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Kolumne: Call of Beauty Einmal den Beach-Look, bitte!

Vom Straßenköter zur Vorzeige-Blondine. 
Vom Straßenköter zur Vorzeige-Blondine. 
© Privat
Früher war meine Haarpracht fast weiß, aber heute ist von der Vorzeige-Blondine nichts mehr übrig. Über den Winter ist mein wenig glamouröses „Straßenköterblond“ noch eine Nuance dunkler und für mich steht fest: Ich will wieder natürlich blond gefärbt sein

Dazu besuche ich das Stadtpalais Nicolaisen in Hamburg, wo mir Farbexperte Sebastian die neue "Touch of Cool Collection" von Wella vorstellt. Dabei handelt es sich um Pastell-Nuancen, die besonders kühl scheinen und das perfekte Topping für helles Haar sind. Ich persönlich bin ein absoluter Gegner von Foliensträhnen. Nicht nur, weil sie mich an Christina Aguilera und Co. in den 90ern erinnern, sondern auch weil sie mich verpflichten alle sechs Wochen zum Friseur zu rennen, um meinen Ansatz aufzufrischen.  

Gut, dass Sebastian und ich in dieser Hinsicht einer Meinung sind. Er verrät er mir unseren Fahrplan: Zunächst wird er mein Haar mit einem Painting aufhellen und legt damit den Grundstein für das anschließende Glossing mit der "Cool Collection" von Wella. Mit dieser Vorgehensweise verspricht er mir sanfte Farbübergänge und meinen heißersehnten Beach-Look. Los geht’s!

"The Cool Collection" von Wella beinhaltet vier Pastelltöne. 
"The Cool Collection" von Wella beinhaltet vier Pastelltöne. 
© privat

Painting statt Foliensträhnen

Beim Painting (engl. malen) werden Strähnen mit dem Pinsel oder sogar mit den Fingern ins Haar gemalt. So kann Sebastian die Coloration unterschiedlich dick auftragen, mit der Farbintensität spielen,  weiche Verläufe ins Haar bringen und mit High- und Lowlights optimale Effekte setzen. „Foliensträhnen haben stattdessen oft eine sehr plakative Wirkung!“, so der Experte. Dabei werden nämlich deutlich mehr feine Strähnen gleichmäßig herausgewebt und mit der Farbe behandelt, so als würden sie direkt blondiert aus der Kopfhaut wachsen.

Während Sebastian den Farbpinsel schwingt, erläutert er:„Ein Painting hebt die natürliche Fall-Bewegung der Haare hervor und verleiht damit eine ganz andere Dynamik. Die Einwirkzeit variiert je nach Haardicke- und Länge und es ist besser, bei einem Painting viel Zeit mit in den Friseursalon zu bringen “

Glossing- die Lösung aller Probleme?

Zwei Tassen Tee und eine Zeitschrift später folgt der nächste Schritt: Das Glossing mit den kühlen Nuancen von Wella und das verspricht einiges. Die Haare sind stumpf, spröde und gleichen einem Frizz-Unkraut? Oder soll die Haarfarbe einfach auffrischt oder von einem fiesen Gelbstich befreit werden? Für all diese Probleme gibt es eine gemeinsame Lösung: Glossing! In meinem Fall verwendet Sebastian den Ton 7/18, um zwei Farbtöne sanft ineinander fließen zu lassen. 

Der Experte erklärt mir, dass beim Glossing mit dem sogenannten Magma-Post-Treatment gearbeitet wird. Die Anwendung kann auf gefärbtem oder unbehandeltem Haar erfolgen, hält vier bis sieben Wochen und kann dann erneuert werden.

Das „Gloss“ wird nach der Haarwäsche auf die feuchten Haare aufgetragen und wirkt wie eine schwach pigmentierte Tönung. Es besteht aus einer Farbcreme, einer Kur und einem Entwickler mit maximal 1,9 Prozent Wasserstoffperoxid. Durch diese Mischung ergibt sich eine sehr schonende Anwendung, die das Haar nicht angreift. 

In Gedanken strecke ich jubelnd die Faust in die Luft und rufe: „GlamGlow, ich komme!“

Das Ergebnis: „Hey, I'm a Surfer Girl“

Das Endergebnis: Ich bin wieder blond!
Das Endergebnis: Ich bin wieder blond!
© privat

Nach dem Farbprozess frischt Sebastian noch meinen Haarschnitt auf und zaubert mir mit Föhn und Lockenstab eine Wallawalla-Frisur. Durch die Locken kommen die Farbreflexe nun optimal zur Geltung und ich begutachte das Ergebnis mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht.

 

Gala

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