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Prinzessin Mary Sie wird als Werbegesicht missbraucht


Das dänische Königshaus ist sauer: Kronprinzessin Mary wird als Testimonal für ein Schlankheitsmittel missbraucht

Es kommt immer wieder vor, dass prominente Gesichter für Werbezwecke missbraucht werden - auch die jungen Royals sind davor nicht gefeiert. Das jüngste Opfer: Kronprinzessin Mary von Dänemark.

Erfundene Zitate von Prinzessin Mary

In sozialen Medien tauchen immer wieder Anzeigen auf, die User mit Slogans wie "Marys schockierendes Geheimnis" anlocken wollen, berichtet die dänische Zeitung "Her og Nu". In einem Artikel wird die vierfache Mutter sogar zitiert.

"Ich habe mein Gewicht nach der gleichen Methode reduziert, als ich mein erstes Kind bekam. Diese Methode ist unglaublich einfach und effektiv. Ich musste nicht einmal meinen Speiseplan ändern oder Sport treiben, während mein Körperfett wie Butter dahinschmolz."

Dänisches Königshaus ist sauer

Eine Aussage, die Prinzessin Mary so nie getätigt hat. Das dänische Königshaus hat gegen diesen Missbrauch ihrer Kronprinzessin deshalb laut "Her og Nu" bereits erste Schritte eingeleitet. "Die Königsfamilie erlebt von Zeit zu Zeit, dass Mitglieder in unerwünschten Werbungen benutzt werden. Den Sachen nehmen wir uns an", versicherte Kirsten Baltzer Kahr vom Kommunikationsbüro des dänischen Hofes dem Blatt.

Weitere royale Werbe-Opfer: Prinzessin Madeleine

Auch andere weibliche Royals aus den europäischen Königshäusern wurden schon Opfer falscher Werbekampagnen. So musste sich Prinzessin Madeleine von Schweden dagegen wehren als Testimonal für ein Schlankheitsmittel missbraucht zu werden. 23 Kilo soll die Schwedin mit dem Produkt "Pure Life Green Coffee Bean" abgenommen haben, behauptete die Firma 2014 in Facebook-Anzeigen.

Königin Máxima wirbt für Seitensprünge?

Königin Máxima traf es besonders bitter: Ein Bild der holländischen Königin wurde von einer Seitensprung-Agentur missbraucht. In Amsterdam erschienen 2013 einige Plakatanzeigen der Datingsite "Victoria Milan" mit einem Bild der Königin und dem Text "Maximale Diskretion gewährleistet." Die Begründung der Agentur: Máxima sei die perfekte Person für ihre Kampagne, weil sie Diskretion ausstrahle. Außerdem sei sie sehr schön und daher die beste Wahl. Eine charmante Erklärung, die der Hof dennoch nicht gelten ließ. Die Poster mussten entfernt werden.

jkr / mit Material von danapress Gala


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