Fettabsaugen: Mit Liposuktion kriegen Sie dauerhaft Ihr Fett weg

Sie denken an eine Liposuktion, da Diäten und Work-outs nicht mehr gegen die lästigen Polster helfen? GALA stellt Ihnen drei Methoden vor, die langfristig Abhilfe schaffen

"Liposuktion" oder auch Fettabsaugung ist eine Operation, bei der Fettzellen an bestimmten Stellen unter der Haut mit Kanülen abgesaugt werden. 

Wie entstehen Fettschürzen?

Bei der sogenannten Fettschürze handelt es sich um stark überdehnte Hautwülste, die bedingt durch extreme Gewichtsschwankungen während Diäten oder Schwangerschaften entstehen, wie eine schwere Schürze nach unten hängen und oft das Geschlechtsteil noch überdecken. Verantwortlich sind die senkrechten Bauchmuskeln: Sie liegen zu weit auseinander und dehnen die Faszien – spezielle Fasern des Bindegewebes – so stark aus, dass diese sich nicht mehr zurückdehnen können. Ist die Haut noch nicht allzu stark erschlafft, hilft eine narbensparende Bauchdeckenstraffung, medizinisch "Miniabdominoplastik" genannt. Damit lässt sich die gedehnte Bauchdeckenregion zielgenau ohne große Schnitte behandeln.

1. Liposuktion - der operative Eingriff

Die OP dauert in der Regel zwei bis drei Stunden und erfolgt in Vollnarkose. Dazu werden ähnlich wie beim Kaiserschnitt kleine Schnitte gesetzt, hier meist um den Nabel herum, um Haut- und Fettgewebe zu entfernen. Bei Bedarf werden außerdem die geraden Bauchmuskeln aneinandergenäht, sodass die inneren Organe wieder besser zurückgehalten werden und der Bauch schlanker und flacher aussieht. Geht es neben der vielen überschüssigen Haut auch noch um unliebsame Fettpolster, wird erst mit einer Kanüle Fett abgesagt, dann die überschüssigen Hautlappen entfernt und wie bei einem Flankenlift die gesamte Körpersilhouette neu modelliert.

  • Risiken und Nebenwirkungen: Thrombose- und Infektionsgefahr, Möglichkeit von Wundheilungsstörungen. Zudem kommen Hämatome und Schmerzen dazu. Wenn die Narben schrumpfen, kann es zu Bewegungseinschränkung kommen.
  • Ausfallzeit: Mindestens zwei Tage Klinik, danach mehrere Wochen kein Sport und nichts Schweres tragen
  • Kosten: Miniabdominoplastik ab 3.000 Euro, Bauchdeckenstraffung ab 5.000 Euro

2. Hüftspeck-Behandlung: Love Handles einfach wegschmelzen

Was nach Sinnlichkeit, Umarmungen und Lust klingt, sind in Wirklichkeit unschöne Fettpolster, die gleich links und rechts unterhalb der Taille sitzen. Loswerden kann man die "Liebesgriffe" mit einer Radiofrequenz-Behandlung, beispielsweise mit dem von der FDA zugelassenen "BTL Exilis Elite"-Gerät. Über ein Handstück wird das Unterhautgewebe bis auf 45 Grad Celsius erwärmt, dabei werden die Fettzellen reduziert und die Bildung von Kollagen angeregt. Wie tief die Radiofrequenzwellen eindringen, lässt sich mit der sogenannten Layering-Technik individuell und bis auf den Millimeter genau einstellen.

  • Risiken und Nebenwirkungen: Kaum, außer dass die Haut nach der Behandlung kurze Zeit gerötet sein kann.
  • AusfallzeitStraffungseffekte durch Wärme entstehen nicht sofort, endgültige Ergebnisse sind erst nach drei Monaten sichtbar.
  • Kosten: Pro Behandlung ab 200 Euro. Meist sind vier bis fünf Behandlungen im Abstand von jeweils einer Woche nötig.

3. Winkearme straffen lassen

Die von den Engländern auch gern als "Bing Wing" bezeichneten Oberarme haben meist zwei Hauptprobleme: zu viel eingelagertes Fett oder zu wenig Elastizität. Bei Fettdepots, meist durch Hormonumstellungen oder starke Gewichtszunahme bedingt, hilft die Liposuktion. Bei dem Eingriff unter örtlicher Betäubung werden spezielle und extrem feine Kanülen eingesetzt, die die Fettzellen lösen und dauerhaft absaugen. In Extremfällen muss auch überschüssige Haut entfernt werden. Gegen Knitterfalten an der Innenhaut der Oberarme hilft eine flächige Unterspritzung mit speziellen Fillern auf der Basis von Calciumhydroxylapatit (Radiesse). Es wird in unterschiedlichen Verdünnungen je nach Areal injiziert.

  • Risiken und Nebenwirkungen: Abhängig vom Eingriff: Bei einer Liposuktion ist mit Schwellungen und Hämatomen zu rechnen.
  • Ausfallzeit: Bei dieser Behandlung gibt es keine Ausfallzeit. Außer, dass bei einer Liposuktion für mehrere Tage Kompressionsstrümpfe getragen werden müssen.
  • Kosten: Die Kosten der Fettabsaugung der Arme betragen ca. 2.500 Euro, Fillerunterspritzungen sind ab ca. 1.500 Euro möglich

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