Sofia Coppola: Job verfehlt?

Die amerikanische Filmemacherin Sofia Coppola kann sich nicht über zu wenige Beauty-Produkte in ihrem Badezimmer beschweren und hat vielleicht sogar ihren Beruf verfehlt

Sofia Coppola

, 43, hält sich für eine "heimliche Beauty-Redakteurin".

Die Schöne ist als Produzentin, Drehbuchautorin und Regisseurin ("The Virgin Suicides") bekannt und wurde für ihren Film "Lost in Translation" sogar mit dem Oscar ausgezeichnet. Doch trotz ihres Erfolges habe sie ein Auge auf einen ganz anderen Karrierezweig geworfen. "Ich habe diesen Kofferraum voller Produkte zu Hause - und damit meine ich im Ernst Kofferraum!", lachte sie im Gespräch mit dem "Lucky"-Magazin. "Es ist wie mein eigener Beauty-Kleiderschrank; ich bin eine heimliche Beauty-Redakteurin."

Sofias Liebe zur Beauty-Welt und die enge Freundschaft zu , 51, führten dazu, dass die beiden immer wieder zusammen für die Parfüm-Kampagnen des Designers arbeiten. So tat sich das Duo auch bei aktuellem Duft "Daisy Dream" zusammen. Dabei kann die New Yorkerin ihre Leidenschaft völlig ausleben. Schließlich ist sie schon seit vielen Jahren ein Parfüm-Fan. "Chanel Cristalle, als ich 15 Jahre alt war", antwortete sie auf die Frage, was ihr erster Ausflug in die Duftwelt war. "Ich erinnere mich daran, dass ich mich für wirklich glamourös hielt. Parfüm und eine Kollektion von Düften zu haben war mir mit 15 Jahren sehr wichtig."

Für die Tochter des berühmten Regisseurs (75, "Der Pate") ist der Prozess des Schminkens etwas, was sie immer noch erregt. "Ich liebe das Ritual, Dinge auf einem Make-up-Tisch stehen zu haben, auszuwählen, was man tragen wird, einen Duft aufzutragen", erklärte sie. "Es ist so ein Luxus, sich die Zeit zu nehmen, um diesen Teil des Schickmachens zu genießen. Ich liebe die Vorstellung, wie die Sonne untergeht, vielleicht steht da ein Cocktail und man entspannt einfach, schwelgt etwas." Dabei befindet sich das dynamische Doppelpack im totalen Einklang, wenn es um den Stellenwert von Parfüm geht. "Einen Duft auszusuchen hilft einer Person dabei, so zu werden, wer sie sein möchte", befand Sofia Coppola: "Wie bei Kleidung geht es bei Parfüms um die Selbst-Erschaffung. Es gibt immer diesen Unterschied zwischen dem, was man zeigt und dem, wer man ist."

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