Make-up: Frischer Teint

Der Teint soll jetzt atmen und leuchten, frisch und gesund aussehen. "Gala" stellt die drei wichtigsten Nude Make-up-Trends der Saison vor

Healthy Glow

Links: Mit dem "Glow Maximizer Light Boosting Primer" von Dior (30 ml, ca. 41 Euro) leuchtet der Teint dezent golden. Rechts: Einen Hauch Schimmer verleiht auch "Foundation Primer – Radiance" von Laura Mercier (50 ml, ca. 38 Euro)

Warme, leuchtende Teints sorgten auf den Frühjahrs-Runways für Furore.

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©Gala

Die Gesichter der Models strahlten wie von der Sonne geküsst, ohne dabei gekünstelt oder angemalt zu wirken. "Für diese superleichten Schimmer-Looks ist eine gute Pflege essenziell", sagt Diors National Make-up Artist Norman Pohl. "Die Haut muss gut durchfeuchtet und prall aussehen, damit der angesagte Healthy Glow perfekt zur Geltung kommt." Pohl verwendet am liebsten einen speziellen Primer, der schon bei Schminkbeginn einen hübschen Goldton vorgibt. Den setzt er sparsam über die Tagespflege oder eine leichte Foundation ein, "denn im Job möchte ja niemand glitzern wie eine Discokugel". Dann setzt er gezielte Lichtpunkte auf die hohen Wangenknochen, die Innenwinkel und das Lippenherz, das dadurch auch gleich mehr Kontur bekommt. Und wem Gold doch zu auffällig sein sollte, der kann mit irisierenden Pfirsich- und warmen Rosé-Tönen das natürliche Beach-Girl-Finish erreichen.

Fast wie nackt

Dank differenzierter Beige-Nuancen kommt man jetzt mit ganz wenig Foundation aus.

Kaschiert werden nur noch Rötungen und dunkle Stellen, der Rest der Haut bleibt natürlich frisch. Damit dunkle Augenringe und Schatten unsichtbar werden, arbeitet Dick Page, Make-up Artistic Director von Shiseido, mit Komplementärfarben. "Dem Oberlid oder Augenschatten fehlen meist Gelb- und Rotanteile, diese müssen ergänzt werden", sagt er. Page entwickelte dafür fünf spezielle Concealer, die die fehlenden Farbanteile der Haut optisch ausgleichen können.

Sein Tipp: den Concealer, der immer eine Nuance heller als der Grundton ist, erst auf dem Handrücken verstreichen und dann mit einem Pinsel auftragen. Danach die Bereiche unter den Augen und den Nasenflügeln mit einem Schwämmchen großzügig ausblenden. So entstehen weder Ränder noch helle "Pandaaugen".

1. "Sheer Eye Zone Corrector" von Shiseido, 3,8 ml, ca. 32 Euro; 2. "Miracle Air de Teint" von Lancôme, zwölf Nuancen, 30 ml, ca. 43 Euro 3. "Soin Perfecteur Éclat Lissant" mit integriertem Concealer und Spiegel im Deckel. Von Carita, 30 ml, ca. 59 Euro 4. "Eclat Minute – Base Illuminatrice de Teint" von Clarins, drei Nuancen, 30 ml, ca. 28 Euro;

Coole Brillanz

Links: Bei der "Miracle Skin Cream" von Garnier (50 ml, ca. 12 Euro) kommt die silbrige Foundation erst durch Reiben zur Geltung. Rechts: Perfekt für kleine Flächeneffekte: "Roll-on Highlighter" von Vichy (8 ml, ca. 16 Euro)

Silber wirkt auf den ersten Blick unauffälliger als Gold, kommt aber gerade bei dunklem Haar und sehr heller, fast blasser Haut besonders edel zur Geltung. Der "Bare Brilliance"-Look ist für die internationale Make-up-Queen Pat McGrath, Global Creative Deisgn Director von Max Factor, einer der wichtigsten Trends der Saison. "Die Haut sieht aus wie frisch von Tau benetzt", so McGrath. Damit der silberne Schimmerlook auch bei der Arbeit funktioniert, benutzt sie am liebsten eine getönte Tagescreme als Grundlage für den Highlighter. Bei sehr trockener Haut mischt sie etwas Foundation unter die reichhaltige Tagespflege und verteilt alles gleichmäßig über das ganze Gesicht. Highlighter auf Wangen und Nase setzen, um das Gesicht zu modellieren, verblenden und zuletzt noch etwas Moisturizer auftupfen, "das verleiht einen gesofteteren Schimmer und bringt die Haut mit wenig Aufwand zum Leuchten". Übrigens: Wer zu glänzender Haut neigt, mattiert sich bei diesem Look lediglich die T-Zone mit Puder.

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