Langanhaltende Haarentfernung : Sugaring selber machen - so geht's

Sugaring ist die sanftere Alternative zur langanhaltenden Haarentfernung – während beim Waxen die Haare entgegen der Wuchsrichtung ausgerissen werden (was sehr schmerzhaft sein kann), werden bei dieser Methode die Stoppeln mittels einer Zuckerpaste in Wuchsrichtung gezogen. In vielen Kosmetiksalons wird Sugaring bereits angeboten und ist derzeit voll im Trend. Wie Sie spielend leicht Sugaring selber machen können, erfahren Sie hier. 

Sugaring ist eine schonende Alternative zum Waxen. Man kann die Methode auch spielend leicht zu Hause durchführen. 

Zugegeben, im Winter bleibt der Rasierer gerne mal einige Tage liegen, aber auch im Sommer ist es nicht nur lästig, fast täglich die kleinen, nachwachsenden Stoppelchen zu rasieren, sondern kann auch zu Hautreizungen und -irritationen führen. Eine schonendere und langanhaltende Methode zur Haarentfernung ist hier die Alternative. Sugaring kommt aus dem Orient und wird dort seit Jahrhunderten in den Dampfbädern - sogenannten Hamams - angeboten. Der Vorteil: Während Wachs an der Haut kleben bleibt, lässt sich die Suagring-Paste leicht ablösen und ist daher in der Anwendung weniger schmerzhaft. 

Sugaring-Paste selber machen – so geht's 

Beim Sugaring kommt eine Zuckerpaste namens Halawa zum Einsatz. Sie besteht aus kompletten natürlichen Zutaten, die Sie höchstwahrscheinlich schon im Haus haben. Sie brauchen: 

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©Gala
  • 300 Gramm Zucker
  • 100 Milliliter Zitronensaft 
  • 100 Milliliter Wasser 

Generell kann man sich die Faustregel merken, dass auf drei Teile Zucker, jeweils ein Teil Wasser und Zitronensaft kommt. 

Sugaring selber machen: Zubereitung 

  • Zucker langsam in einem Topf schmelzen lassen
  • Nach und nach Wasser und Zitronensaft hinzugeben, bis die Masse Blasen bildet 
  • Den Topf von der Herdplatte nehmen und so lange rühren, bis die Blasen verschwinden 
  • Danach erneut aufkochen und den Vorgang so oft wiederholen, bis sich eine klebrige Zuckerpaste bildet 

Traditionell wird die Prozedur ganze 15 Mal wiederholt, bis die Suagring-Paste fertig ist. Hier sollten Sie einfach selbst beobachten, wann die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Im getrockneten Zustand sollte das Halawa eine Knetmasse bilden und sich leicht formen lassen.

Ist die Masse brüchig, so ist sie zu hart geworden und kann mit ein wenig mehr Zitronensaft gerettet werden. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Paste noch zu flüssig ist, so geben sie das Halawa in ein Glas Wasser: Löst sich die Sugaring-Paste auf, ist sie noch nicht fertig. 

Sugaring selber machen: Anleitung

Nach dem Aufkochen sollten Sie die Sugaring-Paste in einen verschließbaren Behälter geben und abkühlen lassen. Das Halawa wird anschließen noch warm mit einem Spatel oder Löffel auf die jeweiligen Stellen aufgetragen. Wichtig: Die Haut sollte vorher gereinigt und fettfrei sein. Babypuder schafft hier Abhilfe.

Anschließend legen Sie einen Baumwollstreifen oder ein Taschentuch auf die Masse und ziehen es mit einem Ruck in Richtung des Haarwuchses wieder ab. Die Zuckerpaste bleibt nur an den Härchen haften und schont dabei die Haut. Sollten leichte Zuckerreste überbleiben, können diese bedenkenlos abgewaschen werden. 

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