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Regina Halmich "Männer stellen sich bei mir oft die Frage, ob ich sie verprügeln könnte"

Regina Halmich für CoolSculpting
Regina Halmich für CoolSculpting
© Allergan Aesthetics
Regina Halmich ist stark, schön und vor allem eins: Ehrlich. Im Interview mit GALA spricht die ehemalige Profisportlerin herrlich offen über Schönheitsideale, kleine Problemzonen und lästige Vorurteile von Männern.
Vor 13 Jahren hat Regina Halmich ihre Profikarriere als Boxerin beendet, seitdem meidet die 43-Jährige die Sportart. "Wenn ich mir die Boxhandschuhe anziehe, kommt in mir direkt der Wettkampfgedanke durch", erklärt sie uns bei einem Telefonat. Ihre Leidenschaft für den Sport hat sie trotzdem nicht verloren – im Gegenteil.

Regina Halmich über Männer, die Vorurteile haben

"Boxen ist und bleibt meine große Leidenschaft, das wird sich auch niemals ändern", verrät uns Regina Halmich im Interview. Trotzdem habe sie manchmal mit gewissen Vorurteilen zu kämpfen. Könnte sie ihren Partner verprügeln? "Männer haben anscheinend ein Problem, dass ich vielleicht stärker sein könnte als sie", erklärt Halmich. Und damit hat auch Stefan Raab etwas zu tun ...
GALA: Sie sind das neue Gesicht von CoolSculpting. Wann haben Sie begonnen, Ihren Körper auf diese Weise optimieren zu wollen?
Regina Halmich: Ich kannte CoolSculpting schon, bevor ich Testimonial wurde. Ich war auf das Verfahren neugierig und wollte mal ausprobieren, mit dieser Methode etwas an meinem Körper zu verändern – sie funktioniert ja ohne Operation, sondern die Fettpölsterchen werden mithilfe von Kälte angegangen. Wir Profisportler versuchen eben auch nach unserem Karriereende, uns weiter zu optimieren.
Sind Sie eitel?
Ich bin mit meinem Körper zufrieden, aber will sich nicht jeder ständig verbessern? Ich habe CoolSculpting an meinen Oberarmen ausprobiert. Schöne Arme sind bei Frauen einfach ein totaler Blickfang! Und ich muss sagen: Seitdem ich das gemacht habe, bin ich richtig happy!

"Früher habe ich mir oft gewünscht, eine schmalere Taille zu haben"

Regina Halmich testet die CoolSculpting-Behandlung an ihren Oberarmen. Bei dem nicht-invasiven Verfahren wird das Körperfett ohne Eingriff und im Allgemeinen mit geringen Ausfallzeiten behandelt. Mit Hilfe kontrollierter Kälteeinwirkung, auch Kryolipolyse genannt, bietet CoolSculpting eine bewährte Methode, hartnäckiges Fett zu behandeln.
Regina Halmich testet die CoolSculpting-Behandlung an ihren Oberarmen. Bei dem nicht-invasiven Verfahren wird das Körperfett ohne Eingriff und im Allgemeinen mit geringen Ausfallzeiten behandelt. Mit Hilfe kontrollierter Kälteeinwirkung, auch Kryolipolyse genannt, bietet CoolSculpting eine bewährte Methode, hartnäckiges Fett zu behandeln.
© Allergan Aesthetics
Welche Stellen mögen Sie an Ihrem Körper besonders gerne?
Ich bin allgemein mit meinem Körper zufrieden, aber natürlich bin ich kein Model und habe auch keine Modelmaße. Aber mit Sport und gesunder Ernährung kann jeder schnell etwas verändern oder auf unterstützende Methoden wie CoolSculpting zurückgreifen. Trotzdem bin ich grundsätzlich mit mir im Reinen, wenn ich in den Spiegel schaue.
Waren Sie das schon immer?
Nein, das war ein Prozess. Früher habe ich mir oft gewünscht, eine schmalere Taille zu haben oder zehn Zentimeter größer zu sein. Jeder hadert mal mit sich, vor allem wir Frauen wollen uns ja ständig verbessern und verschönern. Allerdings müssen wir auch manchmal einfach mit dem zufrieden sein, was wir in die Wiege gelegt bekommen haben. Der Rest ist dann Fleißarbeit.
Während Ihrer Karriere mussten Sie extrem auf Ihren Körper und Ihr Gewicht achten, Fast Food und Co. waren wahrscheinlich eine absolute Ausnahme. Wie schwer war es, diesem ständigen Druck standzuhalten?
Ich habe mir nach meiner Karriere geschworen, nie wieder eine Diät zu machen! Ich glaube, das sagt alles. (lacht) Natürlich achte ich immer noch auf eine gesunde Ernährung, aber erlaube mir auch gerne mal was Ungesundes. Auf meinem Speiseplan ist eigentlich nichts gestrichen, so lange ich mich in meinem Körper wohlfühle.

Regina Halmich: Diese Lebensmittel hat sie früher vermisst

Und was ändern Sie, wenn Sie sich nicht so wohlfühlen?
Dann versuche ich, Low-Carb und eiweißhaltig zu essen. Dann sind die überschüssigen Pfunde schnell wieder runter.
Welche Lebensmittel haben Sie während Ihrer Karriere extrem vermisst?
Fast-Food, Pommes, Pizza, Sahnesoße und und und. (lacht) Nach einem Kampf habe ich mir dann mal das ein oder andere gegönnt, aber als Profi muss man ja immer im Hinterkopf haben, dass das, was reinkommt, auch spätestens beim nächsten Wettkampf wieder runter sein muss. So richtig genießen kann man dann einfach nicht. Und für den Stoffwechsel ist das auch nicht gut.
Spüren Sie heute noch Nebenwirkungen dieser strengen Diät?
Ja, mein Stoffwechsel hat sich extrem verlangsamt, ich nehme ganz schön schnell zu und kann mich nicht mal ein paar Wochen einfach gehen lassen. Ich bin eben eine ganz normale Frau – trotz meiner Profikarriere.
Wie halten Sie sich seit Ihrem Karriereende fit?
Ich versuche, mir drei bis viermal pro Woche 45 Minuten Zeit für mich und meinen Körper zu nehmen, und dann mache ich am liebsten HIT- und Intervalltraining. Ich mag kurze, knackige Einheiten, in denen mein Puls schnell hochgeht und ich mich richtig verausgabe.
Boxen Sie noch?
Nein, ich versuche das Boxen zu vermeiden – obwohl es wirklich das beste Training überhaupt ist!

"Das Gefühl, in eine Arena zu marschieren, ist unbeschreiblich"

Warum?
Wenn ich mir die Boxhandschuhe anziehe, kommt in mir direkt der Wettkampfgedanke durch. Deswegen lasse ich es besser.
Fehlt Ihnen nicht der Adrenalinkick?
Doch natürlich, das Gefühl, in eine Arena zu marschieren ist unbeschreiblich. Und das bekommt man auch so schnell nicht wieder. Ich habe zwar nach meiner Karriere immer mal wieder versucht, zum Beispiel beim Fallschirmspringen wieder etwas Nervenkitzel zu fühlen, aber das Boxen kann wirklich nicht ersetzt werden. Boxen ist und bleibt meine große Leidenschaft, das wird sich auch niemals ändern.
Würden Sie sich als Adrenalinjunkie bezeichnen?
Ja! (lacht) Ich mag es einfach, mich körperlich zu fordern und nicht zu wissen, was passiert. Das ist wie ein kleiner Suchtfaktor.
Und wie befriedigen Sie diese Sucht jetzt? Sie können ja nicht jeden Tag Fallschirmspringen.
(lacht) Das stimmt! Ich bin im Gegensatz zu früher aber schon bedeutend ruhiger geworden und tobe mich einfach beim Training aus, da gehe ich auch an meine Grenzen. So groß ist die Sucht dann doch nicht.

"Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind unheimlich sexy"

Boxen gilt auch als Ventil, um seinem inneren Ärger Luft zu machen. Wie kompensieren Sie das heute?
Boxerinnen und Boxer sind die ausgeglichensten Menschen, die ich kenne – der Sport hilft wirklich, seine Emotionen unter Kontrolle zu behalten. Deswegen rate ich auch vielen Jugendlichen dazu, mit dem Sport anzufangen. Ich habe dafür bislang keinen Ausgleich gefunden, aber bisher brauche ich den auch noch nicht. Ich bin mit den Jahren ruhiger geworden.
Was bedeutet Schönheit für Sie?
Schönheit ist für mich die innere Ausstrahlung. Da nützt der schönste Mensch nichts, wenn er keine Ausstrahlung hat oder nicht mit sich im Reinen ist. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind unheimlich sexy, vor allem bei Frauen! Trotzdem ist das Visuelle nicht zu unterschätzen, im ersten Moment achten wir alle doch auf das Aussehen unseres Gegenübers.
Regina Halmich für CoolSculpting
Regina Halmich für CoolSculpting
© Allergan Aesthetics
Worauf achten Sie bei Männern?
Ich mag große, sportliche Männer – das ist mein Beuteschema! Und ich achte beim ersten Kennenlernen als erstes auf die Augen.
Sie sind extrem durchtrainiert. Gab es in Ihrem Leben Männer, die davon eingeschüchtert waren?
Nein, durch meine Größe waren die wenigsten Männer von mir eingeschüchtert. (lacht) Aber meine Partner waren eigentlich immer extrem sportlich und konnten mit mir mithalten. Viel mehr stellen sich Männer bei mir oft die Frage, ob ich sie verprügeln könnte. Dass sie das beschäftigt, habe ich tatsächlich schon oft erlebt. (lacht)
Wirklich?
Ja, Männer haben anscheinend ein Problem, dass ich vielleicht stärker sein könnte als sie. Vor allem, seitdem ich Stefan Raab die Nase gebrochen habe … (lacht)
Verwendete Quellen: eigenes Interview
Gala

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