Wenn es im Winter juckt und brennt: Was bei trockenen Händen hilft

Meist geht es pünktlich zur kalten Jahreszeit los: Die Haut an den Händen trocknet aus, sie schuppt, brennt und juckt. GALA erklärt, was man gegen trockene Hände tun kann

Viele Menschen klagen gerade in der kalten Jahreszeit über trockene Hände. Was sich so harmlos anhört, kann sehr unangenehm sein. Denn ist die Haut an den Händen erst einmal aufgeraut und rissig, kann sie brennen und jucken. Zudem kommt es oftmals zu Entzündungen, wenn Keime in die kaputte Haut eindringen. Doch wie kommt es dazu, dass die Hände so austrocknen?

Trockene Hände: Das sind die Ursachen

Neben inneren Faktoren wie beispielsweise hormonellen Veränderungen im Alter oder eine genetischen Veranlagung zu trockener Haut gibt es noch zahlreiche andere Faktoren, die gerade der Haut an den Händen zusetzen und ihr Feuchtigkeit entziehen. Folgendes kann zu trockenen Händen führen:

Prinzessin Beatrice

Diese Frau soll ihr helfen, sich auf der Hochzeit wohlzufühlen

Prinzessin Beatrice
Um bei ihrer Hochzeit perfekt auszusehen, holt sich Prinzessin Beatrice Hilfe von einer ganz besonderen Person.
©Gala
  • trockene Heizungsluft
  • eiskaltes Winterwetter
  • häufiges Händewaschen
  • starke Sonneneinstrahlung
  • Schadstoffe durch Reinigungs- und Putzmittel

Trockene Hände: Was hilft schnell?

Sind die Hände erst einmal ausgetrocknet, ist schnelle Hilfe gefragt, damit der Austrocknungsprozess nicht weiter voran schreitet oder es gar zu Entzündungen in der Haut kommt. In diesem Fall sollte man am besten zu einer fetthaltigen Creme zurückgreifen. Sie können dafür zum Beispiel ein Produkt mit Nachtkerzenöl oder Olivenöl verwenden. Auch Kokosöl oder Mandelöl werden gerne gewählt. Weitere Zusatzstoffe wie Urea (Harnstoff) oder Hyaluronsäure sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit in der Haut gespeichert wird. Dexpanthenol hilft, rissige Hände zu beruhigen. 

Achtung: Benutzen Sie nicht einfach eine Bodylotion. Diese kann die Haut meist nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen. Schon gar nicht, wenn die Haut an den Händen schon völlig ausgetrocknet ist. 

In ganz extremen Fällen ist auch eine Über-Nacht-Kur für die Hände eine gute Möglichkeit. Hierfür die trockenen Hände zum Beispiel mit Kokosöl oder Olivenöl einreiben und sorgfältig einmassieren. Anschließend Baumwollhandschuhe anziehen und das Öl über Nacht einziehen lassen. Am nächsten Morgen sind die Hände schon ein ganzes Stück geschmeidiger als am Vortag. 

Trockene Hände: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Regelmäßig cremen

Wenn Sie wissen, dass Ihre Hände im Winter schnell austrocknen, dann beugen Sie am besten vor, indem Sie die Hände regelmäßig eincremen. Die meisten Menschen denken daran, morgens und abends Ihr Gesicht einzucremen, die trockenen Hände jedoch gehen leer aus. 

Sanftes Händewaschen

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hände sanft waschen, das heißt: Verwenden Sie möglichst milde, pH-neutrale Seife und lauwarmes statt heißes Wasser zum Händewaschen. Danach trockenen Sie Ihre Hände gründlich ab - am besten trocken tupfen statt reiben. Anschließend sollten Sie Ihre Hände eincremen. Auch wenn Ihre Hände trocken und gereizt sind, verzichten Sie nicht aufs Händewaschen. Gerade im Winter ist dies die beste Möglichkeit, Infektionen mit Keimen vorzubeugen.

Kälteschutz für die Hände

Extreme Kälte lässt die Hände noch schneller austrocknen. Grund: Die Kälte bewirkt, dass die Talgdrüsen an den Händen weniger Fett bilden. Sie werden spröde und rissig. Daher ist es ratsam, Handschuhe zu tragen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Handschuhe aus einem Material sind, das die Hände nicht schwitzen und feucht lassen wird, sondern einen Luftaustausch zulässt. Hier sind Modelle aus Baumwolle oder Wolle bzw. Schurwolle eine gute Investition.

Schutz bei der Hausarbeit

Der tägliche Abwasch ist Gift für ausgetrocknete Hände. Hier sollten Sie unbedingt Gummihandschuhe tragen, um die Hände vor Spülmittel und heißem Wasser zu schützen. 

Nägellackieren schädigt trockene Hände

Gerade wenn Ihre Haut um die Nägel herum schnell austrocknet und es zu Rissen rund um den Nagel kommt, sollten Sie Ihre Nägel nicht allzu oft lackieren. Der Lack an sich stellt kein Problem dar, doch Nagellackentferner reizen die Haut rund um den Nagel in der Regel sehr. 

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Viele vergessen, dass der Feuchtigkeitsausgleich auch von innen kommen muss. Wer viel zu wenig trinkt, muss sich über trockene Haut nicht wundern. Daher gilt auch hier: Möglichst gut und ausreichend trinken. Am besten Wasser, Kräutertees oder stark wasserhaltige Schorlen. 

DIY gegen trockene Hände

Handpflege kann auch richtig Spaß machen, wenn man sich reichhaltige Handcremes zuhause selber mixt. Hier gibt es einige Rezepte für selbstgemachte Handcremes >>>

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