Gala-Selbsttest: So erging es mir beim Suppen-Detox

Gala-Redakteurin Rachel hat es gewagt: Drei Tage nur Suppe essen. Wie es ihr erging und ob es sich lohnt, erzählt sie hier

Gala-Redakteurin Rachel

Körper auf Reset

Schon lange wollte ich meinem Körper mal eine kleine Verschnaufpause gönnen. Nicht dass ich mich schlecht ernähre, aber vom Daily Coffee, der abendlichen Schoki auf der Couch und dem vielen Salz im Kantinenessen soll er sich doch bitte einmal kurz erholen dürfen. Einmal möchte ich für ihn den Reset-Knopf drücken. Für mehr Energie. Für ein Kilo weniger auf der Waage. Und für ein klitzekleines bisschen Gala-Glow auf meinen Wangen. Aber wie? Viele Fastenkuren bedürfen eines großen Aufwands. Meist sind vormalige Versuche bei mir schon an der Planung und wegen Überforderung gescheitert. Was darf man und was auf keinen Fall? Was muss ich vorher alles einkaufen? Kann ich überhaupt arbeiten, wenn ich so hungrig bin? Und muss ich sonst - um Gottes Willen - am Wochenende hungern? Man muss wissen: Lecker essen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Nunja ... 

Da kommt Jarmino mit seinem Detox-Souping genau zum richtigen Zeitpunkt und ich wage das Suppen-Experiment.

Was ist Jarmino-Souping genau?

Hier wird für einige Tage nur Suppe gelöffelt. Aber nicht irgendwelche, sondern nährstoffreiche, vegane Bio-Gemüsesuppen - angereichert mit Superfoods - die den Körper mit allem versorgen, was er braucht, und ihn beim Entgiften unterstützen.

Das Besondere an den Detox-Suppen: Sie werden schonend bei niedrigen Temperaturen gekocht und anschließend mit Druck, dem sogenannten HPP-Verfahren, behandelt und nicht mit Hitze pasteurisiert. Somit bleiben alle Vitamine und Nährstoffe vollständig erhalten. Klingt erstmal gut!

Toller Eyecatcher: Die Suppen von Jarmino

Welche Suppen gibt es?

Jeden Tag werden zu fest bestimmten Zeiten spezielle Suppen gegessen (kalt oder im Topf erwärmt). Sie sind so zusammengesetzt und aufeinander abgestimmt, dass man damit locker, satt und energetisch durch den Tag kommen soll. Ich zweifele noch. Meinem mitgelieferten Übersichtskärtchen kann ich das Tages-Menü entnehmen:

8-9 Uhr: VITALIZE: Rote Bete / Meerrettich / Kardamom + Superfood Maca

11-12 Uhr: PREVENT: Karotte / Ingwer / Kokos + Superfoods Lucuma & Miso

14-15 Uhr: PROTECT: Erbse / Muskat + Superfood Chlorella

Bis 18 Uhr: RESTORE: Jap. Süßkartoffel / Kokos / Lemongrass + Superfood Reishi

Der Start

Ich habe mich für das Drei-Tage-Souping (129 €) entschieden. Es gibt die Detox-Kur auch für fünf (199 €) oder zehn Tage (379 €), aber ich will nicht gleich übertreiben. Drei sind gut.

Die zwölf Suppen - vier für jeden Tag - landen gut gekühlt auf meinem Redaktionsschreibtisch. Im Kühlschrank halten sie sich nun ungefähr noch zwei Wochen. Und ab jetzt erfreut mich jeder Blick in den Kühlkasten: Was für eine Farbvielfalt! Die bunt gefüllten Flaschen sind ein echter Hingucker.

Ich bin begeistert: Jede der vier Suppen enthält einen gesunden Mix aus Vitaminen, Mineralstoffen und vor allem Ballaststoffen. Und das Wichtigste für mich: Dieser Mix ist lecker!

So laufen meine  Souping-Tage

Oh, wie lecker!

Ich starte mein Souping am Montag. Da ich absolut kein Frühstücker bin und meine erste Mahlzeit meist erst gegen 13 Uhr einnehme, muss ich mich zur ersten Suppe um 8 Uhr 30 etwas überwinden. Zudem muss ich diese erste Suppe kalt und direkt aus der Flasche trinken. Da das Aufwärmen in der Mikrowelle von Jarmino nicht empfohlen wird, wir in der Redaktion aber keinen Herd haben, muss ich da jetzt einfach durch. Ich als Gazpacho-Hasser. Aber: Ich bin positiv überrascht. Die Suppe schmeckt köstlich! Und ratzfatz ist die Flasche leer.

Mein Kopf tut weh

Das kann gern so weitergehen, denke ich. Allerdings beschwert sich am späten Vormittag mein Kopf. Der morgendliche Kaffee (Koffein ist während des Souping verboten) scheint ihm zu fehlen und das macht er mir mit stetigem Schläfenklopfen verständlich. Ich kenne das bereits von einer Fastenkur vor ein paar Jahren und beschließe - soweit es geht - es zu ignorieren.

Süße Verlockungen

Die zweite Suppe, auch kalt genossen, schmeckt ganz anders als die erste, aber ebenfalls sehr lecker. Und ich bin richtig satt. Das hätte ich nicht gedacht.

Als ich um 15 Uhr nach Hause komme und meine dritte Suppe auf dem Herd erwärme, habe ich noch gar keinen richtigen Appetit. Runter geht sie trotzdem. Schließlich will ich mich ja an den Plan halten. Die Erbsensuppe schmeckt mir zwar nicht ganz so gut wie die ersten beiden Suppen, aber die Muskat-Note gefällt mir sehr.

Etwas später lacht mich das große Stück selbsgemachter Rhabarber-Baiser-Kuchen an, das meine Mutter mir am Sonntag netterweise dagelassen hat. Mein absoluter Lieblingskuchen - am besten mit einem Klacks Sahne. Ich muss schon ganz schön kämpfen, um mich nicht darauf zu stürzen. Nach den würzigen Suppen, verlangt mein Körper Süßes und Klebriges. Ich halte Stand. Und das lohnt sich. Denn die vierte Suppe hat durch die japanische Süßkartoffel einen leicht süßlichen Geschmack. Perfekt getimt von den Jarmino-Suppenmachern! 

Ich muss aber aufpassen: Jarmino hat zuhause Aufsehen erregt. Meine vierjährige Tochter hat von der mysteriösen Suppe Wind bekommen und will probieren. "Mmh, Mama, das schmeckt aber gut." Ich soll ihr sogar eine kleine Schale damit füllen und sie löffelt begeistert. Ich werde zum Glück trotzdem satt.

Pappsatt und zufrieden

Es ist kaum zu glauben, aber abends falle ich wirklich pappsatt in mein Bett. Die Kopfschmerzen sind noch da, aber ich schlafe selig ein und träume von Mamas klebrigem Rhabarber-Baiser-Kuchen.

Morgens sind die Kopfschmerzen verschwunden. Die ersten beiden Suppen genieße ich wieder kalt im Büro. Doch nach der dritten Suppe zuhause bin ich so satt, dass ich die vierte auslassen muss. So ergeht es mir auch an Tag Drei. Ich schummele also nicht, weil ich zwischendurch einen Fasten-Jeeper habe, sondern weil ich einen leichten Suppen-Overload erleide. Aber einen guten! Ich bin satt, zufrieden und fühle mich an Tag 3 tatsächlich vitalisiert und voller Energie. Mein Körper sagt also danke. Abgenommen habe ich nicht - egal. Aber habe ich einen Glow? Mich spricht keiner darauf an, aber wenn ich genau in den Spiegel schaue, finde ich, dass ich ganz schön erholt aussehe.

Redakteurin Rachel testete die Detox-Suppen von Jarmino.

Mein Fazit

Jarmino ist perfekt für jeden, der ohne großen Aufwand ein paar Tage detoxen möchte, damit er ein bisschen energiegeladener ist. Durch die fertigen Suppen gibt es keinen großen Planungsaufwand. Zudem kann man die Suppen überall mit hinnehmen und auch unterwegs trinken. Weiterer Pluspunkt: Der Geschmack! Ich finde die Suppen richtig lecker. Souping ist eine tolle Alternative zu Juicing, dem Detox mit Smoothies. Ich bin mir sicher, dass mich beim Juicing spätestens an Tag 2 der Heißhunger auf Würziges und Salziges übermannt hätte.

Ich würde es wieder tun! 


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