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Make-Up-Tools Clever tupfen und pinseln

Die Profis zeigen, wie es geht
Die Profis zeigen, wie es geht
© Getty Images
Make-Up-Tools zum Tupfen, Pinseln oder Streichen: GALA erklärt, welche Technik uns den besten Teint beschert

1. Tupfen schafft sanfte Übergänge

Möchte man ein perfekt ebenes Hautbild samt feiner Porung erzielen, sollte zum Make-up-Schwamm, dem Blender, gegriffen werden. So geht’s: Blender anfeuchten und im Handtuch auswringen. So verschließen sich dessen Poren und er nimmt keine Foundation auf, nichts wird verschwendet. Dann mit dem Schwamm die Foundation vom Handrücken aufnehmen – niemals direkt aus der Tube oder dem Spender auf den Blender oder die Haut geben. Zur Technik: "Mit einem Blender wird immer getupft und nie gestrichen! Die Stempeltechnik füllt kleine Unebenheiten auf – etwa vergrößerte Poren – und hinterlässt eine perfekte Oberfläche", erklärt Daniela Rother, Chef-Trainerin und Make-up-Artistin von Artdeco. Die breite Seite des Tropfens ist für einen großflächigen Auftrag gedacht, mit der Spitze oder kleineren Modellen gelingen Feinarbeiten, etwa um Concealer entlang des Wimpernkranzes einzublenden.

2. Make-Up: Verstreichen mit den Fingern

Für Liebhaber von getönter Tagespflege, BB- oder CC-Creams sind die Finger das Auftragewerkzeug Nummer eins: Durch die Massage verbinden sich die pflegenden Anteile schneller mit der Haut. Auch Foundations mit Farbpigmenten, die erst durch Sauerstoff die passende Nuance erreichen, funktionieren am effektivsten per Fingerauftrag. Ansonsten sind die Finger für einen großflächigen Makeup-Auftrag weniger geeignet. "Zum Einblenden und Verblenden der Pigmente sind die Finger mein präferiertes Tool. Vor allem an filigraneren Stellen wie den Augen, wo es feine Fältchen gibt", sagt Daniela Rother. "Wichtig bei der Fingerarbeit ist, dass diese warm sind. Dann verschmelzen die Pigmente besser mit der Haut, ähnlich wie warme Butter mit einer Brotscheibe." Soll starke Deckkraft das Ergebnis sein, ist "Pattern" angesagt: Sanftes Einmassieren hinterlässt ein natürliches Finish.

3. Pinseln – für wahre Künstler

Die Bindung der Härchen, die Konsistenz des Make-ups und die Auftragetechnik sind bei der Pinselei ausschlaggebend – von natürlich- leichtem bis zu deckendem Finish ist alles drin. "Je leichter die Foundation, desto weicher und luftiger sollten die Fasern des Pinsels gebunden sein", erklärt Rother. Make-up niemals auf der Haut verstreichen, die Pigmente immer in kreisenden Bewegungen in die Haut einarbeiten. Für ein feines Porenbild "Stippling" anwenden, sprich: die Foundation mit einem oben abgeflachten Pinsel auf und in die Haut eintupfen. Soll der Pinsel aus Echthaar oder Kunstfaser sein? Synthetikhaar verfügt heute über eine ähnliche Schuppenschicht wie Echthaar. Sie hält die Pigmente bei ihrer Aufnahme zunächst, gibt sie dann aber besser ab.

Gala

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