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Pflege Ich hab die Zähne schön!


Der Trend in der Zahnästhetik heißt: schonendere und natürlichere Behandlungen - von der milden Bleiche über ultradünne Veneers bis hin zu transparenten Spangen

Sanftere Aufhellung

Dezenteres Weiß, das aufhellt und trotzdem den Zahnschmelz schont. Das funktioniert mit sogenannten Plasmalampen-Bleachings. Bei dieser Behandlung ist die Konzentration des Bleichmittels Wasserstoffperoxid um die Hälfte reduziert - bislang lag sie bei dreißig Prozent. Durch den Einsatz einer speziellen Lichtlampe hellen sich die Zähne langsam auf. Pro: Das Ergebnis ist sehr natürlich und hält bei guter Pflege mindestens sechs Monate. Contra: Die Prozedur dauert bis zu 90 Minuten, die man mit weit geöffnetem Mund und eingepinselten Zähnen unter einer Lampe verbringen muss.

Infos: www.britesmile.de

Hauchdünne Keramikschale

Veneers, die ohne das Beschleifen gesunder Zahnsubstanz auskommen. Diese Technik funktioniert nur bei minimalen Korrekturen wie kleinen Rissen oder leicht beschädigten Frontzähnen. Beim "Non-Prep-Verfahren" werden die etwa 0,3 Millimeter dünnen Keramikschalen mit einem Spezialkleber direkt auf die Zähne geklebt. Pro: Die Zahnsubstanz bleibt komplett erhalten, und das gewünschte Ergebnis ist sofort sichtbar. Contra: Die Schalen halten maximal zehn Jahren, sodass Folgekosten entstehen.

Infos: www.creation-willigeller.com

Unsichtbare Zahnspange

Transparente "Alignersysteme" statt der herkömmlichen silberfarbenen Heavy-Metal-Gestelle im Mund. Die neuen losen Zahnschienen sind aus thermoplastischem Material und auf den ersten Blick unsichtbar. Damit lassen sich leichte Fehlstellungen in neun bis fünfzehn Monaten dauerhaft korrigieren. Pro: Man kann mit den Spangen trinken, sprechen - sogar Küssen funktioniert nach einer kurzen Trainingsphase. Die Zahnkorrektur ist dauerhaft. Contra: Da bis zu zwanzig Schienen angepasst werden müssen, fallen hohe Behandlungskosten an. Die Manöver beim Herausnehmen und beim Putzen sind nicht ganz einfach, sodass man auf so manchen Snack für Zwischendurch lieber verzichtet...

Infos: www.invisalign.de

Wissenswertes

Generell handelt es sich bei den drei neuen Verfahren um primär ästhetische Korrekturen, die von den Krankenkassen nicht bezahlt werden. nur in Ausnahmefällen, bei sehr speziellen Indikationen, übernehmen sie die Kosten. Die Preise für Veneers liegen zwischen 600 und 900 Euro pro Zahn. Ein gesamtes Plasmalampen-Bleaching kostet etwa 500 Euro, eine Invisalign-Therapie zwischen 4000 bis 8000 Euro.

Fabian Kölmel gala.de

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