Ü40-Stars: Wow, seht ihr gut aus!

Die Ü40-Stars wirken bis zu zwanzig Jahre jünger, super in Shape und ultra gesund. Wie schaffen sie das bloß?

Die sehen ja alle so dynamisch und strahlend aus! Das denke ich oft, wenn ich für meine Recherchen Fotos von Stars ansehe. Zurzeit fallen mir besonders Naomi Watts, Jennifer Lopez und Gwen Stefani auf – Promi-Mütter, die wie ich längst die magische Vierzig geknackt haben. Irgendwie wissen diese Damen, wo der Pausen-Knopf beim Body-Aging zu finden ist. Ich dagegen suche ihn noch …

Jennifer Garner, 42, beherzigt den Clean-Eating-Trend und kauft lieber Frisches statt Abgepacktes.

Mit einer Flut von Selfies zeigen uns Stars wie Heidi Klum, dass sie regelmäßig Sport treiben. Meist mit einem Personal Coach. Aber was bedeutet das für mich? Ich gestehe: Ich bin seit Jahren Sport-Abstinenzlerin – obwohl ich weiß, dass sich der Stoffwechsel ab etwa vierzig durch hormonelle Veränderungen verlangsamt und dadurch die Muskelmasse abgebaut und in Fett umgewandelt wird (jährlich etwa ein Prozent). So entstehen Winke-Winke-Ärmchen, kleine Bauchröllchen oder auch ein größerer Po-Umfang. Doch Termindruck, Familie und der innere Schweinehund, der abends auf dem Sofa auf mich wartet, haben mich bisher davon abgehalten, aktiv zu werden.

Michael Schmelzer, Personal Trainer und Gründer von Clubsportif, lässt diese Ausreden nicht gelten. „Auch ohne Total- Coaching kann man sich viel bei Prominenten abschauen“, sagt er. „Sie machen Training und Ernährung zu einer Priorität in ihrem Leben. Was das angeht, sind sie absolut diszipliniert und konsequent! Sport ist fester Bestandteil ihres Wochenprogramms." Regelmäßiges Training also als des Rätsels Lösung? „Ja, unter anderem, denn beim Sport entstehen Myokine“, erklärt Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. ,

Frauen über 40

Die Wow-Bodys der Stars

Immer und immer wieder sind wir ganz begeistert, wie toll Verona Pooth aussieht. Auch bei der "Ein Herz für Kinder"-Gala macht sie Mitte Dezember wieder eine tolle Figur auf dem roten Teppich. Bei ihrem Wow-Body kann sie sogar einfach nur einen Blazer und scheinbar nichts darunter tragen.
Elizabeth Hurley sieht mit ihren 53 Jahren einfach unglaublich gut aus. Da fragen wir uns: Wie macht die Schauspielerin das nur? Es scheint, als sei die Uhr bei ihr einfach stehen geblieben. 
Kaum zu glauben, dass Schauspielerin Bai Ling bereits 51 Jahre alte ist. Beim Anblick dieses beeindruckenden Wow-Bodys könnte man sie glatt mit einer 20-jährigen Kollegin verwechseln. Fun Fact: Im Juni 2005 zierte sie als erste chinesische Frau den Titel des amerikanischen Playboys. Bis heute präsentiert Bai Ling ihren Körper gerne in sehr freizügigen Outfits. 
Mit Ende 50 noch so eine Traumfigur zu haben, gehört für Best-Ager-Model Petra van Bremen, die gerade in Capri die Sonne genießt, wohl zum Job dazu. Wir staunen trotzdem nicht schlecht und sind zugegeben auch ein klein wenig neidisch.

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"Diese hormonähnlichen Botenstoffe sind wahre Forever-Young-Faktoren. Sie kurbeln bei Muskelarbeit den Stoffwechsel besonders gut an." Und den möchte ich ja wieder auf Trab bringen. Aber wie soll das gehen, wenn ich dafür nicht genügend Zeit habe?

Julianne Moore, 53, arbeiten mit Lauftraining an ihrer Ausdauer.

"Erreichbare Ziele setzen", rät Trainer Schmelzer. "Stars haben auch Termine, Zeitdruck, Kinder, um die sie sich kümmern. Nicht zu viel auf einmal wollen! Lieber kleine Übungen regelmäßig umsetzen und dann stetig steigern." Was noch dabei hilft, am Ball zu bleiben? "Vorbilder! Aber bitte nur Ideale wählen, die dem eigenen Körpertypus entsprechen. Aus J.Lo wird niemals ein Size-Zero-Model werden!"

Fehlt noch die richtige Nahrung. Personal-Food-Coach und Buchautorin Heike Lemberger rät mir zu Low-Carb-Ernährung, um dem lahmer werdenden Stoffwechsel einen Kick zu geben. Super, da bin ich gleich mit Heidi Klum und Renée Zellweger auf einer Linie, die sind bekennende Fans von reduzierten Kohlenhydraten. Um mein Training zu unterstützen, erklärt mir Heike Lemberger folgende Regeln: "Bei Ausdauerübungen wird der Fettstoffwechsel angesprochen, deshalb viel Wasser trinken und erst mal keine Kalorien zu sich nehmen." Dagegen soll ich beim Kraft-Work-out auf schnelle Kohlenhydrate und Eiweiß setzen.

Und was ist mit meinen geliebten Smoothies, die ich mir in Hollywood abgeschaut habe? Expertin Lemberger warnt: "Smoothies sind kein Essensersatz. Beim Mixen verändert sich die Struktur der Nahrungsmittel, deshalb wird man von Säften nicht satt. Zudem enthält Obst viel Fruchtzucker, also haufenweise Kalorien!" Deshalb steige ich jetzt aufs Rad und hole mir auf dem Wochenmarkt einen knackfrischen Salat. Wer kommt mit?

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