornnudeln mit Putenschinken und Erbsen auf dem Spiseplan. Die ungenau Mengenangabe (zwei Hände voll) stört mich zwar noch immer, geschmeckt hat mir das Gericht aber ganz gut und Hunger hatte ich definitiv auf keinen mehr.

Kohlenhydrate abends? Ungewohnt für mich. Schließlich ernähre ich mich eigentlich schon seit Jahren eher Low-Carb, vor allem abends sind Kohlenhydrate für mich normalerweise tabu. Trainer Alex hat mich aber schon in den ersten Tagen aufgeklärt: "Der Verzicht auf Kohlenhydrate ist leider weit verbreitet. Zugegebenermaßen erreicht man damit schnell Erfolge, die aber nicht langfristig gehalten werden können. Abends kann man ruhig auf Kohlenhydrate verzichten, das ist bei "atamba" aber definitiv kein Muss." Okay, dann also mit einem Pasta-Bauch ins Bett. Ich schlafe mit einem unangenehmen Völlegefühl ein.

Okay, was ich wirklich gut finde: Ich verzichte seit zwei Wochen vollkomen auf Süßigkeiten. Nicht mal der Erdbeerkuchen bei der Firmenfeier oder die frisch gebackenen Muffins der Kollegin können mir etwas anhaben. Ich bleibe standhaft! Da bin ich echt ein kleines bisschen stolz auf mich, schließlich bin ich eine echte Naschkatze! Und auch auf Alkohol verzichte ich auch seit zwei Wochen. Ok, einmal bin ich schwach geworden. Aber statt zwei bis drei Aperol Spritz gab es nur eine kleine Weißweinschorle. Ich finde, das ist in Ordnung, oder? Achso, auf das Abendessen habe ich dann natürlich im Gegenzug verzichtet. Ganz nach dem Motto: entweder ... oder!

Urlaub in der bayerischen Heimat

Mal sehen, wie das kommende Wochenende und die dritte Woche mit "atamba" verläuft. Schließlich bin ich von Freitag bis Sonntag auf einer Hochzeit und da - das steht sowas von fest - werde ich sicherlich mit der Braut, eine meiner engsten Freundinnen, anstoßen und die Hochzeitstorte lasse ich mir auch nicht entgehen. Die Woche danach bin ich in München, meiner Heimat. Ehrlich gesagt, habe ich ein wenig Angst. Denn was ist die bayerische Hauptstadt bitteschön ohne Radler, Obatzda und Brezn im Biergarten? Fortsetzung folgt ...

Die ersten Tage

2006 wurde Lena Gercke mit ihrem strahlenden Lächeln, ihrer sympathischen Austrahlung und ihrem perfekten Körper "Germany's Next Topmodel". Und jetzt, so scheint es, ist zumindest letzteres für mich in erreichbare Nähe gerückt! Denn ich teste Lenas Online-Fitnessprogramm "atamba". Ganze 10 Wochen lang werde ich mit Lena trainieren, nach ihren fettarmen Rezepten kochen und im August meinen hoffentlich perfekt definierten Körper - ganz wie das Topmodel selbst - an der italienischen Riviera präsentieren.

Doch bis dahin ist es ein weiter weg - leider. Okay, es sind nur wenige Kilos (2-3), die ich loswerden will. Die werden wahrscheinlich schnell purzeln, schließlich - und das versteht sich jetzt von selbst, werde ich ab jetzt auf den allabendlichen Aperol Spritz verzichten. Aber für einen flachen Bauch, definierte Oberarme und einen knackigen Po braucht es mehr als nur Verzicht!

Nachdem ich mich auf www.atamba.com angemeldet habe, und 89,90 Euro für die 10 Wochen überwiesen habe, bekomme ich eine Begrüßungsmail. Das finde ich schon mal schön! Als nächstes werde ich aufgefordert, mich zu vermessen. Bauch-, Hüft und Oberschenkelumfang will das "atamba"-Team von mir erfahren. Und natürlich mein Startgewicht. Einmal die Woche muss ich meine Maße angeben. Unter "Deine Statistiken" kann ich mitverfolgen, wie sehr sich mein Körper verändert. Ganz schön cool! Nur auf das Vorher-Foto und die darauffolgenden "So veränderst Du Dich"-Schnappschüsse verzichte ich lieber.

Lenas Fitnessprogramm basiert auf drei Säulen: Training, gesunder Ernährung und Motivation

Das Training

Wöchentlich bekomme ich zwei Trainingsvideos à 30 Minuten zur Verfügung gestellt. In den Videos macht das sportbegeisterte Model die Übungen vor, Iich turne auf der Matte, die sie mir zum Start des Programms geschenkt hat, zu Hause artig mit. Den Laptop auf dem Bett, folge ich Lenas Anweisungen, wärme mich mit ihr auf (Herr Otto, der unter mir wohnt, tut mir etwas leid, er denkt wahrscheinlich eine Horde Elefanten sei bei mir eingezogen), kämpfe gegen das Bauchfett und gebe alles für einen knackigen Pop. Da ich regelmäßig jogge und dreimal die Woche verschiedene Kurse im Sportverein besuche, habe ich mich bei der Anmeldung als "fortgeschritten" eingestuft. Mein Fitnessgrad bestimmt schließlich meinen Trainingsplan - so wird es mir auf der Seite erklärt.

Die 30 Minuten Dehnen, Sit-Ups, Liegestütz, kleine Sprints im Stand und vieles mehr sind schneller um als gedacht. Müsste ich Lenas Workout benoten, würde ich ihm eine mittelmäßge Drei geben. Der Grund: Die Einheiten wiederholen sich in der halben Stunde für meinen Geschmack zu häufig und wirklich anstrengen muss ich mich auch nicht, um mit der 27-Jährigen mithalten zu können. Schade!

Gesunde Ernährung

"Vegetarisch, vegan oder klassisch? Dein Ernährungsplan richtet sich nach Deinen Vorlieben", verspricht mir das Programm. Klingt super! Diätprogramme, die mich extrem einschränken, habe ich nämlich satt. Ich sage nur: Jo-Jo-Effekt! In 15 Minuten, so wird es mir versprochen, sollen alle Gerichte - unterteilt in Frühstück, Nebenmahlzeit, Snack und Hauptmahlzeit für jeden Tag - zubereitet sein. Ein Blick auf die Einkaufliste treibt mir aber bereits vor dem Kocherlebnis die Schweißperlen auf die Stirn! Immerhin! Beim Workout sind diese ja ausgeblieben. Über 50 Produkte soll ich für die erste Woche einkaufen. Ganz ehrlich?! Das ist mir zu viel Aufwand.

Verzweifelt formuliere ich eine Email an Leistungssportler und Personal Trainer Alexander Wieborg - nicht die letzte in dieser Challenge, das kann ich an dieser Stelle schon mal verraten. Ein großes, großes Lob an Alex! Wann immer ich eine Frage habe, auf die Antwort muss ich nie lange warten. Geduldig erklärt der Profi mir, dass die Rezepte nur Empfehlungen sind und ich mir die raussuchen soll, die mir zusagen. Und was wähle ich mittags in der Kantine? Sorry, zu Hause vorzukochen, darauf habe ich echt keine Lust. Salat und warmes Gemüse, Beilagen und Fisch, rät Trainer Alex. Aber auf Fettiges verzichten, mahnt der Profi.

Okay, also Salat in der Mittagspause mit Ei und Thunfisch. Keine große Einschränkung, denn schon vor dem Fitnesstest habe ich mich mittags gerne am üppigen Salatbüffet bedient. Zum Frühstück gab's einen Frühstücksbrei aus dem Reformhaus mit Chia Samen und warmer Milch, obendrauf ein paar Erdbeeren. Eine ganz schöne Überwindung für mich, kriege ich morgens doch normalerweise höchstens einen Milchkaffee runter. Am Nachmittag packt mich dann abermals der Hunger. Die App schlägt mir als Nebenmahlzeit eine Scheibe Vollkornbrot mit Krabben und Gurke vor. Viel zu Aufwendig am Arbeitsplatz. Eine Handvoll Mandeln - das ist der Snackvorschlag. Also auf zu Rewe, Nüsse kaufen. Bis zum Abendessen knurrt der Magen dann aber so laut, dass mir der Kollege am gegenüberliegenden Tisch genervte Blicke zuwirft. Und was sagt die App? Zwei Hände Vollkornnudeln mit Pesto - das klingt doch mal gut! Nur die Maßeinheit irritiert mich, ich habe nämlich große Hände! Mal sehen, was Alex dazu sagt, dem schicke ich jetzt gleich mal eine Email ...

Themen

Erfahren Sie mehr: