Sylvie Meis: Warum sie wirklich ihren Job beim SemperOpernball verlor

Sylvie Meis soll ihren Job als Moderatorin des SemperOpernballs in Dresden verloren haben, weil sie "so tief ausgeschnittene Kleider getragen" hat. Der Veranstalter widerspricht dieser Darstellung.

Sylvie Meis
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Sie wagt eine Typveränderung

Nach zwei Jahren in Folge wird Sylvie Meis künftig nicht mehr als Moderatorin durch den Semperopernball in Dresden führen. Der Grund für Sylvies Opernball-Aus: ihr Ausschnitt sei im letzten Jahr zu tief gewesen.

Diesen Kündigungsgrund hat Sylvie Meis, 41, wohl noch nie mitgeteilt bekommen: Ihre Kleider seien zu tief ausgeschnitten. Bitte was? Die gebürtige Niederländerin präsentiert sich bei Veranstaltungen stets glamourös, stilvoll und sexy. Von einem zu freizügigen Style kann bei Sylvie Meis wohl nicht die Rede sein. Doch tatsächlich verlor Sylvie gerade ihren Job als Moderatorin des SemperOpernballs in Dresden. Zwei Jahre war sie dort engagiert, jetzt ist Schluss - weil zu viel zu sehen war. 

Sylvie Meis in der Kritik

Gegenüber "Bild" begründete der Künstlerische Gesamtleiter des Opernballs, Hans-Joachim Frey, 54, seine Entscheidung, Sylvie im Jahr 2020 nicht mehr als Moderatorin für den SemperOpernball zu engagieren, so: "Wir waren mit Sylvie Meis als Moderatorin eigentlich sehr zufrieden. Aber sie hat in diesem Jahr so tief ausgeschnittene Kleider getragen, dass das für unser konservatives Klientel zu freizügig war. Es gab sehr viel Kritik."

Sylvie Meis

Roland Kaiser bezieht Stellung

Sylvie Meis und Roland Kaiser

Beim Opernball in diesem Jahr trug Sylvie ein silber-gemustertes, glitzerndes Ballkleid von Designer Brian Rennie mit ausgestelltem Rock und besonders tiefem V-Ausschnitt bis zum Bauchnabel. Und auch ein zweites Kleid in Rot ließ bei Sylvie tief blicken.

Doch Herrn Frey fielen diese optischen Details im Vorfeld wohl nicht auf, was auch Sylvies Co-Moderator Roland Kaiser, 67, kritisiert: "Man hätte ja vorher die Möglichkeit gehabt, sich Sylvies Kleid anzuschauen. Sich im Nachhinein zu beschweren, finde ich unfair."

Und Sylvie? Die wehrt sich gegen die merkwürdige Begründung des Opernball-Chefs folgendermaßen: "Mein Ausschnitt mag tief gewesen sein, jedoch ließ er nicht so tief blicken wie das Argument, mich deswegen nicht mehr als Moderatorin zu engagieren. Dieses Argument oder ein anderes war mir bisher auch nicht mitgeteilt worden." 

Nun äußert sich der Veranstalter auf Instagram

Das zumindest war der Stand der Dinge zu Beginn der Woche (9. September). Doch am Donnerstag wurde dann ein ganz anders klingendes Statement auf dem Instagram-Account des SemperOpernballs veröffentlicht. Und in diesem wurde den Berichten über eine mögliche Kleidkontroverse deutlich widersprochen. In Kombination mit einem Bild der Moderatorin in einem Kleid mit tiiiiiefem Ausschnitt heißt es: "Nein, liebe Sylvie, Dein Kleid ist nicht der Grund dafür, dass Roland Kaiser beim nächsten SemperOpernball eine andere Partnerin an seiner Seite haben wird. Im Gegenteil! Uns, vielen Gästen und Zuschauern und bestimmt auch Roland haben all Deine Outfits, auch die etwas gewagteren, ausgesprochen gut gefallen (wenngleich er sagt, dass ihm der tiefe Ausschnitt gar nicht aufgefallen sei...)."

Woran lag es denn nun?

Laut des Instagram-Posts läge der Grund, warum auf eine weitere Zusammenarbeit mit Sylvie Meis verzichtet wird, ganz woanders. Demnach sei es Tradition, immer eine Doppelmoderation bestehend aus einem "Eleve", sprich einem Neuling, und einem "ballerfahrenen Präsentator" zu beschäftigen. Da Roland Kaiser nun vom Eleve zum ballerfahrenen Präsentator wurde, wird er Sylvie in dieser Funktion ablösen und beim kommenden SemperOpernball eine neue Eleve in die Welt des Opernballs einführen. "Jetzt übernimmt Roland und ist schon ganz gespannt, (...) ob ihre Kleiderwahl mit Deiner mithalten kann", heißt es abschließend.

Verwendete Quellen: Bild

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