Trends 2014: Blush Dich frisch!

Ein tolles Rouge ist ein Multitasker: Es optimiert die Konturen, gibt den optischen Kick und lässt uns gleich ein paar Jahre jünger aussehen. "Gala" stellt die drei wichtigsten Trends vor – und sagt, worauf es jeweils ankommt

Farbpalette

Sehr heller Haut, also dem klassischen Porzellanteint, schmeicheln eher kühl Rouge-Töne – zum Beispiel ein Rot, das in Richtung Pink geht. Dunkleren, olivfarbenen Hauttypen stehen dagegen orangepigmentierte Nuancen besonders gut. Für Chanel-Make-up-Expertin Loni Baur liegt das Geheimnis des richtigen Farbtons darin, "kalte und warme Blush-Töne zu kombinieren" und nur den Schwerpunkt nach dem Grundton der Haut zu richten. "Das heißt: Damit helle Haut mit bläulichem Pink nicht zu kühl wirkt, einfach einen Hauch von Orange darüber geben. Apricot-Bäckchen werden dagegen mit Pink leicht abgekühlt." So kann man aktuelle Trends aufgreifen, ohne dass der persönliche Hautton ignoriert wird.

Jessica Paszka

Hautkrise nach Beauty-Behandlung

Jessica Paszka
Nach einer Gesichtsbehandlung hat Jessica Paszka kurzfristig ihr Strahlen verloren.
©Gala

Extra-Tipp: Rouge immer bei Tageslicht auftragen! Bei Kunstlicht lässt sich die Farbintensität nicht richtig bewerten.

Formgebung

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Wichtig für rosige Wangen ist eine perfekte Grundierung. Links: Kompaktpuder "Les Beiges – Nr. 30" von Chanel, ca. 48 Euro; Rechts: "Artificial Light Luminizing Lotion – Diffuse", von Smashbox, 20 ml, ca. 26 Euro, exklusiv bei Douglas

Die meisten Rouge-Experten gehen bei der Überlegung, wie sie die Farbe setzen, von zwei Gesichtsformen aus: rund oder länglich. Rundere Gesichter werden dann schattiert, so wirken sie schmaler. Bei länglichen Zügen dient das Rouge vor allem dem optischen Frische-Kick - starkes Schattieren und Konturieren würde sie kantig wirken lassen. Make-up-Expertin Loni Baur hat eine differenziertere Meinung. "Für meinen Geschmack müssen runde Gesichter nicht grundsätzlich schattiert werden. Es reicht ein Hauch von Creme-Rouge, um die Fläche optisch mehr zu akzentuieren. Nur wenn mehr Dramatik gewünscht ist, wird konturiert. Dafür mit extra Schattiertönen in mauvefarbenen bis gräulichen Nuancen am Ohr ansetzen und in großen runden Pinselbewegungen Richtung Wangenknochen arbeiten. Mit einem anderen Pinsel und dem entsprechenden Blush-Ton auf den Wangenknochen weiterarbeiten."

Extra-Tipp: Den Rouge-Pinsel leicht auf dem Handrücken ausschlagen, so lässt sich die Intensität des Farbtons besser dosieren.

Konsistenz

Puder- oder Creme-Rouge? Diese Entscheidung hängt vom Untergrund ab. Prinzipiell gilt: Puder-Rouge immer auf gepuderter Basis auftragen, Creme-Blush auf ungepudertem Teint oder cremiger Foundation. Expertin Loni Baur weiß, dass viele Frauen den Auftrag von Creme-Blush scheuen, "aber gerade bei Tageslicht ist es dezenter als die Pudervarianten. Die reichhaltige Konsistenz verschmilzt nämlich besser mit der Hautstruktur." Bei zusätzlich öliger Haut könne Creme-Blush "allerdings auch wandern, deshalb zum Fixieren immer etwas Puder darüber geben".

Extra-Tipp: Zu viel Farbe erwischt oder falsch gesetzt? Korrekturen mit einem Rest Foundation und mit einem Pinsel vornehmen – bei mattem Finish mit getöntem Puder. Die hautfarbenen Pigmente kaschieren den Fehler.

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