Ex-Teeniestar JoJo packt aus: Vom Management zu einer 500-Kalorien-Diät gedrängt

Sängerin JoJo versucht dieser Tage, ein internationales Comeback hinzulegen. Mitten in die Tour-Promotion platzt nun ihre erschreckende Diät-Beichte inklusive schwerer Vorwürfe gegen ihr einstiges Management. 

Jojo

Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die Ex-Teeniestar JoJo gegen ihr einstiges Management erhebt. Die Popsensation, deren Hit "Leave (Get out)" 2004 durch sämtliche Lautsprecher dröhnte, versank zunächst in der Bedeutungslosigkeit, versucht dieser Tage aber ein internationales Comeback zu starten. 

Aus strategischen Gründen ist es wenig verwunderlich, dass JoJo sich genau jetzt wieder ins Gespräch bringen will. Doch die Informationen, die sie nun verbreitet, sind erschreckend und vermutlich leider noch immer brandaktuell. Im Gespräch mit Uproxx offenbart die heute 29-Jährige, dass ihr Label Blackground Records dem damals 13-jährigen Mädchen einen Ernährungsberater zur Seite stellte. Man wollte sie überreden, "so gesund wie möglich" auszusehen, doch in Wahrheit ging es wohl eher darum, ihr Gewicht zu reduzieren.

Adele

Sie ist bei den Oscars kaum wiederzuerkennen

Adele
Adeles äußerliche Veränderung ist schon seit einigen Monaten zu erkennen und mitzuverfolgen. Dabei geht es ihr aber vor allem um einen gesunden Lebensstil.
©Gala

JoJo: "Sie setzten mich auf eine 500-Kalorien-Diät!"

JoJo 2004 bei den Teen Choice Awards

"Ich wollte unbedingt Musik rausbringen und habe wirklich alles versucht. Ich dachte, vielleicht liegt es an meinem Aussehen", verteidigt sich JoJo heute. Der Ernährungsberater habe sie auf eine 500-Kalorien-Diät gesetzt, zusätzlich gab es Infusionen, die den Appetit zügeln sollten. Sie habe sich gedacht: "Ok, mal schauen, wie dünn ich werden kann. Vielleicht bringen sie (Anm.: das Musiklabel) dann mein Album raus." Der Druck, im Showgeschäft perfekt zu sein, war einfach zu groß für den ambitionierten Teenager.

Nach einigen Hits wurde es still um JoJo. Sie brachte zwar 2006 und 2016 weitere Alben heraus, diese konnten jedoch nicht an den Erfolg ihres Debütalbums "JoJo" von 2004 anknüpfen. Heute hat sich JoJo nicht nur von ihrem einstigen Label getrennt, auch ihr eigener, jahrelanger Kampf gegen Alkohol und Minderwertigkeitsgefühle scheint gewonnen. 2015 verstarb JoJos Vater, selbst über viele Jahre abhängig von Suchtmitteln, und die Sängerin streifte schlagartig ihre negativen Angewohnheiten ab.

Frühere Kinderstars

Was wurde aus ...?

Von 2003 bis 2013 spielt Angus T. Jones den "halben Mann", Jake Harper, in der Erfolgsserie "Two and a Half Men". Pro Folge bekommt er damals rund 265.000 Euro. Damit ist er 2010 der bestverdienende Kinderstar im US-Fernsehen. 
In 2019 ist Angus T. Jones komplett von der Bildoberfläche verschwunden. Mit "Two and a Half Men" schließt er spätestens nach seinem Ausstieg ab, der mit großem Aufsehen endet. Angus bezeichnet die Serie öffentlich als "gottlosen Dreck" und rät, sie sich nicht anzugucken. Er identifiziert sich mittlerweile mit einem anderen Glauben und möchte mit dem Schauspielern nichts mehr zu tun haben. Das letzte Mal sieht man ihn 2016 auf einem Event (Foto). Seither arbeitet er in dem Unternehmen "Tonite" von P. Diddys Sohn Justin Combs und setzt sich gegen Mobbing und Kindesmissbrauch ein.
Michèle Bircher gewinnt 2013 die allererste Staffel "The Voice Kids". Im Finale überzeugt sie nicht nur ihren Coach Henning Wehland mit Beyoncés Song "Listen", sondern gleich alle. 
Sechs Jahre nach ihrem Sieg ist Michèle sicherlich kein Kid mehr. Aus ihr ist eine junge Frau geworden, die die Musik noch immer liebt. Auf ihrem YouTube-Kanal mit 5.500 Abonnenten veröffentlicht sie unterschiedliche Coversongs und beweist, dass sie eine unglaubliche Stimme hat. Da die große Karriere dennoch auf sich warten lässt, hat die mittlerweile 18-Jährige eine Lehre zur Friseurin begonnen und ist stolz über erste Auszeichnungen.  Einen herben Rückschlag muss sie übrigens in 2017 erleben: Ein Arzt stellt bei ihr einen Tumor auf der rechten Schilddrüsenhälfte fest, der operativ entfernt wurden muss. Zwei Monate lang ist Michèle anschließend heiser und muss ihre Stimme schonen. Doch sie hat Glück: Ihre Stimmbänder sind nicht betroffen und es bleibt lediglich eine Narbe am Hals zurück.

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