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Reality-Check Männer-Maniküre

"Gala"-Fashion Director Marcus Luft testete die Power-Maniküre für Männer im "Urban Spa" in Hamburg-Ottensen

Seit ich vor Jahren einmal im Schaufenster eines Nagelstudios aufgereiht neben acht Frauen saß (nie mehr löse ich Schönheitsgutscheine ein), habe ich ein Manikürtrauma. Umso höher ist mir daher anzurechnen, was ich für meinen Job auf mich nehme: eine Stunde Power-Maniküre inklusive Peeling und Handmassage. Schauplatz ist der "Urban Spa" in Hamburg-Ottensen.

Meine Handexpertin nimmt mir sofort den Wind aus den Segeln und erklärt mir, dass Männermaniküre so ungewöhnlich gar nicht mehr sei. Knapp ein Drittel ihrer Kundschaft seien Jungs. Sie fragt, wie kurz ich die Nägel gerne hätte ("Keine Ahnung. Schon kurz!") und ob ich sie am Ende mit einem Klarlack lackiert haben möchte ("Sind Sie irre? Auf gar keinen Fall!2"). Nach dem Peeling fühlt sich die Haut weicher an, und sobald die Nagelhaut entfernt ist, sieht die Sache schon viel gepflegter aus.

Am Ende muss ich zugeben, dass nach Feilen und Kürzen Nägel und Hände nicht überpflegt, sondern einfach natürlich wirken. Unangenehm war es auch nicht. Ein bisschen ist es wie beim Friseur. Es macht keinen Spaß, besser sieht man danach aber immer aus.

Marcus Luft Gala

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