Melanie Laurent: "Du kannst machen was du willst!"

Schauspielerin, Sängerin, Model oder Köchin: Mélanie Laurent hat auf ihre Eltern gehört, wurde ein Multitalent und füllt jede Rolle mit Leidenschaft aus

Melanie Laurent

Als schöne Rächerin wurde Melanie Laurent,

28, mit Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" weltberühmt, mit "Beginners"an der Seite von Ewan McGregor eroberte sie gerade die Herzen der Kino-Zuschauer. Doch Hollywood genügt ihr nicht: Sie wirbt für das Parfum "Hypnotic Poison" von Dior, und seit Kurzem ist ihre erste CD "Kiss" auf dem Markt. Gala traf die vielseitige Französin im "Hôtel Majesti Barrière" in Cannes.

"Hypnotic Poison" betört mit floralen Noten und zartem Vanille-Aroma. 50 ml EdT, ca. 60 Euro

Wie haben Sie reagiert, als Dior gefragt hat, ob Sie Testimonial werden wollen?

Ich war zugleich schockiert, überrascht und sehr geschmeichelt. Mir fielen sofort Natalie Portman und Jude Law ein; und ich dachte: Ist ja keine schlechte Gesellschaft!

Was riechen Sie gern?

"Eau Sauvage" von Dior, weil mein Vater dieses Parfum seit Ewigkeiten benutzt. So lag dieser Duft Mélanie immer bei uns zu Hause in der Luft. Und in "Hypnotic Poison" ist eine Nelken-Note, die mich an meine Großmutter erinnert, wenn sie gebacken hat.

Sie haben gerade Ihr erstes Album herausgebracht. Ein lang gehegter Traum?

Ja, einer, der sich erfüllt hat. Ich wollte schon immer Sängerin sein, genauso wie Schauspielerin und Regisseurin. Fünf Jahre habe ich mit Damien Rice an dem Album gearbeitet. Er ist der Einzige, mit dem ich es machen wollte.

Was haben Ihre Eltern Ihnen mit auf den Weg gegeben?

Als ich ein Kind war, haben mir meine Eltern immer gesagt: Du kannst alles machen, was du willst. Wenn ich ihnen ein Bild gezeigt habe, das ich gemalt hatte, sagten sie: Oh, ist das schön - auch wenn es nicht schön war. Sie haben mir immer das Gefühl vermittelt, ein unbeschwertes Leben zu haben, nach dem Motto: Just try everything you want.

Können Sie sich einen anderen Beruf für sich vorstellen?

Chefkoch! Ich habe vor zehn Jahren einmal mit einem Sternekoch zusammen gearbeitet, nur so zum Spaß. Aber das war hart. Um auf diesem Level zu kochen, muss man Künstler und Regisseur zugleich sein.

Wie relaxen Sie am liebsten?

Ich gönne mir jeden Sonntag eine Shiatsu-Massage - zumindest wenn ich in Paris bin. Am Ende der Woche bin ich immer total erschöpft, die Massage bringt mich dann wieder ins Gleichgewicht. Und wenn ich mal drei Tage frei habe, fahre ich in einen kleinen Ort in der Bretagne. Überall sind Blumen, an jeder Ecke kann man Yoga machen, alle sprechen ganz leise. Dort ist es total entspannt. Ein Städtetrip nach NewYork hingegen wäre für mich der absolute Albtraum!

Wie sieht für Sie der perfekte Tag aus?

Ein freier Tag in Paris. Dann gehe ich immer zum Beaumarchais, wo man alles zum Kochen findet. Ich kaufe ein, höre Musik, koche den ganzen Tag, Freunde kommen zu Besuch. Ein sehr einfaches Szenario, aber für mich ist es genau richtig.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche